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Comic-Besprechung - Justice League: One Million Band 2

Geschichten:

Justice League One Million 02:
Autoren: Dan Abnett, Chuck Dixon, Michael Jan Friedmann, Andy Lanning, Ron Marz, Grant Morrison, Jerry Ordway,  John Ostrander, Christopher Priest, Mark Schultz, Mark Waid
Zeichner: Mikw Xollina, Tom Grindberg, Butch Guice, Bryan Hitch, Josh Hood, Georges Jeanty, Staz Johnson, Ron Lim, Tom Mandrake, Jerry Ordway, Will Rosado, Val Semeiks
Tusche: Bill Anderson, Dick Giordano, Butch Guice, Dennis Janke, Andy Lanning, Larry Mahlstedt, Tom Mandrake, Jose Marzan Jr., Paul Neary, Denis Rodier, Prentis Rollins, John Stokes, Stan Woch
Übersetzung: Christian Heiss, Marc Hillefeld



Story:

Die Justice League ist in der Zukunft gefangen. Sie sind Teil eines perfiden Plans, der die Jahrtausende umfasst. Werden die Schurken am Ende obsiegen?



Meinung:

Und weiter geht es mit der "One Million"-Saga. Erneut präsentiert der Panini Verlag eine große Auswahl an Stories, die damals Teil des Crossovers waren. Wobei man auch hier erneut erwähnen muss, dass längst nicht alle Geschichten abgedruckt wurden. Zwar bietet der Band im Vergleich zum damaligen Deutschland-Debüt mit "Aquaman", "The Power of Shazam", "Flash" und "Wonder Woman" 1.000.000 gleich vier Erzählungen, die erst mit diesem Band hierzulande veröffentlicht werden. Doch wer damals schon zugegriffen hat, der kennt die meisten hier abgedruckten Stories.

Dominiert wird dieser Band durch eine Geschichte, die in verschiedenen Ausprägungen erzählt wird. Los geht es mit "Green Lantern" 1.000.000. Die Geschichte, die von Ron Marz, dem damaligen Hauptschreiber der Serie, geschrieben wurde, wird von Bryan Hitch, Paul Neary und Andy Lanning illustriert. Das Ergebnis ist ein Abenteuer von Kyle Rayner, das fantastisch aussieht. Die Illustrationen Hitchs sind super detailiert. Allein schon die Doppelsplashpage, in der man das Publikum sieht, dass Green Lantern zujubelt, ist unglaublich gut geworden.

Die Story selbst fängt relativ 08/15 an. Superheld der Vergangenheit kommt in die Zukunft. Superheld aus der Vergangenheit wird in eine Intrige verwickelt, die ihn in einem schlechten Licht dastehen lässt. Superheld aus der Vergangenheit rettet die Welt und macht sich auf, seine Kollegen zu suchen. Ron Marz variert den letzten Teil, in dem er die Erkentnisse aus dem Starman 1.000.000-Teil aufgreift und schildert, wie Kyle den Verrat des zukünftigen Starmans herausfindet und versucht, das schlimmste zu verhindern. Mit dem Ergebnis, dass er von Solaris persönlich ausgeschaltet wird.

Danach wird der Handlungsfaden von "Martian Manhunter" 1.000.000 aufgegriffen. Und auch wenn dieses von John Ostrander geschrieben und von Tom Mandrake illustrierte Heft die Gesamthandlung nicht viel voranbringt, so ist es doch faszinierend, was für ein feines Garn dieses Kreativteam spinnt. Dazu muss man wissen, dass dies die dritte #1 war, die die Serie hatte, neben der eigentlichen und der Nummer 0. Mit dieser Ausgabe definierte das Kreativteam quasi seine Vision, wie es mit der Serie weitergehen könnte.

