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Comic-Besprechung - Yiya 1: Der Sorgenfresser

Geschichten:
Yiya 1: Der Sorgenfresser
Autor: Daniel Pecqueur, Zeichner / Colorist: Vukasin Gajic


Story:
Yiya ist ein mutiges und energisches junges Mädchen welches mit dem Fischer Rogo zusammenlebt. Eines Tages kommt ein alter Mann und bittet darum trotz eines Sturms zur Insel Orbe gebracht zu werden. Doch schon auf dem Weg dahin kommt es zu einem Unglück und Yiya steht eine außergewöhnliche Reise bevor.


Meinung:
Im ersten Teil von Yiya gelingt ein starker Einstieg der noch gar nichts darüber sagt worum es hier überhaupt gehen wird aber schon neugierig genug macht. Was ein kleines Kunststück ist. Man sieht ein kleines Flugzeug auf eine Stadt zufliegen. Soweit nichts Besonderes. Wenn nicht ein Triebwerk brennen würde. Mit Müh und Not gelingt die Landung auf dem Wasser in der eingeschneiten Bucht. Ein dramatischer Auftakt fürwahr. Doch die Überraschung folgt erst. Denn der Pilot, zugleich der einzige Passagier, steigt aus und entgeht ungerührt dieser Katastrophe. Ohne einen Blick zurück betritt er die nächste Gastwirtschaft und versucht einen Bootsführer zu finden, um weiterreisen zu können. Stoisch verfolgt er sein Ziel und in dieser Situation lernt er die Titelheldin Yiya kennen.

Schon hier hat einen die Geschichte am Haken. Wer ist der alte Mann und vor allem: welches Ziel hat er. Es muss wichtig sein, wenn er die Gefahren in Kauf nimmt und sich von einer Beinahkatastrophe nicht aufhalten lässt. Er folgt also Yiya und lernt zusammen mit dem Leser die weitere Hauptfigur kennen. Und der versierte Leser sagt sich sofort, dass nun die archetypische Konstellation komplett ist. Der Held wider Willen, was sowohl Yiya als auch ihr Freund sein können, der weise Alte, das Muskelpaket. Alles klar, sogar eine Quest beginnt nun, denn der alte Mann ist auf der Suche nach einem Schatz.

Jetzt lehnt man sich zurück und harrt der Dinge. Doch recht schnell gibt es eine weitere Überraschung. Denn die archetypische Konstellation wird bereits aufgelöst. Es dämmert schnell, dass die Macher um die archetypischen Elemente und Konstellationen wissen und immer wieder versuchen, diese zu unterlaufen.  Obwohl einige der klassischen Elemente vorkommen. Aber immer wieder läuft es in die Leere. Was sowohl ein Vorteil als auch ein Nachteil ist. Vorteilhaft ist die Tatsache, dass aus einer doch recht konventionell erscheinenden Geschichte etwas geschaffen wird, was den Leser ständig neugierig auf die Auflösungen der jeweiligen Rätsel und der Situationen macht. Nachteilig ist der Verlust des roten Fadens. Es wird etwas zu episodisch. Yiya entkommt einer Situation und fragt sich, wie auch der Leser, wie sie nun vorgehen soll. Immer wieder gibt es leichte Einbrüche in den Handlungsfluss. Es wird zwar nie langweilig, ganz im Gegenteil: man fragt sich wie Yiya ihre Aufgaben bewältigen will, aber es ist kein Fluss vorhanden.

Trotz dieses kleinen Abstriches liegt hier ein gelungener Einstieg vor mit sehr soliden Zeichnungen die sich einem nicht aufdrängen, sondern stimmungsvoll die Szenerie entwerfen und die Geschichte vorantreiben.


Fazit:
Trotz einiger kleinerer Handlungseinbrüche liegt hier ein faszinierender Beginn vor, der er es schafft einige archetypische Konstellationen aufzubrechen. Man kann gespannt sein wie es weitergeht.

Yiya 1: Der Sorgenfresser - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Yiya 1: Der Sorgenfresser

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Bunte Dimensionen

Preis:
€ 14

ISBN 10:
3944446410

ISBN 13:
978-3944446417

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Aufbrechung von Archetypen
  • Atmosphäre und Überraschungen
  • gelungener Einstieg
Negativ aufgefallen
  • zeitweiser Einbruch der Handlungsebene
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1.5
(2 Stimmen)
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Rezension vom: 26.12.2016
Kategorie: Alben
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