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Comic-Besprechung - Tales of Zestiria - The Time of Guidance 01

Geschichten:
Tales of Zestria 01
Autor, Zeichner: Shiramine, Übersetzung: Hirofumi Yamada

Story:

Sorey ist ein Mensch, der von den Seraph aufgezogen worden ist. Eines Tages begegnet er einem anderen Menschen. Und macht sich auf, die Welt zu retten.



Meinung:

Die "Tales of"-Reihe ist eine der ältesten und bekanntesten J-RPG-Serien überhaupt. Und auch, wenn die Serie hierzulande nie so richtig den Bekanntheitsgrad von "Final Fantasy" erhalten hat, hat sie doch viele Spiele, zu denen auch diverse Nebenprodukte wie "Animes" oder "Mangas" herausgebracht wurden. Auch zu "Tales of Zestiria", dem aktuellesten Teil der Reihe wurde ein Manga herausgebracht, der den Untertitel "The Time of Guidance" führt. Für den Mangaka Shiramine ist es seine erste richtige Arbeit, wenn man dem Internet glauben schenken darf. Aktuell umfasst der Manga zwei Bände, wobei ein dritter in Arbeit ist.

Sorey ist ein normaler Mensch, der von den Seraph aufgezogen worden ist. Diese können nicht von jedem Menschen gesehen werden. Eines Tags lernt er die Prinzessin Alisha kennen und erfährt von ihr, dass die Welt von sogenannten Hellions bedroht wird. Für Sorey ist es quasi Ehrensache, dass er ihr zur Hilfe eilt. Vielleicht ist er sogar der prophezeite Hirte, der der Retter der Welt sein könnte.

Die Tatsache, dass die Seraph nur von bestimmten Personen gesehen werden können, hätte man perfekt für einige Running Gags nutzen können. Tatsächlich aber hält Shiramine damit zurück. Es gibt nur ein, zwei Szenen, in denen dieses Plot-Element zur Erheiterung genutzt wird. Etwa, wenn Alisha im Heimatdorf von Sorey sich fragend umblickt, wieso dies so leer ist, derweil in Wahrheit sie von den unsichtbaren Dorfbewohnern neugierig beobachtet wird.

Doch abgesehen von diesem einen kleinen Gag wird die Beziehung zwischen Seraph und Menschen eher ernst genommen. Das zeigt sich besonders dadurch, dass damit die Menschen die anderen wahrnehmen können, sie einige Anstrengungen unternehmen müssen. Und auch später stellt sich heraus, dass die Beziehung große Herausforderungen mit sich bringt.

Interessanterweise ist die sympathischste Figur ausgerechnet ein Nebencharakter. Mikelo, ein Seraph mit Wassermagie, ist ein ruhiger, zurückhaltender Charakter. Nur selten verliert er die Fassung oder zeigt größere Emotionen. Doch dies wird dann gezielt und gut eingesetzt. Es unterstreicht die Dramatik der Geschichte in dem entsprechenden Moment.

Auch allgemein wird die Story im Laufe des Bandes dramatischer. Wiederholt baut der Mangaka Szenen ein, die unterstreichen, wie gefährlich die Welt ist, in der die Story stattfindet. Die wiederkehrenden Hellions sind da das bestimmende Element für.

Ganz gelingt es ihm jedoch nicht, die Videospielgrundlage abzuschütteln. Wiederholt gibt es kleinere Momente, wo man merkt, dass hier wohl ein Tutorial war. Bestimmte neue Elemente werden erläutert, und dass hier die Story für kurze Zeit auf der Stelle tritt.

Ebenso geht einem auch ausgerechnet der Hauptcharakter auf den Keks. Sorey ist einfach zu perfekt. Ihm gelingt alles. Er ist der Auserwählte, er reißt sich den Arsch auf, damit die Unschuldigen nicht leiden und es seinen Kameraden gut geht. Das Problem daran ist, dass dies zu einer Persönlichkeit führt, der es an Ecken und Kanten fehlt. Kurz gesagt, er ist langweilig.

Auch die Zeichnungen von Shiramine sind ein Schwachpunkt. Vor allem die Gesichter der Protagonisten ähneln sich teilweise sehr stark. Nur die unterschiedlichen Frisuren sind ein Unterscheidungsmerkmal.

Auf jeden Fall ist deshalb der Manga "Ganz Nett".



Fazit:

"Tales of Zestiria: The Time of Guidance" Band 1 ist eine Adaption des gleichnamigen Videospiels. Shiramine ist für die Adaption verantwortlich. Das Ergebnis ist ein Manga, der sich nahe an die Vorlage hält und überwiegend ernst bleibt, auch wenn es durchaus zu lustigen Momenten kommt. Mikelo ist die interessanteste Figur und die Story wird im Laufe des Bandes immer dramatischer. Leider blitzt die Videospielvorlage wiederholt durch. Und der Hauptcharakter Sorey geht einem auf den Keks. Bei den Zeichnungen muss man bemängeln, dass die Gesichtszüge der Charaktere sich viel zu ähnlich sind und nur anhand von Kleidung und Frisuren unterscheidbar sind.



Tales of Zestiria - The Time of Guidance 01 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Tales of Zestiria - The Time of Guidance 01

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,95

ISBN 13:
978-3-8420-2571-4

196 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Überwiegend ernst, mit lustigen Momenten
  • Mikelo ist interessant
Negativ aufgefallen
  • Videospielvorlage blitzt regelmäßig durch
  • Sorey geht einem auf den Keks
  • Gesichtszüge ähneln sich dark
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Rezension vom: 30.07.2016
Kategorie: Tales of Zestiria
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