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Comic-Besprechung - Black Science Band 2: Willkommen, nirgendwo

Geschichten:
Black Science 2: Willkommen, nirgendwo (Black Science: Welcom, nowhere)
Autor: Rick Remender, Zeichner: Matteo Scalera, Colorist: Dean White, Übersetzung: Gerlinde Althoff

Story:

Grant McKay ist tot. Er starb auf einer fremden Welt, zurückgelassen unter einem Maschinenblock. Und sein Rivale Kadir hat jetzt die Aufgabe erhalten, wenigstens die Kinder von Grant sicher nach Hause zu bringen.



Meinung:

Band 2 von "Black Science" liegt jetzt vor. Und es stellt sich die Frage, was das Kreativteam von Rick Remender, Matteo Scalera und Dean White jetzt wieder aus dem Hut zaubern wird.

Grant McKay ist tot. Und bevor er starb, nahm er Kadir das Versprechen ab, dass dieser dafür sorgt, dass die Kinder von Grant sicher zurück nach Hause kommen. Doch es scheint so, als ob dieses Versprechen nicht eingehalten werden kann, als die Gruppe voneinander getrennt wird. Die Frage ist, ob es ihnen gelingt rechtzeitig wieder vereint zu werden, ehe der Pfeiler sie in die nächste Dimension transportiert.

Bereits vorher war die Geschichte von "Black Science" erstaunlich düster. Wenn man bedenkt, wie bereits auf den ersten Seiten die Mutter von Grants Kindern starb. Und wie die Erwachsenen im Team sich gegenseitig misstrauen. So ist das kein Wunder.

Der zweite Band der Story widmet sich jetzt eher den Kindern. Und man merkt der Geschichte an, dass Pia und Nathan von den Ereignissen stark mitgenommen sind. Vor allem Pia benimmt sich immer Erwachsener. Der Druck, unter dem beide stehen, ist besonders deutlich. Schließlich läuft ihnen die Zeit davon.

Doch es sind nicht nur die Kinder, die näher porträtiert werden. Wie um das Manko der letzten Geschichte auszugleichen, wo ja kritisiert wurde, dass nicht alle Figuren gleichermaßen dargestellt wurden, geschieht dies jetzt im vorliegenden Band umso mehr. Und es tut den Figuren erstaunlich gut. Davon profitieren neben den Kindern vor allem Chef Kadir und der Schamane.

Man merkt Kadir an, das auch er unter Druck steht. Druck, sein Versprechen gegenüber Grant zu erfüllen, komme was wolle. Und der Schamane? Ist eine mysteriöse Gestalt mit einer düsteren Vergangenheit. Seine Motive sind im Unklaren. Klar ist nur, dass er den Wissenschaftlern helfen will, weiterzureisen. Und wenn er sich dafür einer Armee an fanatischen Fröschen in den Weg stellen muss.

Den Erlebnissen dieser Gruppe werden die Erlebnisse eines anderen Grant McKay entgegengestellt. Hier wirkt die Handlung mehr das Abenteuer eines Macho-Heldens wie James Bond oder Indiana Jones. Dieser Grant ist immer in Kontrolle der Ereignisse. Er weiß was er will und wie er es erreicht. Und was sein Ziel ist? Das ist die große Überraschung dieses Bandes. Und ein Beispiel dafür, wie gelungen Rick Remender die verschiedenen Plots miteinander verknüpft.

Die Geschichte ist düster. Lichte Momente, oder Szenen, in denen man lachen kann, sind nicht existent. Ein Manko? Nicht wirklich. Denn dieses düstere Szenario schafft es sehr gut, dass man als Leser den Druck nachvollziehen kann, unter dem die Reisenden zwischen den Dimensionen stehen.

Dabei sorgen auch die dynamischen Zeichnungen von Matteo Scalera dafür, dass man diesen Band schwer beiseitelegen kann. Gemeinsam mit der dunklen Kolorierung von Dean White gelingt es ihm, eine unnachahmliche Atmosphäre zu erzeugen. Was am Ende ebenfalls dazu beiträgt, dass man von diesem Band nicht loslassen kann.

Unterm Strich ist er ein "Klassiker" und ein "Splashhit".



Fazit:

Das Szenario ist düster, die Charakterisierungen stimmig, die Zeichnungen und die Kolorierung perfekt. Besser geht es nicht und das macht am Ende "Black Science" Band 2 zu einem Pflichtkauf.



Black Science Band 2: Willkommen, nirgendwo - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Black Science Band 2: Willkommen, nirgendwo

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Splitter

Preis:
€ 19,80

ISBN 13:
978-3-95839-376-9

136 Seiten

Black Science Band 2: Willkommen, nirgendwo bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Düstere Story
  • Jede Figur wird charakterisiert
  • Spannend
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Rezension vom: 23.04.2017
Kategorie: Black Science
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