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Comic-Besprechung - Apache Junction 2: Schatten im Wind

Geschichten:
Apache Junction 2 : Schatten im Wind
Original:
Apache Junction – Boek 2
Autor und Zeichner: Peter Nuyten
Übersetzung: James ter Beek

Story:
Der Süden der jungen Vereinigten Staaten kommt nicht zur Ruhe, denn die Abdrängung der Ureinwohner in Reservate klappt nicht, so wie erwartet. Immer wieder brechen Apachenstämme aus den ihnen zugewiesenen Gebieten aus und versuchen, sich ihre alte Heimat zurück zu holen. Unterstützt werden Rebellen dabei auch durch Waffenhändler, die glauben, mit den Indianern profitable Geschäfte machen zu können.

Nach dem Tod von Cochise herrscht für einige Zeit Ruhe, doch dann bricht der Churucahua-Apache Schwarzer Wolf mit ein paar Getreuen aus dem San Carlos Reservat aus und weckt neue Hoffnung in den Apachen-Völkern. Das bringt den Kurier Roy Clinton in große Bedrängnis. Auch wenn er mit wichtigen Depeschen von Fort Apache nach Fort Bowie geschickt wird, so ist er doch hin und her gerissen, ist er doch enger mit dem Flüchtigen verwandt als die meisten wissen.

An anderer Stelle versucht die Frau von William Bentley ihre Kinder und sich selbst zu retten, auch wenn sie nicht weiß, ob ihr das gelingen wird. Sie ist bereit, die letzte Waffenlieferung ihres Mannes zu einem Ende zu bringen, aber sie kann sich nicht sicher sein, ob die Indianer, die ihre Kleinen als Geiseln halten, auch fair genug sind, um sie alle danach wieder frei zu lassen. Begleitet von einem von ihnen wagt sie ein Spiel mit dem Feuer und gerät ebenfalls zwischen die Fronten.



Meinung:
Der zweite Band von Apache Junction schreibt die Geschichte weiter fort und gibt einen spannenden Einblick in eine Epoche, in der die Amerikaner die Ideale mit Füßen treten, durch die sie sich erst von den Europäern gelöst haben. Und so steht man durchaus mehr auf der Seite der Indianer als den Weißen, die erster mehr denn je als Menschen zweiter Klasse betrachten.

Wie immer merkte man, dass der Künstler sich sehr mit der Materie beschäftigt hat. Er mag zwar auf der Seite der Ureinwohner stehen, auf der anderen Seite beschönigt er aber auch nicht, deren düstere und grausame Seiten, die nicht nur aus Verzweiflung und Angst geboren wurden. Interessant ist dabei die Rolle von Roy Clinton, der mehr denn je zwischen den Fronten steht und nicht weiter weiß.

Wie immer erweist sich der Anhang als informative Ergänzung zum der spannenden Geschichte, die zwar frei erfunden ist, aber dennoch auf die ein oder andere historische Figur zurückgreift und Ereignisse von damals klug und vielschichtig zu reflektieren weiß. Diesmal kommt so auch die Rolle der indianischen Scouts zum Tragen, die genau wie die Halbblute zwischen allen Fronten stehen.

Spannung entsteht durch die Machenschaften der verschiedenen Gruppen, als jeweils erste Zugriff auf die versteckten Waffen zu bekommen. Der Leser bekommt dabei eine abwechslungsreiche und atmosphärische Geschichte geboten, die immer wieder neue Wege einschlägt und am Ende mehr denn je offen lässt, wer die Waffen eigentlich „verdient“ hat.



Fazit:
Apache Junction bleibt auch im zweiten Band ein spannender und unterhaltsamer Indianer-Western. Der Künstler zeichnet ein vielschichtiges Bild der Zeit und des Settings, in dem die Spannung mehr denn je aus dem Hintergrund und den Charakterzeichnungen generiert wird, als einer actionreichen Handlung. Man merkt auf jeder Seite, dass sich der Künstler sehr intensiv mit dem Szenario beschäftigt hat und viel davon auch an den Leser weiter geben möchte.

Apache Junction 2: Schatten im Wind - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Apache Junction 2: Schatten im Wind

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Splitter

Preis:
€ 14.80

ISBN 13:
978-3868697353

48 Seiten

Apache Junction 2: Schatten im Wind bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Gut recherchierter und authentisch wirkender Hintergrund
  • Die Handlung lebt durch die vielschichtige Handlung und Charakterzeichnung
  • Intensive Atmosphäre
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 09.04.2016
Kategorie: Alben
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