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Comic-Besprechung - Iron Man / Thor 11

Geschichten:
Iron Man/Thor 11
Armor Wars 3: Schlagabtausch: Autor: James Robinson, Zeichnungen: Marcio Takara, Colorist: Esther Sanz, Übersetzung: Alexander Rösch
Thors 3: Die Donnerkammer Autor: Jason Aaron, Zeichner: Chris Sprouse, Goran Sudzuka Tusche: Karl Story, Dexter Vines, Colorist: Marte Gracia, Isabel Silva, Übersetzung: Alexander Rösch

Story:

Der Bürgerkrieg in Armor City bricht aus. Und der Ultimative Thor kommt dem Mörder seines einstigen Partners auf die Spur.



Meinung:

Mit der #11 liegt jetzt die vorletzte Ausgabe von "Iron Man/Thor" vor. Bereits jetzt steht fest, das Iron Man nach Secret Wars seine eigene Serie erhält, wobei das Schicksal weiter Thor-Abenteuer noch nicht feststeht. Aber da wird man hoffentlich bald mehr erfahren.

Tony Stark hat genug. Er konfrontiert endlich seinen Bruder Arno Stark. Und Marshall James Rhodes findet immer mehr darüber hinaus, wieso Peter Urich sterben musste.

Es geht los! Nach all dem langen Aufbau der vorherigen Ausgaben beginnt die Story Fahrt aufzunehmen. Und James Robinson fängt auch gleich damit an, den Leser in den Bann der Ereignisse zu schlagen.

Denn bereits die erste Szene, in der Tony seinen Bruder Arno angreift. Zunächst ist man sehr darüber erfreut, dass endlich zu dieser Konfrontation kommt. Doch dann bemerkt man, dass etwas nicht stimmt. Denn diese Sequenz endet auf eine merkwürdige Art und Weise. Man fragt sich, was sich James Robinson dabei gedacht hat. Auf jeden Fall hat man schon alleine dadurch einen Grund, in die nächste Ausgabe reinzuschauen.

Ein weiterer Grund ist das Finale dieser Ausgabe. Wobei der Autor das langsam aufbaut. Zunächst einmal gibt es einige Enthüllungen. So zum Beispiel, wieso Peter Urich zum Spyder-Man wurde. Oder woran Kiri Oshiro arbeitet. Es sind diese kleinen Momente, in denen Licht ins Dunkel gebracht wird, die dazu beitragen, dass einem dieser Teil des Heftes in Erinnerung bleibt.

Marcio Takaras Zeichnungen sind ein weiterer Grund. Er pflegt immer noch einen dreckig, düsteren Stil, baut aber auch immer wieder kleinere Elemente ein, die diesen etwas auflockern. Etwa das WLAN-Symbol auf einem Grabstein. Oder die lebendige Mimik von Kiri Oshiro, die trotz ihrer Trauer weiß, was sie will. Und dies mit Mimik und Worten glaubwürdig rüberbringt.

Der Ultimate Thor versucht weiterhin den mysteriösen Mordfall aufzuklären. Gleichzeitig muss er aber auch herausfinden, wer seinen Partner Beta Ray Thor auf dem Gewissen hat. Ein Fall, der einige überraschende Wendungen mit sich bringt.

Wenn man sich das Secret Wars-Crossover bislang in aller Gänze durchgelesen hat, dann wird man bemerken, das Asgard und seine Götter komplett fehlen. Kein Odin, kein Volstagg niemand sonst, den man normalerweise in einem Thor-Comic erwarten würde. Da ist das Auftauchen von Loki ein Ausrufezeichen. Wobei der ehemalige Gott der Lügen tief gefallen ist.

Dabei hat er nichts von seiner Intelligenz und Gerissenheit verloren. Sofort erkennt er, dass der Ultimate Thor ihm etwas vorspielt. Und er kommentiert es auf seine übliche Art und Weise. Der Dialog zwischen diesen beiden Figuren ist erstklassig geworden.

Und dabei wird auch klar, dass der Ultimate Thor immer mehr und mehr getrieben wird, von dem Bedürfnis, die Fälle, mit denen er beschäftigt ist, aufzuklären. Wobei er, ganz im Gegensatz zu Runi, dem Runen-Thor, nicht bereit ist, deswegen die Regeln und Gesetze zu brechen. Er wird dadurch eindeutig als rechtschaffend charakterisiert, als wahrer Held.

Auch wenn er am Ende in eine Falle gerät. Hier sorgt das Kreativteam von Jason Aaron, Chris Sprouse und Goran Sudzuka für eine unangenehme Überraschung für den Hauptcharakter. Es gibt einige Enthüllungen, die man noch in der kommenden Ausgabe richtig einsortieren muss. Allerdings wird dies dann auch der letzte Auftritt der Thors sein.

Der Übergang zwischen Goran Sudzuka und Chris Sprouse ist fließend. Es sind zwar deutliche Unterschiede vorhanden. Doch die fallen nicht so sehr ins Gewicht. Wenn man so will, sind die Zeichnungen von Sudzuka etwas einfacher, als die von Sprouse. Wobei das nicht von Relevanz ist, da der Erstgenannte eine Talking Head Szene zeichnen muss und dies mit Bravour meistert.

Es gibt in diesem Fall nichts zu meckern. Die #11 von "Iron Man/Thor" ist ein Klassiker und ein Splashhit.



Fazit:

Endlich drehen die Ereignisse in "Iron Man/Thor" #11 auf. Bei "Armor Wars" bricht der titelgebende Krieg aus. Wobei der Autor James Robinson den Leser vor allem dadurch an der Stange hält, in dem er den Subplot um Tony und Arno Stark ungewöhnlich enden lässt. Es werden viele Geheimnisse gelüftet und man es kaum erwarten, den nächsten Teil zu lesen. Die Illustrationen von Marcio Takara tun dabei ihr Übriges.

Bei den "Thors" gibt es auch einige interessante Entwicklungen. Die Ankunft von Loki ist interessant, da er der einzige Asgarde ist, der neben den Thors in Secret Wars aufgetaucht ist. Die Charakterisierung des Ultimate Thors ist überzeugend und das Ende packend. Goran Sudzuka und Chris Sprouse präsentieren überzeugende Zeichnungen, wobei ersterer die Dialogszene zwischen dem Ultimativen Thor und Loki sehr gut in Szene setzt.



Iron Man / Thor 11 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Iron Man / Thor 11

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Panini

Preis:
€ 4,99

52 Seiten

Iron Man / Thor 11 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Der Bürgerkrieg bricht in Techopolis aus
  • Jede Menge Enthüllungen
  • Der Ultimative Thor kommt in seinen Fällen weiter
  • Sehr gutes Ende
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 05.08.2016
Kategorie: Iron Man/Thor
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