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Comic-Besprechung - Spider-Man: Maximum Carnage Band 2

Geschichten:
Spider-Man: Maximum Carnage Band 2 (Spider-Man (1990) 36-37, Web of Spider-Man (1985) 103, Spider-Man Unlimited (1993) 2, Spectacular Spider-Man (1976) 202-203, Amazing Spider-Man (1963) 380)
Autor: Tom DeFalco, J. M DeMatteis, Terry Kavangh, David Micheline
Zeichner: Mark Bagley, Sal Buscema, Ron Lim, Tom Lyle, Alex Saviuk, Randy Emberlin
Inker: Sal Buscema, Randy Emberlin, Scott Hanna, Don Hudson, Sam Dela Rosa, Jim Sanders III
Colorist: Ericka Moran, Bob Sharen, Kevin Tinsley, Joe Andreani, Chris Matthys, John Kalisz
Übersetzung: Michael Strittmatter

Story:

Der Kampf gegen Carnage geht weiter. Die Helden versuchen alles, um den psychopatischen Killer und dessen nicht minder durchgedrehte Familie aufzuhalten. Und das möglichst ohne, das Unschuldige darunter leiden müssen.



Meinung:

Mit "Maximum Carnage" Band 2 geht die Neuauflage des Crossovers weiter. Und für jemanden wie mich, der bei der deutschen Erstauflage damals schon mit dabei war, ist dies eine Wiederbegegnung mit der Vergangenheit. Doch wie gut ist dieser Comic überhaupt gealtert?

Der Kampf gegen Carnage geht weiter. Und leider scheint es so, als ob er und seine psychopatische Familie die Zügel in der Hand haben. Sie sind den Helden überlegen und schaffen es sogar, Venom zu kidnappen. Doch als die Not am größten ist, taucht Verstärkung auf. Und zwar in Form von niemand geringerem als Captain America selbst. Ist dies der Wendepunkt in der Schlacht?

Natürlich dauert es etwas, bis der Vorzeigeheld #1 des Marvel Universums in der Geschichte auftaucht. Und bis dahin werden die ohnehin schon bereits kämpfenden Helden ziemlich durch die Mangel gedreht. Siehe zum Beispiel Black Cat, die so sehr durch die Mangel gedreht wird, dass sie entnervt aufgibt und sich zurückzieht.

Klar, aus heutiger Sicht mag die Charakterisierung übertrieben wirken. Doch damals, für allem für junge Leser, war es unerhört, dass sich eine Superheldin einfach so aus dem Kampf zurückziehen würde. Immerhin vermochte das Kreativteam auf diese Art und Weise die Dramatik in dieser Lage zu verdeutlichen. Es wurde klar, dass diese Auseinandersetzung für die Heroen eine enorme körperliche und psychische Anstrengung war.

Als Ersatz für die Black Cat tauchten gleich zwei weitere Heroen auf. Der schon eben genannte Captain America und Iron Fist. Gemeinsam mit Deathlock, Firestar und Spider-Man bildeten sie schließlich ein Team, um gegen die Familie von Carnage vorzugehen. Und auch dabei zeigte sich, wie altbacken im Vergleich zu heutigen Geschichten die Charakterisierung teilweise wirkte. Etwa zum Beispiel, wenn Captain America darauf pocht, keine Unschuldigen zu verletzen und welche Anstrengungen die Helden dafür unternehmen. Das ist ein Aspekt, der in den heutigen Events deutlich untergeht.

Ansonsten werden noch einige Subplots weitergetrieben. Wie zum Beispiel die Beziehung zwischen Peter Parker und seinen damals zurückgekehrten Eltern. Ein Handlungsfaden, der in den späteren Ausgaben der Serien von wichtiger Bedeutung wurde. Vielleicht wird Panini diese Handlung ja mal herausbringen, einfach um zu zeigen, wie trashig die Handlung dann noch wurde.

Die Charakterisierungen sind sehr gut geworden. Jeder Held erhält einige Szenen, in denen er glänzen kann. Etwas, als zum Beispiel Iron Fist versucht, allein mit seiner Ausstrahlung die durchgedrehten Menschenmassen zu beruhigen. Das sind dann Momente, die vergisst man so schnell nicht.

Leider sind die Zeichnungen nicht so gelungen. Dieses Mal gibt es nämlich diverse Ausfälle. So wechselt die Darstellung von Firestar in den ersten drei Geschichten. Zunächst wird sie mit einem Pferdezopf und ohne Jacke dargestellt, dann mit Jacke und schließlich und für den Rest des Bandes mit Jacke und mit offenen Haaren. Auch die Illustrationen von Sal Buscema sind sehr gewöhnungsbedürftig. Sie passen zwar zu der Story. Doch genau wie Tom Lyle neigt auch Buscema dazu, seine Charaktere allzu oft Grimassen ziehen zu lassen.

Trotzdem ist der Abschlussband des "Maximum Carnage"-Crossovers zum "Reinschauen" empfohlen.



Fazit:

Band 2 des "Maximum Carnage"-Crossovers ist draußen. Und die Handlung wirkt vor allem aus heutiger Sicht leicht trashig. Die Anstrengungen, die die Heroen auf Anweisung von Captain America unternehmen, um unschuldige Opfer zu vermeiden, ist etwas, dass man in den heutigen Crossovern nicht kennt. Leider sind die Zeichnungen sind nicht so gelungen. Dazu zählt Firestars wechselndes Aussehen und auch Sal Buscemas Illustrationen.



Spider-Man: Maximum Carnage Band 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Spider-Man: Maximum Carnage Band 2

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Panini

Preis:
€ 16,99

ISBN 13:
978-3957988270

176 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Gute Charakterisierungen
  • Netter Trash
Negativ aufgefallen
  • Anschlussfehler bei den Zeichnungen
  • Sal Buscema
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Rezension vom: 26.11.2016
Kategorie: Spider-Man
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