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Comic-Besprechung - Secret Wars #3

Geschichten:
Secret Wars #3
Secret Wars (2015) 3: Autor: Jonathan Hickman, Illustrator: Esad Ribic, Farben: Ive Svorcina, Übersetzung: Michael Strittmaier
Secret Wars Journal 1: Autor: Matthew Rosenberg, Illustrator: Luca Pizzari, Farben: Rain Beredo, Übersetzung: Michael Strittmaier

Story:

Etwas hat aus dem alten Marvel Universum überlebt. Und dieses Etwas schickt sich an, die neue Welt von Gott Doom zu erforschen. Doch was werden sie dort entdecken?



Meinung:

Die #3 der "Secret Wars"-Serie ist die erste Ausgabe, in der nicht mehr alleine die Titelserie enthalten ist. Da diese bis auf weiteres "nur" noch normalen Umfang hat, werden außerdem Geschichten aus der Serie "Secret Wars Journal" eingebaut. Doch zu Letzterem später mehr.

Stephen Strange untersucht das mysteriöse Objekt, aus dem die Wesen gekommen sind, die einen Thor getötet haben. Dabei entdeckt er, dass es aus einer anderen Welt kommt. Genauso wie ein ähnliches Objekt, dass er in seinem Sanctum Sanctorum aufbewahrt und dass er daraufhin öffnet.

Mit "Das Auge von Doom" liegt eine weitere ruhige Ausgabe der "Secret Wars"-Reihe vor. Wobei ruhig in diesem Fall nicht langweilig bedeutet. Im Gegenteil: Es gibt sehr viel in dieser Geschichte zu entdecken und zu analysieren.

Das ist vor allem das Verhältnis zwischen Stephen Strange und Doctor Doom. Stephen Strange scheint der Einzige zu sein, der weiß, was Doom gemacht hat. Und er unterstützt dessen Entscheidung voll und ganz. Doch wieso? Anscheinend weil der gute alte Doktor sich diese Allmacht nicht zugetraut hat.

Dabei gibt es später im Band eine weitere Szene, die deutlich macht, dass Stephen Strange eigene Geheimnisse hat. Denn er hat selber eine Arche in Sicherheit gebracht, die er erst jetzt öffnet. Das Wiedersehen alter Freunde wird von Esaad Ribic hervorragend in Szene gesetzt. Und gleichzeitig wird auch deutlich, dass trotz allen Respekts vor der Leistung von Doom der gute alte Magier wohl insgeheim doch nicht ganz auf der Seite von Viktor von Doom steht.

Wobei diesen völlig untypisch Selbstzweifel plagen. Er scheint zu ahnen, dass die Welt, in der er sich befindet, im Begriff ist, sich zu verändern. Und sucht Bestätigung für sein Werk bei Susan Richards. Es ist erstaunlich, wie sehr sich sein Verhalten in ihrer Gegenwart verändert. Seine göttliche Überheblichkeit verschwindet und er verhält sich wie ein normaler Mensch. Es scheint so, als ob der Umgang mit der Familie von Reed Richards gewaltige Auswirkungen auf seine Persönlichkeit hat.

Und dann sind da noch die Bösewichte, die sich in der ersten Arche befanden. Hier belässt es Jonathan Hickman bei Andeutungen, was ihre Pläne angeht. Allerdings deutet das Finale der Geschichte auf eine gewaltige Konfrontation der verschiedenen Kräfte hin.

Die Illustrationen von Esad Ribic sind natürlich wieder das wahre Highlight. Vor allem, wie er Dooms verunstaltetes Gesicht darstellt, ist phänomenal. Damit hat er ein Markenzeichen hinterlassen, das noch lange nach der Serie anhalten wird.

"Wir verehren, was wir nicht verstehen" wird von Matthew Rosenberg "12 Reasons to Die" "Black Canary" geschrieben. Für die Illustrationen ist Luca Pizzari ("2000 AD", "Black Knight") zuständig.

Die Mutanten von Ägyptia werden unter der Herrschaft der Göttin Kunshu unterdrückt. Einige Wagemutige von ihnen wagen den Ausbruch und wollen sie töten. Doch am Ende könnte sich erweisen, dass sie damit ihren eigenen Untergang unterzeichnet haben.

Es ist eine erstaunlich kurze Geschichte, die hier mit abgedruckt worden ist. Innerhalb von wenigen Seiten führten Matthew Rosenberg und Luca Pizzari den Leser in die Welt und die Motivation der Protagonisten ein. Man darf jetzt natürlich keinen Tiefgang erwarten, da dies eine typische Done-in-One Erzählung ist. Und vor allem im Vergleich zur Hauptgeschichte erreicht sie nicht ganz deren Niveau.

Und trotz des geringen Umfanges überzeugt die Story. Die wenigen Seiten reichen vollkommen aus, um deutlich zu machen, worum es den Mutanten geht. Und wieso sie bereit sind, alles zu tun, um freizukommen.

Hier spielt jetzt ein netter Twist in die Story ein, den man so nicht hat kommen sehen. Er dreht die Geschichte auf den Kopf und gibt der ohnehin schon düsteren Story ein finsteres Finale. Die Illustrationen von Luca Pizzari tragen mit dazu bei. Sie stellt eine dreckige und düstere Welt dar, die deutlich macht, wie finster es für die Protagonisten aussieht.

Und so ist das Heft zum "Zugreifen" empfohlen.



Fazit:

Mit Ausgabe #3 von "Secret Wars" wird der Hauptserie eine Geschichte aus der Miniserie "Secret Wars Journal" eingebaut. In der Hauptserie erfährt man mehr über Stephen Strange und seine Motive. Wieso er Doom geholfen hat und wieso er trotzdem ein Geheimnis vor ihm hat. Gleichzeitig wird Doom von Selbstzweifeln geplagt, was in einer fantastisch dargestellten Szene mit Susan Storm gipfelt. Die Nebengeschichte kann da nicht ganz überzeugen, auch wenn sie unter den gegebenen Umständen sehr gut ist. Man erfährt alles nötige und lernt eine dunkle und düstere Welt kennen.



Secret Wars #3 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Secret Wars #3

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Panini

Preis:
€ 4,99

52 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Stephen Stranges Charakterisierung
  • Dooms Selbstzweifel
  • Zeichnungen von Esad Ribic
  • Kurzgeschichte aus Secret Wars Journal ist düster und gruselig
Negativ aufgefallen
  • Geschichte aus Secret Wars Journal erreicht nicht ganz das Niveau von der Hauptserie
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Rezension vom: 16.06.2016
Kategorie: Secret Wars
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