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Comic-Besprechung - Kiss X Death 1

Geschichten:
Kiss X Death 1
Autor / Zeichner: Yasuhiro Kano


Story:
Fünf außerirdische Kriminelle können auf der Erde ihrem Bewacher entkommen und nisten sich als Parasiten auf den Zungen von fünf Schulmädchen ein. Erst nach einiger Zeit kann der Weltraumpolizist den jungen Shingo besetzen. Dieser erlangt zwar durch die Kontrolle des Parasiten größere Kräfte, doch hat er große Angst vor Frauen. Und die Schülerinnen sind sehr attraktiv.

Meinung:
Der sogenannte Body Horror ist gerade in Japan eine sehr beliebte Spielart des Horrors. In diesem Subgenre geht es vornehmlich darum, dass man keine Kontrolle mehr über seinen Körper hat und sich dieser verändert. Was normalerweise als ein Symbol für die Pubertät gilt, bei der sich der Körper verändert und somit bei den Betroffenen Angst auslöst, ist gerade in Japan wohl eine Schreckensvorstellung. Schließlich ist in dem Land alles reglementiert und in Traditionen und Ritualen organisiert. Dazu gehören auch das Ausblenden der Emotionen und die ständige Kontrolle über sein Tun. Kein Wunder das in den letzten Jahren auch wieder vermehrt Mangas sich des Themas annehmen, wie erst kürzlich der überzeugende Parasyte.

Kiss X Death hat ein ähnliches Thema, legt den Schwerpunkt aber anders. Auch hier nistet sich ein Parasit, oder besser: mehrere Parasiten, in dem menschlichen Körpern ein und vermag diese zu steuern. Die Parasiten besetzen die Zunge und es sind fünf außerirdische Schurken, die von einem Weltraumcop gejagt werden. Die fünf Schurken haben es sich in schönen Schülerinnen bequem gemacht und der Cop in einem gleichaltrigen Jungen. Um die Parasiten von der Zunge zu entfernen, muss er allerdings die anderen packen, sprich sich die Zungen bei einem Kuss berühren. Dumm nur, dass der männliche Wirtskörper eine panische Angst vor Frauen hat.

Gerade dieser letzte Punkt macht das besondere aus. Erst denkt man anhand der Action und der gesteigerten Körperkraft, dass es hier eine reine Actionserie geben wird und im Grunde schnell vorbei sein kann. Aber die Angst vor den Frauen macht es nicht nur spannender, sondern sorgt auch für einen gewissen Witz. Zudem kann man hier wahrscheinlich noch eine Art Ratgeber erwarten, indem in die Handlung verpackt wird, wie man die Angst vor Frauen loswerden könnte. Das ist hier aber leider noch nicht zu sehen und diese Übungen könnten sehr amüsant werden.

Die Grundzüge der Story sind hingegen nicht gerade neu. Aber gerade in den Details gestaltet sich das ganze recht amüsant, aber leider auch ziemlich klischeehaft. Was auch die Zeichnungen betrifft die viele Pantyshots beinhalten und auch die typischen albernen Verfremdungen aufführen und so den Witz übersteigern. Auch führt das Urformat, das kapitelweise Veröffentlichen in Magazinform, dazu, das es viele Wiederholungen gibt und damit ironischerweise Stagnation herrscht, da immer wieder Kernaspekte wiederholt werden müssen. Das erfordert eine Geduldsprobe, aber immerhin ist es auch spannend, was die Außerirdischen eigentlich planen. Bislang ahnt man nur, dass sie einfach nur nach Hause wollen. Wobei man sich da fragt, warum man sie dann nicht einfach machen lassen soll.


Fazit:
Die Grundidee ist zwar nicht sonderlich neu, aber charmant. Witzig wird die Konfrontation des Helden mit den schönen Frauen weil er vor ihnen panische Angst hat. Auch wenn sich hier vieles wiederholt und manches auf der Stelle tritt, ist man doch neugierig, wie sich die Geschichte entwickeln wird.


Kiss X Death 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Kiss X Death 1

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 7,99

ISBN 10:
3957988985

ISBN 13:
978-3957988980

212 Seiten

Kiss X Death 1 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • witzige Grundidee
  • Zeichnungen
Negativ aufgefallen
  • Story nicht gerade innovativ
  • viele Wiederholungen und damit Stagnation
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Rezension vom: 24.11.2016
Kategorie: Mangas
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