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Comic-Besprechung - Justice League of America: Der Weg des Tornados

Geschichten:
Justice League of America: Der Weg des Tornados (Justice League of America 1-7)
Autor: Brad Meltzer, Zeichner: Ed Benes, Inker: Sandra Hope-Archer, Mariah Benes, Ed Benes, Colorist: Alex Sinclair


Story:
Die Justice League gibt es nicht mehr und Superman, Batman und Wonder Woman überlegen, wen sie in ein neues Team einberufen sollen. Währenddessen gelingt es dem Roboter Red Tornado seinen Geist in einen menschlichen Körper zu transferieren. Zu spät erkennt er, dass es eine Falle war, da sein alter Körper nun benutzt wird, einen der gefährlichsten Gegner der Justice League wieder auferstehen zu lassen.

Meinung:
Die Storyline Der Weg des Tornados spielt noch vor der Umstrukturierung des DC-Universums, wie man es aktuell unter dem Banner der New 52 kennt und so gibt es einige ältere Charaktere bzw. deren Inkarnationen zu sehen. Manche davon hatte man wohl schon länger nicht mehr auf dem Schirm was aber kein Hindernis für eine genussreiche Lektüre darstellen dürfte.  Helden wie Black Lightning dürfte manchen noch von den Outsiders her ein Begriff sein und gerade der Red Tornado ist eine Figur, die man auch schon vor der großen Zäsur der Crisis on Infinite Earths her kannte.

Auch wenn diese hier neben den bekannten großen Helden eine wichtige Rolle spielen, so ist eine Vorkenntnis nicht unbedingt vonnöten, da es hier eben um verschiedene Charaktere geht und sie einem gut vorgestellt werden. Übrigens gibt es auch noch einige andere ältere Bekannte. Denn hier ist es ideal aufgebaut das die Charaktereinblicke ideal mit der Action vermischt werden und beides nahtlos ineinander greift. Was vor allem an der Ausgangslage der Story liegt, die besser nicht sein könnte. Die Justice League gibt es nicht mehr und Superman, Batman und Wonder Woman setzen sich zusammen, um zu überlegen wer alles in das neue Team berufen werden soll. Allein schon diese Szenen sind sehr stark da sie viele Außenperspektiven auf die verschiedensten Charaktere erlauben. Aber auch die Kommentare der jeweiligen Personen erlauben einige Rückschlüsse auf diejenigen welche sie machen. Etwa der Beschützerinstinkt von Batman gegenüber Nightwing und Superman gegenüber Supergirl, die beide partout ablehnen, dass diese beiden, ihnen eng verbundene Personen der Liga beitreten. Das alles macht die Lektüre schon sehr spannend und unterhaltsam. Eben auch weil mal ein neuer Ansatz gewählt wird. Das alle Diskussionen letztlich zu nichts führen und die Ereignisse ein Eigenleben entwickeln ist nur ein weiterer schöner Einfall.

Im Zentrum der Ereignisse steht allerdings der gefallene Held Red Tornado. Dieser ist allerdings ein Roboter der schon öfter starb, nun aber einen menschlichen Körper haben will. Als er diesen besitzt und seinen Geist transferieren konnte, gibt es sehr rührende Szenen zwischen ihm und seiner Familie. Gleichzeitig wird dann die spätere Action umso spannender, da er es eben noch nicht kennt, das ein menschlicher Körper seine Limitierungen hat und sich so verhält, als ob er noch ein Roboter sei, den man einfach reparieren könnte. Und am Ende gibt es dann auch wieder einen großen Schock und es steht die Frage im Raum was eigentlich das Menschsein ausmacht.

Wie in der aktuellen Serie um die Justice League gehen die Charaktere nie in der Action unter, sondern alles geht nahtlos ineinander über und bedingt einander, was zu den großen Stärken gehört. Spannend, dramatisch, gut.


Fazit:
Stark. Auch hier mischen sich Action und Psychologie und ergeben ein dramatisches Ereignis was zu rühren und zu schockieren vermag. Allein die Einblicke in die verschiedenen Charaktere lohnen hier einen Blick.

Justice League of America: Der Weg des Tornados - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Justice League of America: Der Weg des Tornados

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,99

ISBN 10:
3957987393

ISBN 13:
978-3957987396

208 Seiten

Justice League of America: Der Weg des Tornados bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Action und Dramatik
  • einige rührende und schockierende Szenen
  • psychologische Dichte
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 11.06.2016
Kategorie: JLA
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