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Comic-Besprechung - Jessica Jones: Alias 2

Geschichten:
Jessica Jones: Alias 2
Original: Alias # 16-28, 75th Anniversary Celebration # 1, What if Jessica Jones had joined the Avengers USA 2001-16
Autor:
Brian Michael Bends
Zeichnungen und Tusche: Michael Gaydos, Rick Mays, Arthur Edward Thibert, Al Vev
Farbe: Matt Hollingsworth, Jose Villarubia, Dean V. White
Übersetzung: Bernd Kronsbein

Story:
Erneut hat sich Jessica mit Fällen zu beschäftigen, die ihr an die Substanz gehen, auch wenn sie gelernt hat, die Nachwirkungen mit Alkohol und Sex zu ertränken. Sie lässt sich diesmal auf eine kurzfristige Beziehung mit Scott Lang ein, der ihr auch bei den kommenden Ereignissen beisteht.

Weil sie das Mädchen, das sie sucht nicht finden kann, ucht sie immer wieder Rat und Hilfe, auch bei Daredevil. Dazu kommt auch noch ist ein Mädchen im Spinnenkostüm, das völlig durcheinander ist, einerseits ihre Hilfe sucht, sich dann aber doch wieder entzieht, weil sie etwas verheimlicht. Dennoch ist Jessica nicht dazu bereit, so einfach aufzugeben und versucht, als sie endlich einen passenden Tipp erhalten hat, mit weitaus konventionelleren Mitteln dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Genau das führt sie in eine Drogenhöhle, in der alles anders ist, als sie es von New York und normalen Menschen gewohnt ist.

Zwar kann Jessica das Mächen retten, aber das Geschehen wühlt leider auch andere Erinnerungen auf, nämlich die an ihre Vergangenheit als Superheldin im Kostüm. Sie kann weder verdrängen, wie alles angefangen hat – mit dem Verlust ihrer Eltern und einem Unfall, noch den Mann vergessen, der ihr das Schlimmste angetan hat, was sie jemals erleben musste: Killgrave ...



Meinung:
Nun beinhaltet die Serie genau die Elemente, die Fans der Netflix-Fernsehserie sehr bekannt vorkommen werden, wenngleich auch viel Superheldenbezogener. Auch diesmal gibt es wieder einige Begegnungen mit bekannten Namen und dazu noch spannende Einblicke in die Zeit der Heldin, in der sie als „Jewel“ herumstreifte und ihre Superkräfte einsetze.

Diesmal geht es jedoch viel spannender zu, denn die Ereignisse gehen Jessica gleich doppelt an die Substanz. Die Drogenhöhle in die sie gerät, ist nur nicht entsetzlich anzuschauen und macht klar, wie Menschen Superhelden auch noch sehen können, sie wecken auch viele alte Erinnerungen.

In den Rückblicken erfährt man nun, wie sie eigentlich erst zu ihren Kräften gekommen ist und wie sie zunächst versucht hat, damit umzugehen. Dann kommt auch noch Killgrave ins Spiel – hier können die Zuschauer nun die Inspiration zu Charakter und Wirken in der Urfassung erleben – und für sich herausfinden, wie genau sich die Serie nun an den Comic anlehnt.

Nichtsdestoweniger weiß die Serie immer noch durch ihre dichte Atmosphäre und den zerbrochenen, vielschichtigen Charakter der Heldung zu punkten. Bewusst wird bei den Rückblenden ein viel poppiger und superhelden-mäßiger Zeichenstil gewählt, der den Gegensatz noch krasser hervorhebt.

Alles in allem spricht die Serie interessante Themen an, die auch diejenigen Fans interessieren, die mit Superhelden nicht ganz so viel am Hut haben, denn die Comic-Serie bleibt düstere Noir-Geschichte, in der es nicht auf die Heldentaten ankommt, sondern auf die Menschen, die in den Kostümen stecken oder mit ihren Kräften hadern.



Fazit:
Jessica Jones: Alias ist diesmal gerade für die Fans der Netflix-Serie interessant, merkt man doch deutlich, woher die Macher ihre Ideen geholt und wie sie sie verfremdet haben. Gerade durch die großen Rückblicke vertieft sich die Stimmung der Geschichte, denn man versteht nun wesentlich besser, warum Jessica sich so stark verändert hat und nichts mehr mit ihrem Leben als Jewel zu tun haben will.

Jessica Jones: Alias 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Jessica Jones: Alias 2

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 29.00

ISBN 13:
978-3957989567

336 Seiten

Jessica Jones: Alias 2 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Eine facettenreiche Heldin
  • Intensive Noir Atmosphäre
  • Interessante Themen und Figuren beleben den Kosmos der Serie
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 14.12.2016
Kategorie: Hefte
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