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Comic-Besprechung - Asterix erobert Rom

Geschichten:
Text: Nach einem Szenario von Rene Goscinny
Zeichnungen: Albert Uderzo
Farben: Thierry Mébarki


Story:
Die Story von „Asterix erobert Rom“ dürfte bekannt sein. Die Römer beziehen vor dem gallischen Dorf mal wieder eine Tracht Prügel und in den Legionen kursiert das Gerücht, das die Unbeugsamen keine normalen Menschen, sondern Götter sind. Julius Cäsar ist das Grund genug, den Galliern zwölf Prüfungen aufzuerlegen. Schaffen sie diese, verneigt Cäsar sein Haupt und räumt Rom. Andernfalls müssen sich die Gallier ergeben. Asterix und Obelix machen sich auf die Reise und bestehen eine Prüfung nach der anderen. Am Schluss hält Cäsar Wort und das Ende der Geschichte sieht ihn als Privatier in seinem Garten Rosen züchten.


Meinung:
Das Wichtigste zuerst: Mit dem Album „Asterix erobert Rom“ wurde eine großartige Chance vertan. Und das gleich in zweifacher Hinsicht. Zum einen ist versäumt worden statt der beliebigen Bilderbuchversion den echten Comic zu präsentieren und zum anderen werden dann auch noch nur ausgewählte Bilder von Albert Uderzo präsentiert.
Aber von Anfang an:
Der Animationsstreifen „Asterix erobert Rom“ gehört definitiv zu den besten Zeichentrickfilmen der Asterix-Reihe – über die Realverfilmungen decken wir lieber den Mantel des Schweigens. Möglicherweise handelt es sich sogar um den besten Film des kleinen Galliers. Das ist sicherlich unter anderem darin begründet, dass es keine Comicvorlage gibt und weder die Erwartungen – aufgrund der Kenntnis des Plots eines Albums – zu hoch gesteckt werden, noch müht sich ein Skriptschreiber, den Wortwitz des großartigen Goscinny auf die Leinwand zu übertragen. „Asterix erobert Rom“ als Film ist kein zweiter Aufguss. Hier steht Goscinny Pate, direkt und ohne Übertragung. Soweit so gut. Damit ist das Ausgangsmaterial schon mal weit über dem Durchschnitt.
Immer wieder wird von einer über 30-seitigen Comicversion der Geschichte berichtet, die seinerzeit in französischen Zeitungen und in Deutschland in der Comixene lief. Gezeichnet von Marcel Uderzo, Alberts Bruder, wäre sie ein Leckerbissen für jeden Fan gewesen. Alleine es fehlte an der Freigabe. Das war die erste ausgeschlagene Chance.
Die zweite ausgeschlagene Chance bezieht sich auf einen Band zum Film, der gemeinsam mit dem Animationsstreifen in den Handel kam. Hier hatte Albert Uderzo diverse Zeichnungen aus dem Film für eine Buchveröffentlichung nachbearbeitet. Aber auch diese mit unzähligen Illustrationen versehene Ausgabe erscheint nicht neu.
Stattdessen hat Uderzo abermals Hand angelegt und „die Zeichnungen, die ich damals für die Filmanimation angefertigt habe, aufzuarbeiten und in diesem Album neu zu präsentieren“. Was nichts anderes heißt, als das eine Auswahl getroffen wurde, Die übrig gebliebenen Bilder wurden größtenteils auf Doppelseiten präsentiert und blähen das Album auf satte 80 Seiten auf. Freilich, das darf bei all dem Ärger nicht vergessen werden, die Zeichenkunst von Albert Uderzo ist nach wie vor ein Genuss. Dazu zählt auch das neuentstandene Titelbild, das extra für diese Jubiläumsausgabe – der Film startetet vor 40 Jahren – angefertigt wurde. 
Und zu allem Überfluss wurde auch noch der ursprüngliche Text von Goscinny bearbeitet, so dass am Ende nun auch noch ein langweiliger Grundtext bestehen bleibt.


Fazit:
Alles in allem ist dieser Band für Comicliebhaber und Asterix-Fans ein Ärgernis. Alle Chancen etwas Schönes zu präsentieren wurden zerschlagen. Stattdessen bleibt ein Band, den man höchstens unbedarften Kindern, die noch nie mit Asterix konfrontiert wurden (sowas soll es ja tatsächlich geben) abends am Bett vorlesen kann. Und selbst da nimmt man lieber eines der Originalalben.


Asterix erobert Rom - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Asterix erobert Rom

Autor der Besprechung:
Bernd Hinrichs

Verlag:
Ehapa Comic Collection

Preis:
€ 15

ISBN 13:
978-3-7704-3941-6

80 Seiten

Asterix erobert Rom bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Uderzos Zeichnungen
Negativ aufgefallen
  • Comicversion wurde nicht wiedergegeben
  • Vielzahl der ursprünglichen Zeichnungen fehlen
  • Wortwitz von Goscinny wurde herausgearbeitet
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Rezension vom: 10.01.2017
Kategorie: Alben
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