Superman ist als nächstes in dieser Storyline an der Reihe. Und erneut zeigt sich, wie stark das Potential eines Übermenschen in einer Zukunft voller Übermenschen ist. Denn hier ist der Mann aus Stahl nur ein normaler Held, der sich gegen zig andere Personen mit Superkräften auseinandersetzen muss. Mark Schultz als Autor weiß, wie er dies gemeinsam mit Ron Lim als Zeichner und José Marzan Jr. anzupacken hat, damit man fasziniert und vergnügt weiterliest.

Dann kommt das Aufeinandertreffen mit dem Resurection Man. Die Serie hatte damals Kultstatus, was auch an den Geschichten liegt, Dan Abnett und Andy Lanning geschrieben hatten. Es kam bei DC Rebirth zu einer Neuauflage, die jedoch nie dieselbe Faszination wie das Original entwickeln konnte. In der hier abgedruckten Story kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Resurection Man und dem Man of Steel, die durch die Titans der Zukunft und einem Computervirus noch dramatischer wird.

Mark Schultz darf gemeinsam mit Georges Jeanty ein ruhiges Kapitel erschaffen, das die Historie von Superman und seiner Dynastie zeigt. Eine gelungene Story, wenn auch die meisten Kostüme, die der Künstler hier gemeinsam mit Denis Rodier und Dennis Janke zu Papier bringt, nicht ganz so überzeugend sind, wie man es gerne hätte.

Dan Abnett und Andy Lanning schreiben auch das nächste Kapitel, in dem der Held gegen seinen Widersache Vandal Savage antritt. Butch Guice illustriert diesen Abschnitt auf eine sehr gelungene Art und Weise. Es ist die Story einer erbitterten Feindschaft, die die Jahrtausende überdauert hat, Und ein endgültiges Ende findet, wenn auch auf eine nicht vorhergesehen Art und Weise.

Und der krönende Abschluss ist dann "One Million" #4, in der Grant Morrison all diese Handlungsfäden auf seine übliche Art und Weise zusammenführt. Auch hier ist es vor allem das Ende, das so gut geworden ist. Es wirkt mühelos, wie diese Vielzahl an Geschichten zu einem kohärenten Ganzen zusammengefügt werden.

Man merkt mir die Begeisterung an. Und in der Tat lohnt sich der Kauf schon allein wegen dieser mehr oder weniger zusammenhängenden Story. Wobei es allerdings auch ein paar Wermutstropfen gibt.

Denn die ganzen anderen Stories können nur schwer gegen diese Storyline ankommen. Und im Vergleich lesen sie sich wie eine simple Pflichterfüllung oder sind einfach nur langweilig. Das Crossover zwischen "The Power of Shazam" und "The Flash" kommt irgendwie nicht aus den Puschen. Und der Grundkonflikt bei "Wonder Woman" wirkt bemüht. Es hilft auch nicht wirlich, dass die Frauen in dieser Story alle dieselben Gesichter tragen und man sie nur anhand ihrer Haare auseinander halten kann.

Deshalb wird dieser Band zum "Reinschauen" empfohlen.



Fazit:

Mit "Justice League One Million 2" hat Panini den zweiten Band ihres Reprints des Crossovers herausgebracht. Erfreulicherweise sind dieses Mal mehr Ausgaben dabei, die hierzulande nie zuvor herausgekommen sind. Wobei der Höhepunkt die Storyline ist, die sich durch diverse "Superman"-Titel, "Green Lantern", "Resurrection Man" und "Martian Manhunter" zog und ihren Höhepunkt und Abschluss in "One Million 4" fand. Dagegen haben es die anderen Geschichten schwer, anzukommen. Und leider hat man das Gefühl, dass es hier auch nicht wirklich probiert wird, was aber vielfältige Ursachen hat.



Justice League: One Million Band 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Justice League: One Million Band 2

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Panini

Preis:
€ 29,99

ISBN 13:
978-3957987662

300 Seiten

Justice League: One Million Band 2 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Storyline zwischen vielen verschiedenen Titeln
  • Martian Manhunter One Million
  • Resurection Man One Million
Negativ aufgefallen
  • Stories außerhalb der Storyline können nicht überzeugen
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Rezension vom: 14.07.2016
Kategorie: JLA
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