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Comic-Besprechung - My Hero Academia Band 1

Geschichten:
My Hero Academia Band 1 (Boku no Heroa Academia 1)
Autor, Zeichner: Kohei Horikoshi, Übersetzung: Gandalf Bartholomäus

Story:

Jeder Junge träumt davon ein Superheld zu werden. Auch Izuki Midoriya hegt diesen Traum. Und als er eines Tages dem größten Helden aller Zeiten, All Might, begegnet, könnte dieser wahr werden.



Dieser Comic wurde mit dem Splash-Hit ausgezeichnet Meinung:

Superhelden faszinieren weltweit. Wobei die Faszination in Amerika und Japan verhältnismäßig besonders groß ist. Dabei sind die Präsentation und die kulturelle Darstellung in den beiden Ländern extrem unterschiedlich. Während in den USA die Helden zwar Larger than Life dargestellt werden, konzentrieren sich die Geschichten vor allem auf die Person hinter dem Namen und lassen die Erzählungen so persönlicher wirken. In Japan hingegen sind Helden und ihre Kämpfe teilweise schon fast episch. Die Gestiken wirken übertrieben und zu jedem zünftigen Kampf gehört es sich, dass die Namen der Attacken herausgeschrien werden. Dabei haben die entsprechenden, jeweiligen Geschichten in beiden Ländern ihre Fans.

"My Hero Academia" ist sozusagen ein Liebesbrief an beide Interpretationen von Superhelden. Für den Mangaka Kohei Horikoshi ist die Serie das Deutschlanddebut, derweil er in Japan bereits schon einige andere Serien hatten.

In der Welt von "My Hero Academia" sind sogenannte "Macken" weit verbreitet. Wer eine solche besitzt, verfügt über erstaunliche Fähigkeiten. Wer hingegen keine hat, dem kann es so ergehen wie Izuko Midoriya, der von seinen Freunden wegen seiner Machtlosigkeit gehänselt wird. Was ihn aber nicht davon abgehalten hat, ein großer Fan der Superhelden zu werden. Er ist ein wahrer Geek, der alles über die Heroen und ihre Fähigkeiten weiß.

Eines Tages begegnet er dem größten Helden überhaupt, All Might. In seiner Gegenwart beweist, obwohl er über keine Kräfte verfügt, großen Mut. Und wird deshalb insgeheim von dem großen Heroen als sein Nachfolger ausgewählt. Und so erhält Izuki Midoriya Zutritt in die Welt der Superhelden und darf auf die Heldenakademie.

Der erste Band von "My Hero Academia" führt den Leser von Beginn an in diese wunderbare und etwas seltsame Welt ein. Eine Welt, in der "Macken" also weit verbreitet sind. Und natürlich ist Izuku Midoriya ein kleiner Underdog, für den man sofort Sympathien hegt, eben weil trotz aller Umstände, die gegen ihn sprechen, die Hoffnung nicht aufgibt.

Und dann nimmt Kohei Horikoshi diesen Underdog-Status und stellt ihn quasi auf den Kopf. Aus dem schwächsten wird der stärkste Rekrut. Wobei der Mangaka auch die Schattenseiten zeigt. So wird der kleine Junge zwar von All Might tüchtig in die Mangel genommen, ehe er von ihm dessen Kräfte erhält. Doch selbst dann passiert es noch, dass der Körper des Jungen nicht mit dieser Kraft mithält und dann eben Knochen brechen. Eine interessante und vielversprechende Idee, die in den künftigen Bänden sicher noch gut umgesetzt wird.

Gleichzeitig ist die Welt auch ein Liebesbrief an die Superheldenvorstellungen sowohl der amerikanischen als auch der japanischen Kultur. Die Heroen wirken wie eine bunte Mischung aus beiden Existenzen. Man fühlt sich an die X-Men erinnert, aber auch etwas an die Justice League. Wobei All Might mit seiner Muskelmasse der wohl amerikanischste Held ist.

Doch auch hier spielt Kohei Horikoshi mit den Erwartungen des Lesers. Denn genau wie Izuku Midoriya der schwächste ist, der der stärkste wird, steckt auch hinter der Maske von All Might eine schwache Gestalt. Was der Mangaka herrlich übertrieben darstellt. Denn das Alter Ego dieses Heroen spuckt bei jeder nur sich bietenden Gelegenheit Blut und wirkt auch allgemein wie ein Spargel-Tarzan.

Im Laufe der Geschichte lernt man jede Menge interessante Gestalten kennen, die über entsprechende Macken verfügen. Klassenkameraden wie Ochako Uraraka oder Lehrer wie der Held Eraser Head werden markant dargestellt und bleiben im Kopf hängen.

In der Story liegen Humor und Drama nahe beieinander. Die verschiedenen Helden werden natürlich mit einem Augenzwinkern dargestellt. Doch ebenso werden auch die Schattenseiten nicht verschwiegen, was man eben vor allem bei Izuku Midoriyas Einsatz seiner Kräfte sieht.

Die Zeichnungen sind sehr gut geworden. In Sachen Charakterdesign tobt sich Kohei Horikoshi ordentlich aus. Die Figuren wirken markant, unverwechselbar. Und man kann es kaum erwarten, was er sich noch in den zukünftigen Ausgaben einfallen lässt.

Und deshalb ist dieser Band ein "Klassiker" und ein "Splashhit".



Fazit:

Mit dem ersten Band von "My Hero Academia" präsentiert Kohei Horikoshi nicht nur sein Deutschlanddebüt, sondern auch einen Liebesbrief an die Superhelden, wie sie sowohl in Japan und auch in Amerika gesehen und gelesen werden. Dabei hat er mit Izuku Midoriya einen charmanten Helden erschaffen, dessen Geschichte ihn sofort für den Leser sympathisch macht. Das Charakterdesign ist erste Klasse und macht Bock auf mehr.



My Hero Academia Band 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

My Hero Academia Band 1

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 6,99

ISBN 13:
978-3-551-79462-8

192 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Gelungener Liebesbrief an die japanischen und amerikanischen Superhelden
  • Gelungenes Charakterdesign
  • Sympathische Charaktere
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
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Rezension vom: 18.11.2016
Kategorie: My Hero Academia
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