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Comic-Besprechung - Convergence Sonderband 1

Geschichten:
Convergence - Kampf der Welten Sonderband 1
Convergence: Harley Quinn 1, 2

Autor: Steve Pugh, Zeichner: Phil Winslade, Inker: John Dell, Colorist: Chris Chuckry

Convergence: Green Arrow 1, 2
Autor: Christy Marx, Zeichner: Rags Morales, Inker: Claude St-Aubin, Colorist: Nei Ruffino

Convergence: Nightwing / Oracle 1, 2

Autor: Gail Simone, Zeichner: Jan Duursema, Inker: Dan Parsons, Colorist: Wes Dzioba

Convergence: Crime Syndicate 1, 2
Autor: Brian Buccellato, Zeichner: Phil Winslade, Colorist: Lovern Kindzierski


Story:
Zahlreiche Städte aus mehreren Realitäten und Epochen des Multiversums sind auf einer fremden Welt unter Energiekuppeln gefangen. Die jeweiligen Helden werden zu einem gnadenlosen Kampf gegeneinander gezwungen. Da tritt Harley Quinn gegen einen Hasen mit Superkräften an, Green Arrow erlebt eine Familienzusammenführung der besonderen Art und Nightwing muss mit Oracle gegen die bösen Versionen von Hawkman und Hawkgirl antreten. Zudem bekommt es die Crime Society mit der Justice Legion A zu tun.

Meinung:
Wer von den DC-Fans gedacht hatte, dass nach dem Event von Flashpoint sich nun die Geschichte mit den verschiedenen Realitäten und Dimensionen endgültig erledigt hätte, sah sich in den letzten Monaten getäuscht. Wobei: nach der berühmten Crisis on Infinite Earths hatte man schon einmal behauptet, das nun mit den unübersichtlichen Realitäten Schluss sei. So ganz konnte man aber nicht davon lassen. Aber mit dem Neustart von DC ging doch so gut wie  jeder davon aus, das alles entrümpelt worden sei und man nun frisch und wirklich von neuem beginnen würde. Viele Helden waren so spannend wie schon lange nicht mehr und alte Figuren traten frisch wie lange nicht mehr auf. Spätestens bei dem Event Forever Evil war aber nun klar, dass es die anderen Erden noch gibt. Schließlich war das Crime Syndicate von Erde 3 und sie redeten schon davon, dass jemand ihre Welt zerstört habe. Alles erinnerte an die Crisis (inklusive der Erwähnung des Anti-Monitors), was durch ihren geheimnisvollen Gefangenen noch verstärkt worden war.

In der großen Eventserie Convergence, welche alle Reihen von DC umfasst, wird das nun Thema. Verschiedene Städte aus verschiedenen Realitäten befinden sich auf einem fernen Planeten und die jeweiligen Helden aus verschiedenen Epochen und Realitäten müssen gegeneinander antreten. Ein Konzept was einen etwas skeptisch werden lässt, vor allem weil das mittlerweile hervorragende DC-Universum der New 52 anscheinend wieder erschüttert werden wird. Und doch ertappt man sich dabei, dass man sich darüber freut die alten Versionen wieder zu sehen und begrüßt sie wie alte Bekannte. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man sich mit dem DC-Universum auch vergangener Tage gut auskennt, um die Anspielungen zu verstehen. In dem ersten Sonderband zu Convergence hilft das, auch wenn man die Hauptserie dafür nicht kennen muss. Allein das Wissen um das Grundprinzip der Handlung ist hier eine unabdingbare Voraussetzung.

Geboten werden verschiedene Zweiteiler, von denen der erste schon positiv überrascht. Harley Quinn ist hier die Hauptperson. Meist ist es eher verwunderlich, warum sie so beliebt ist, da vieles einfach nur albern ist. Diese Story ist aber einfach hinreißend. Nicht nur bekommt Harley eine erstaunliche Tiefe die leicht ins dramatische geht, sondern die Story ist wirklich lustig und vollkommen abgedreht mit wunderschönen und witzigen Dialogen. Allein dass Harley gegen ein Häschen mit Superkräften antreten muss, ja richtig gelesen, dass ausgerechnet noch Captain Carrot heißt, ist ein Spaß an sich. Aber selten war ein Kampf so lustig.

Auch die zweite Story ist richtig gelungen und man freut sich über ein Wiedersehen mit dem klassischen Green Arrow. Gerade hier sollte man sich aber etwas mit der Historie der Figur auskennen, da man ansonsten aufgrund der Familiendynamik etwas überfordert sein könnte. Allerdings sind hier die Dialoge wirklich gelungen. Einziger Wehmutspunkt ist das etwas aufgesetzte und abrupte Ende.

Die dritte Story wird dann teilweise sehr emotional wenn man Nightwing und Oracle begegnet und diese ihre Beziehung die sie in dem „alten“ DC-Universum hatten, neu ausloten. Angesichts dessen wird der Kampf gegen böse Versionen von Hawkman und Hawkgirl wirklich beängstigend. Hier ist das Ende besonders schön. Aber auch hier gilt: man weiß das erst richtig zu würdigen wenn man die Historie der Figuren kennt.

Demgegenüber fällt die letzte Storyline etwas ab. Was daran liegt, das die Gruppierungen weniger bekannt sind. Das Crime Syndicate haben viele wohl erst in Forever Evil kennengelernt, trifft hier aber wieder andere, ältere, Versionen der negativen Spiegelbilder der JLA. Ebenso wie die Rogues, welche die Erzfeinde von Flash sind. Die Helden sind allerdings die neuen JLA Mitglieder aus dem großen Event DC: One Million, welche seinerzeit bei Dino erschienen ist. Da verpuffen etwas die dramatischen Aspekte, wobei die Lektüre durchaus spannend ist. Aber angesichts der ersten Teile mit ihrem hohen emotionalen Gehalt und den wunderbaren Dialogen kann diese Abschlussstory nicht mithalten. Ansonsten ist der Band sehr lohnenswert.


Fazit:
Ein mehr als lohnenswerter Band der vor allem Freunde des "alten" Universums mit alten Bekannten konfrontiert. Wunderbare Dialoge und einige sehr emotionale Momente würzen hier die Action mit dem gewissen Extra. Einzig die letzte Geschichte kann da nicht ganz mithalten.

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Convergence Sonderband 1

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 19,99

ISBN 10:
3957987636

ISBN 13:
978-3957987631

324 Seiten

Convergence Sonderband 1 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Dialoge
  • emotionale und psychische Konsequenzen
  • Humor und Action
  • Wiedersehen mit alten Versionen
Negativ aufgefallen
  • letzte Story fällt etwas ab
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Rezension vom: 25.03.2016
Kategorie: Hefte
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