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Comic-Besprechung - Killing Bites 1

Geschichten:
Killing Bites 01:
Autor: Shinya Murata, Illustrationen: Kazasa Sumita, Übersetzung: Yvonne Gerstheimer

Story:
Das Leben von Yuya verändert sich auf einen Schlag. Er ist plötzlich Zeuge, wie sich ein Mädchen in einen Tierhybrid verwandelt. Ohne, dass er es ahnte, ist er plötzlich Teil der "Killing Bites".

Dieser Comic wurde mit dem Splash-Hit ausgezeichnet Meinung:

Es ist ja häufig in der Welt der Fiktion so, dass ein Protagonist von einem Schlag auf den anderen in eine Situation kommt, die sein Leben verändert. Doch der Beginn von "Killing Bites" hat es in sich. Das Kreativteam bestehend aus Shinya Murata (Story) und Kazasa Sumita (Illustrationen) präsentiert nämlich einen Anfang, der einem den Atem verschlägt.

Es ist das jeweilige Deutschlanddebüt der beiden Mangakas. Shinya Murata ist unter anderem auch Autor und Zeichner der Serien "Caterpillar" und "Arachnid", die ebenfalls eine Tierthematik besitzen. Sein Kompagnon Kazasa Sumita hingegen dürfte vor allem für die Manga-Adaption von "Witchblade" bekannt sein, die unter dem Titel Witchblade Takeru von 2007 bis 2008 bei Planet Manga herauskam.

Nie hätte sich Yuya träumen lassen, dass es mal so weit kommen würde. Er fährt einen LKW und muss miterleben, wie hinter ihm eine Gruppe von Männern dabei ist, ein junges Mädchen zu vergewaltigen. Und er ist zu feige, sich einzumischen. Doch dann ändert sich das Blatt, und das Mädchen verwandelt sich in einen Honigdachshybriden und macht kurzen Prozess mit den Vergewaltigern. Schon bald wird er von Hitomi, so der Name des Mädchens, in einen rauen Wettstreit hineingezogen. Denn in den Killing Bites kommt nur der weiter, der seinen Kontrahenten in Stücke reißt.

Bereits der Anfang das Mangas macht deutlich, dass in "Killing Bites" keine Hemmungen gelten. Hier fließt das Blut in Strömen und werden die Feinde in Einzelteile zerfetzt. Ebenso gibt es wiederholt offenherzige Momente, was bei den Beteiligten kein Wunder ist, da beide Mangas produziert haben, in denen es nackte Tatsachen und sexuelle Anspielungen gibt.

Das sorgt dafür, dass man es mit einem Manga zu tun hat, der in jederlei Hinsicht bereit ist, Grenzen zu überschreiten. Und doch ist die Gewalt in diesem Game kein Selbstzweck. Genauso wie die nackten Tatsachen sorgen sie für eine Atmosphäre, in der alles möglich ist.

Interessant ist die Aufteilung der Protagonisten. Auf der einen Seite hat man Yuya, Student und eher ein stilles Mäuschen. Er stellt sozusagen die Sicht des Lesers dar und ist wiederholt von dem Verlauf der Ereignisse überwältigt. Er ist zum Beispiel bass erstaunt über die Kräfte und die Widerstandsfähigkeit der Hybriden.

Die auch wiederholt anhand von Hitomi unter Beweis gestellt werden. Die wird im Laufe des Abenteuers angebohrt und von Löwenhybriden überfallen und steckt das locker weg. Wobei Shinya Murata das immer wieder aufs Neue mit Beispielen aus der Tierwelt untermauert. Dadurch will er einem weißmachen, dass er sich diese Fähigkeiten nicht aus den Fingern gesaugt hat, sondern dass sie auf realen Ereignissen basieren.

Was ebenso für den Charakter von Hitomi gilt. Sie ist arrogant und selbstbewusst, hat jedoch auch Momente, in denen sie eine andere Seite zeigt. Etwa, wenn sie etwas Süßes isst oder sich ihrem Mentor gegenübersieht. Dann zeigt sie sogar so etwas wie Respekt.

Man darf gespannt sein, wie sich die Story des Mangas weiterentwickelt. Überwiegend wird im ersten Band nur Setup-Arbeit geleistet. Man erfährt etwas über die Killing Bites und sieht, wie Allianzen aufgebaut werden. Zwischendurch gibt es immer wieder mal kurz nackte Tatsachen zu sehen, die allerdings kein Selbstzweck sind, sondern gut in die Geschichte eingebaut werden.

Daher hat man es mit einem "Klassiker" zu tun, der auch ein "Splashhit" ist.



Fazit:
"Killing Bites 1" ist eine brachiale Geschichte. Hier wird viel explizite Gewalt gezeigt, ebenso wie es wiederholt nackte Tatsachen gibt, die allerdings kein Selbstzweck sind. Hitomi ist eine interessante Protagonistin, deren Fähigkeiten als Honigdachs-Hybrid von Shinya Murataka zu jeder Gelegenheit hervorgehoben werden. Kazasa Sumita ist für die Zeichnungen zuständig und macht eine gute Arbeit und schafft es so, den stillen und zurückhaltenden Yuya, den zweiten Protagonisten, entsprechend zu zeichnen.

Killing Bites 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Killing Bites 1

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 7,95

ISBN 13:
978-3-551-77063-9

210 Seiten

Killing Bites 1 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
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  • Brachiale Geschichte
  • Interessante Protagonisten
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Rezension vom: 01.04.2016
Kategorie: Killing Bites
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