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Comic-Besprechung - The Mastermind Files 06

Geschichten:
The Mastermind Files 06 (Chousuinou Kei)
Story: Kazuo Gomie, Art: Yoshiki Tanaka, Szenario: Mitsuhiro Mizuno, Chikara Tatsuta, Übersetzung: Burkhard Höfler

Story:

Ist es möglich, das Tote teleportieren können? Gibt es ein Omega-Licht? Und wer erpresst die japanische Regierung?



Meinung:

Kazuo Gomi, Yoshiki Tanaka, Mitsuhiro Mizuno und Chikara Tatsuta haben sich wieder zusammengetan, um den sechsten Band der "The Mastermind Files"-Reihe zu präsentieren. Man darf gespannt sein, was dieses Mal auf den Protagonisten Kei warten wird.

Wie üblich führt der vorliegende Band einen Fall zu Ende, erzählt einen ganzen und fängt einen ganz neuen an. Der erste Fall handelt von dem teleportierenden Toten. Der zweite von einem Attentatsversuch auf einen Guru. Und der dritte von einem Erpresser, der droht die Besucher eines Konzerts umzubringen.

Was auffällt, wenn man die vorliegende Ausgabe sich durchliest ist, dass das Kreativteam gänzlich darauf verzichtet, Keis Quantengehirn wieder mit irgendwelchen extravaganten neuen Fähigkeiten auszustatten. Stattdessen, und das ist eine wohltuende Abwechslung, wird sich voll und ganz auf seine Intelligenz und analytischen Fähigkeiten konzentriert. Wodurch sogar die Fälle den Hauch von Spannung erhalten.

Allerdings auch nur den Hauch, denn überwiegend können sie nicht überzeugen. Das Hauptproblem ist, das die Auflösung viel zu komplex und konstruiert wirkt. Und zwar, dass es schon fast teilweise unlogisch wirkt, was für einen Aufwand die Täter machen, nur um ihre Taten durchzuführen. So ganz logisch und nachvollziehbar ist das dann nicht.

Allerdings liest sich die dritte Story vielversprechend. In ihr muss Kei gegen einen Erpresser antreten, der droht, die Besucher eines Konzerts umzubringen. Das Besondere an dieser Story ist, dass man zum ersten Mal erlebt, wie unser Meisterermittler quasi in die Enge gedrängt wird. Seine Überlegenheit, an die man sich so gewöhnt hat, bringt ihm in diesem Fall nichts, weil sein Gegenspieler ihm anscheinend immer einen Schritt voraus ist. Besondere Würze kommt dadurch, dass auf dem Konzert Kinoshita und der Präsident des Clubs sind. Seit gefühlt ewig langer Zeit ist man wieder am Haken und kann es kaum erwarten, dass die Geschichte weitergeht.

Natürlich muss man auch anmerken, dass das alte Problem immer noch besteht. Die Charaktere, die nicht Kei sind, sind allenfalls bessere Stichwortgeber oder dienen als Comedy Relief. Das ist allerdings nun wirklich nichts neues, leider.

Die Zeichnungen von Yohsiki Tanaka sind gewohnt solide. Auch wenn es interessant zu beobachten ist, dass seine Cover immer dramatischere Ausmaße annehmen. Und das, obwohl die Titelbilder nur bedingt etwas mit dem Inhalt zu tun haben.

Es ist eine große Verbesserung im Vergleich zum letzten Band. Aber trotzdem ist der Manga noch nicht besser als ein "Für Zwischendurch"



Fazit:

Mit Band 6 von "The Mastermind Files" liegt jetzt eine der besseren Ausgaben der Reihe vor. Das Kreativteam von Kazuo Gomi, Yoshiki Tanaka, Mitsuhiro Mizuno und Chikara Tatsuta verzichtet dieses Mal darauf, Keis Quantengehirn allzu sehr in den Vordergrund zu rücken oder mit neuen Fähigkeiten zu versehen. Das Ergebnis sind Fälle, die sich spannender lesen, aber nicht unbedingt besser. Einfach, weil sie immer noch zu konstruiert wirken. Allerdings muss man fairerweise auch sagen, dass der dritte Fall wesentlich vielversprechender ist, als die vorherigen. Mal schauen, was daraus noch wird.



The Mastermind Files 06 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Mastermind Files 06

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3770491247

192 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Keis Quantengehirn wird nicht mehr in den Vordergrund gerückt
  • Letzter Fall ist sehr vielversprechend
Negativ aufgefallen
  • Mordtaten sind immer noch sehr konstruiert
  • Nebenfiguren sind nur schmückendes Beiwerk
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Rezension vom: 16.12.2016
Kategorie: The Mastermind Files
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