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Comic-Besprechung - Jessica Jones: Alias 1

Geschichten:
Jessica Jones: Alias 1
Original:
Alias # 1-15
Autor: Brian Michael Bends
Zeichnungen: Michael Gaydos, Bill Siencewicz, Mark Bagley, David Mack
Tusche: Michael Gaydos, Bill Siencewicz, Rodney Ramos, David Mack
Farbe: Matt Hollingsworth
Übersetzung: Bernd Kronsbein

Story:
Einst war auch Jessica Jones eine Superheldin und eine ganze Weile unter dem Namen „Jewel“ aktiv, bis sie irgendwann die Lust an diesen Aktivitäten verlor und in ein eher normales Leben zurück zu kehren versuchte. Seitdem schlägt sie sich als Privatdetektivin durch, auch wenn sie dabei immer wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt wird und manchmal Rat bei den ehemaligen Freunden suchen muss.

Aber sie versucht in erster Linie für die einfachen Menschen da zu sein, die darauf hoffen, dass jemand für ihre Sache eintritt, der auch was unternehmen kann, wie in der Suche nach einem jungen Mädchen aus einer Kleinstadt, das plötzlich verschwunden ist. Diese mag zwar sehr talentiert gewesen sein, man hat sie aber auch für eine Mutantin gehalten und dementsprechend behandelt, etwas, was Jessica nicht ertragen kann.

Neben vielen Routinefällen, muss sie sich auch immer noch wieder mit Leuten herumschlagen, die besondere Kräfte haben, so wie sie. Oder ruppigen Zeitungschefs, die am liebsten die Freaks von der Straße fegen wollen. Aber trotz allem versucht sie die zu bleiben die sie ist – eine desillusionierte junge Frau mit einem Gefühl für Gerechtigkeit, die aber auch schon mal trinkt, raucht und sich auf einen One Night Stand mit einem gewissen Luke Cage einlässt.



Meinung:
Schon 2001 ist die Serie „Alias“ um die recht ungewöhnliche Heldin Jessica Jones in den USA erschienen, nun erst veröffentlicht auch Panini die Reihe, was daran liegen mag, dass die Netflix-Serie „Marvel's Jessica Jones“ eine Menge Leute auf die Figur aufmerksam gemacht hat, die unter Umständen auch neugierig auf deren Comic-Vorlage sind. So erscheinen die Abenteuer von Jessica Jones nun in zwei dicken Bänden.

Diejenigen, die durch die 13-teilige Serie auf die Saga aufmerksam wurden, werden erstaunt sein, denn auch wenn der Comic die Inspiration gewesen sein mag, so finden sich doch ungewöhnlich wenige Handlungselemente, die in beiden vorhanden sind. Auch der Bösewicht fehlt, denn von Killgrave ist hier noch keine Rede. Gerade einmal die Beziehung mit Luke Cage und die ein oder andere kleine Szene dürfte bekannt sein.

Stattdessen merkt man, wie sehr die Heldin eigentlich in das Universum der Marvel-Helden eingebunden sind. Nicht wenige erinnern sich schließlich noch an ihre Zeit als „Jewel“ und sprechen sie immer wieder darauf an, ein oder zwei Mal muss sie sich auch mit entsprechenden Gegnern herumschlagen oder deren Feinden und Bekanntenkreis. Genau so wichtig scheinen aber auch die normalen Fälle zu sein.

Ihre Stärke beweist die Serie aber immer dann, wenn es um die Zerrissenheit und den gebrochenen Charakter der Heldin geht, die keinen Hehl aus ihren sichtlichen Schwächen macht und auch sonst kein Blatt vor den Mund nimmt. Das hebt die Saga ein wenig aus der Masse heraus, denn diese Heldin ist kein Spandex-Anzug tragendes Abziehbild voller Klischees, sondern eine Heldin mit Ecken und Kanten, die auch in den Schatten ihrer Noir-Welt immer wieder überrascht.



Fazit:
Jessica Jones: Alias ist eine Serie, in die es hineinzuschauen lohnt, wenn man Superhelden mag, die gebrochen, mit Ecken und Kanten in einer düsteren Szenerie agieren, bei der man nie weiß, was als nächstes passiert oder wie sie auf die Probleme und Schwierigkeiten reagieren werden. Dazu kommen immer wieder bissige Kommentare auf das restliche Superhelden-Universum, die wie das Salz in der Suppe wirken.

Jessica Jones: Alias 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Jessica Jones: Alias 1

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 30,00

ISBN 13:
978-3957989550

352 Seiten

Jessica Jones: Alias 1 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Eine Heldin mit Ecken und Kanten
  • Gelungene Noir Atmosphäre
  • Die Normalos sind durchweg interessanter als die Superhelden
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 21.09.2016
Kategorie: Hefte
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