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Comic-Besprechung - Death Edge 2

Geschichten:
Death Edge 2
Autor / Zeichner: Kairi Shimotsuki


Story:
Nachdem Yui erfahren hat, dass die Mitgleider von Death Edge keine Menschen sind, möchte sie mehr erfahren, wird aber während ihrer Recherchen in ein geheimnisvolles Land gezogen. Auch nachdem sie entkommen konnte, gibt es keine Ruhe, denn ein mächtiger Engel hat eine Besessenheit ausgelöst, die gleich mehrere Personen betrifft.

Meinung:
Normalerweise erwartet man, dass der zweite Teil einer Serie die Handlung voranbringt. Schließlich ist sie gerade erst gestartet und wenn der Autor nun Umwege einbaut, droht die Gefahr sein Publikum zu verlieren. Denn es konnte ja erst das Thema vorgestellt werden und es muss sich und die Charaktere etabliert werden, um die Leser und Leserinnen  bei der Stange halten zu können.

Insofern überrascht es ziemlich, dass die eigentliche Story von Death Edge im zweiten Teil ziemlich auf der Stelle stehen bleibt. Stattdessen wird ein stilistischer und thematischer Ausflug unternommen. Die Heldin hat am Ende des ersten Bandes erfahren, dass die Mitglieder des Geheimbundes Death Edge keine Menschen sind. Also geht sie in eine Bibliothek, um mehr über die Wesen an sich zu erfahren, was ja eine gute Idee ist und die Figur auch ganz gut charakterisiert. Doch sie wird in ein Buch gesogen wie einstmals Alice durch ein Kaninchenloch in das Wunderland. Mit der eigentlichen Geschichte hat dann dieses Erlebnis, bislang jedenfalls, keinerlei Relevanz. Aber eigentlich macht das auch nichts denn es gibt hier sehr fantasievolle Wesen und Kostüme zu bestaunen, so dass man schon etwas angesichts der Unübersichtlichkeit der Zeichnungen stöhnt, da alles viel zu klein und die Panels zudem zu voll geraten sind. So muss man mehr entziffern als genießen, aber das Surreale hat seinen ganz eigenen Reiz und auch die Auflösung ist überraschend. Wenngleich die Kernaussage beileibe nicht neu ist und schon im Kinderbuch Die unendliche Geschichte ihr Thema fand. Dennoch ist es ein mutiger Schritt erstmal die Thematik der eigenen Serie zu verlassen.

Ansonsten kann der Band durchaus überzeugen. Die Charaktere werden etwas näher beleuchtet und bekommen mehr Konturen. Allerdings werden genug Geheimnisse belassen, so dass man sich fragt wie sie in welcher Situation reagieren werden.

Kernstück dieser Ausgabe ist eine kreative Besessenheit. Man kennt das vom ersten Band, dass die Engel, hier die Bösen, Menschen besetzen und sie zu schlimmen Taten treiben. Hier kommt jetzt eine Besessenheit vor, die gänzlich anders aussieht und die moderne Technik einzubringen weiß. Das ist nicht nur eine gute Idee, sondern vor allem sehr spannend, da die Helden keinen greifbaren Gegner haben und man sich als Leser wirklich fragt wie sie aus der Situation herauskommen wollen.

Strukturell gibt es aufgrund einiger Nebenwege den Nachteil das diese zu Wiederholungen führen, da mit kurzen inneren Monologen rekapituliert werden muss, was bislang geschehen ist, was den Leser allerdings etwas ermüdet. Gegen Ende gibt es zwar keinen richtigen Cliffhanger der diesen Namen wirklich verdienen würde, aber man ist doch gespannt, wie es weitergehen mag, da man dann mehr zu den Hintergründen der ganzen Handlung erfahren wird. Es sei denn, es werden wieder Umwege genommen.


Fazit:
Trotz eines überraschenden Umweges und einem Stillstand der Story eine spannende Ausgabe da eine wirklich kreative Besessenheit gezeigt wird und die Charaktere mehr Luft bekommen. Man gespannt sein wie es weitergeht.


Death Edge 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Death Edge 2

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 7,50

ISBN 10:
377049332X

ISBN 13:
978-3770493326

196 Seiten

Death Edge 2 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • fantasievolle Zeichnungen
  • surreal
  • kreative Besessenheit
Negativ aufgefallen
  • Panels zu unübersichtlich und zu überladen
  • Story steht still
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Rezension vom: 03.03.2017
Kategorie: Mangas
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