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Comic-Besprechung - Seraph of the End 01: Vampire Reign

Geschichten:
Seraph of the End 01: Vampire Reign (Owari no Seraph 01)
Autor: Takaya Kagami, Zeichner, Yamato Yamamoto, Storyboard: Daisuke Furuya, Übersetzung: Antje Bockel

Story:

Nach einer verheerenden Epidemie ist die Menschheit so gut wie ausgerottet. Nur Kinder unterhalb eines bestimmten Alters überleben. Und sie dienen den erschienenen Vampiren als Nahrungsquelle.



Dieser Comic wurde mit dem Splash-Hit ausgezeichnet Meinung:

Vampire sind wie Untote: Immer ein beliebtes Element, um eine Story zu "bereichern" und nie so wirklich totzukriegen. Auch in "Seraph oft he End: Vampire Reign" tauchen sie auf. Der erste Band dieses Mangas wurde von Takaya Kagami ("The Legend of Legendary Heroes") geschrieben, derweil Yamato Yamamoto ("Kure-Nai") für die Illustrationen zuständig ist. Die Storyboards stammen von Daisuke Furuya, derweil der Kazé-Verlag für die deutsche Adaption verantwortlich ist. Band 2 der Reihe wird im Juni 2016 herauskommen.

Eine Epidemie hat die Menschheit heimgesucht. Alle Erwachsenen sind tot und nur Kinder haben überlebt. Doch dann tauchen die Vampire auf und übernehmen die Kontrolle. Sie kümmern sich um die Überlebenden, die ihnen im Gegenzug als Blutquelle dienen.

Yuichiro und Mikael sind zwei solcher Kinder. Doch ersterer will irgendwann fliehen, während sein bester Freund dagegen ist. Dann ändert sich eines Tages allerdings alles!

Es gibt inzwischen zigtausend Interpretationen von Vampiren. Und es gibt dabei einige extreme Unterschiede. Von blutrünstigen Monstrositäten bis hin zu im Sonnenlicht funkelnden Milchbubis. Die Vampire in "Seraph of the End" tendieren mehr zu der klassischen Interpretation. Es sind menschengleiche Wesen, die allerdings mit übernatürlichen Kräften und einem Blutdurst gesegnet sind.

Und gleichzeitig gerieren sie sich als die Hüter der Menschheit, nachdem eine Epidemie den Großteil der Menschen ausgelöscht hat. Also alles in Ordnung? Friede, Freude, Eierkuchen?

Zunächst wirkt das so. Doch das Ende des ersten Kapitels macht klar, was wirklich los ist. Und dadurch ist die Rollenverteilung klar. Die Blutsauger sind die Bösen, derweil die Menschen die Guten sind.

Doch bis es soweit ist, macht das Kreativteam einen sehr guten Job dabei, die Gesellschaft darzustellen. Dabie wird sich vor allem auf die beiden Jungen Yuichiro und Mikael konzentriert. Yuichiro ist ein vorlauter Junge, der wiederholt seine Absichten herausposaunt, der Herrschaft der Vampire zu entkommen. Und damit regelmäßig scheitert. Sein bester Freund Mikael ist dabei das genaue Gegenteil. Jemand, der zu den Vampiren steht und ihre Arbeit wertschätzt. Wobei dies am Ende sich als Lüge entpuppt.

Es ist die Freundschaft zwischen den beiden, bzw. die Auswirkungen dieser, die die Story vorantreibt. Denn das Schicksal von Mikael lastet vor allem in den späteren Kapiteln auf dem Gewissen von Yuichiro, der versucht, sich als Soldat zu etablieren. Für wen, muss man dann lesen.

Die Story ist dementsprechend düster. Was natürlich auch an dem Grundkonzept des Mangas liegt. Und trotzdem ist er auch wiederholt heiter. Woran liegt das?

Vor allem eben an der Persönlichkeit von Yuichiro selbst. Er ist starrköpfig und will ständig mit dem Kopf durch die Wand. Was natürlich auf Dauer nicht gut geht und zu vielen interessanten und amüsanten Situationen führen. Dabei wirkt gleichzeitig die Darstellung überzeichnet, schon fast überdreht.

Und doch hält das Kreativteam die perfekte Balance. Die Story wird nie zu überdreht, sondern hat auch ein paar ernste Momente. In denen sowohl die Lore im Hintergrund ausgebaut wird, aber ebenso klar gemacht wird, wie bedrohlich die Situation ist.

Die Zeichnungen von Yamato Yamamoto sind sehr gut geworden. Er versteht sich besonders darauf, dann den Hintergrund wegzulassen, wenn dadurch eine bestimmte Szene effektiv hervorgehoben wird. Und auch das Characterdesign überzeugt. Es ist einprägsam und gut gelungen.

Am besten sollte man also den ersten Band dieser neuen Mangareihe kaufen. Es ist ein "Klassiker" und hat den "Splashhit" verdient.



Fazit:

Der erste Band von "Seraph of the Ende: Vampire Reign" ist hervorragend geworden. Szenarist Takaya Kagami, Zeichner Yamato Yamamoto und Storyboard-Artist Daisuke Furura präsentieren eine Geschichte, die sowohl lustig als auch ernst ist. Der Humor entsteht vor allem aus der Starrköpfigkeit von dem Hauptcharakter Yuichiro, der oft genug mit dem Kopf durch die Wand zu gehen versucht. Humor und Spannung halten sich die perfekte Balance. Und die Zeichnungen von Yamato Yamamoto sind hervorragend.



Seraph of the End 01: Vampire Reign - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Seraph of the End 01: Vampire Reign

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Kazé

Preis:
€ 6,95

ISBN 13:
978-2889217847

202 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Spannend und Lustig Zugleich
  • Yuichiro wunderbar starrköpfig
  • Zeichnungen von Yamato Yamamoto
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 10.08.2016
Kategorie: Seraphic Feather
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