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Comic-Besprechung - Iron Man/Thor 4

Geschichten:

Iron Man/Thor #4
Superior Iron Man 4: Sei überlegen, Kapitel 4: Die Entscheidung: Autor: Tom Taylor, Illustrator: Yildiray Cinar, Farben: Gure-eFX, Übersetzung: Alexander Rösch

Thor (2014) 4: Thor vs. Thor: Autor: Jason Aaron, Illustrator: Russel Dauterman, Farben: Matt Willson, Übersetzung: Alexander Rösch



Story:
Es kommt zur finalen Konfrontation zwischen Iron Man und Daredevil. Wer wird siegen? Und auch zwischen den Thors kommt es zur endgültigen Auseinandersetzung, bei der sich zeigen wird, wer am Ende den Hammer trägt.

Meinung:

Es ist das mittlerweile vierte Heft von "Iron Man/Thor". Und beide in dieser Ausgabe vertretenen US-Serien beenden gleichzeitig ihre aktuelle laufende Storyline. Die Kreativteams sind in allen Fällen dieselben geblieben. Iron Man wird von Tom Taylor geschrieben und von Yildiray Cinar gezeichnet. Thor hingegen erhält seine Skripte von Jason Aaron, die von Russel Dauterman adäquat umgesetzt werden.

Daredevil kommt hinter das Geheimnis von Tony Starks Extremis-Experiment. Und beschließt Iron Man damit zu konfrontieren. Doch ob dieser mit sich reden lässt?

Und so endet die Storyline in der Daredevil mit Tony Stark zu tun hat. Und es entsteht der Eindruck, als ob der Abschluss der Geschichte der schwächste in der ganzen Story ist. Hier wäre noch einiges Potential drinnen gewesen, wenn man den Plot nicht bereits nach drei Ausgaben zu einem Ende gebracht hätte.

Denn die Entdeckung von Daredevil, was Tony Starks Extremis angeht, hat Sprengstoff. Und es bleibt nur zu hoffen, dass dieses Element nicht untergehen wird. Schließlich wird so die Skrupellosigkeit von Tony Stark zementiert, der mit allen Mitteln seine Vision der Zukunft umzusetzen will. Und jeder, der ihm im Weg steht, wie Daredevil, wird auf die eine oder andere Weise aus dem Weg geräumt.

Doch die Tatsache, die am meisten enttäuscht, ist die ungelenk geschriebene finale Konfrontation zwischen den beiden Heroen. Irgendwie hat man das Gefühl, das Tom Taylor auf ein bestimmtes Ende hinauswollte, aber nicht so recht wusste, wie er dazu hinkommt. Mit der Konsequenz, dass diese unzufrieden stellende Auseinandersetzung stattfindet, in der Daredevil keine gute Figur abgibt.

Wenn diese Ausgabe eins erreicht, dann die Charakterisierung von dem umgedrehten Iron Man zu vertiefen. Viele kleine Szenen zeigen seinen Egomanismus, seinen Willen mehr Macht, mehr Kontrolle zu haben. Und selbst Momente, in denen er scheinbar den Helden spielt, beweisen am Ende anschließend, dass er mehr wie ein Schurke agiert.

Am interessanten ist da immer noch der Nebenplot um Teen Abomination. Was in Ausgabe 1 noch wie eine Wegwerffigur wirkte, wird jetzt in einen Plot mit Potential umgewandelt. Tony Stark scheint zwar über seine neue Rolle als Aufpasser dieses Charakters nicht glücklich zu sein. Doch gleichzeitig wird er auch bestimmte Pläne mit ihm haben. Man darf gespannt sein.

Die Zeichnungen von Yildiray Cinar sind grundsolide, wie immer. Besonders das Mienenspiel von Tony Stark ist sehr gut geworden. Er lässt den Iron Man nicht einfach nur arrogant wirken. Er gibt ihm viele verschiedene Varianten von Arroganz und Überheblichkeit.

Zwischen den beiden Thors kommt es zu einer finalen Konfrontation, bei der sich zeigt, wer des Hammers würdig ist. Und gleichzeitig treibt Malekith sein eigenes Spiel. Was wird daraus noch werden?

Es ist erneut ein starker Kontrast zwischen Iron Man und Thor. Da wie dort hört die eigentliche Handlung auf. Doch anders als bei Iron Man hat man nicht das Gefühl, dass dies forciert worden ist. Es fühlt sich natürlicher an, flüssiger, besser.

Zum einen wird ein für alle Mal deutlich gemacht, wer des Hammers würdig ist. Es ist keine überraschende Enthüllung. Anders allerdings die Reaktion der unwürdigen Person. Keine Animositäten, sondern Einsicht und der Wille, trotzdem ein Held zu bleiben. Diese Charakterisierung wirkt dabei nicht übers Knie gebrochen, sondern wirkt überzeugend und logisch.

Ebenso wird der Subplot um Malekith fortgeführt. Auch hier ist es interessant, dass es zwar zu einem Abschluss kommt. Doch das Ende macht gleichzeitig ebenfalls klar, dass es weiter spannend wird. Das Kapitel Malekith ist nicht abgeschlossen. Gottseidank, denn der Dunkelelf hat sich als charismatischer Gegenspieler erwiesen.

Und was den neuen Thor angeht? Werden Andeutungen fallen gelassen, dass dieser den alten Thor durchaus kennt. Was in einer überraschenden Gefühlsäußerung ausläuft, die einem noch mehr Rätsel aufgibt.

Und die Zeichnungen von Russel Dauterman? Sind über jeden Zweifel erhaben. Jedes Panel ist wohl durch komponiert. Schon allein der Kampf der beiden Thors ist eine wahre Augenzierde, bei der jedes Detail, jeder Strich sitzt.

Damit ist dieses Heft "Ganz Nett".


Fazit:
»Iron Man/Thor 4« kann nicht ganz überzeugen. Es ist vor allem der Iron Man-Anteil, der missfällt. Denn der Gastauftritt von Daredevil wird abrupt abgebrochen. Das Ende wirkt übers Knie gebrochen, ebenso die finale Auseinandersetzung zwischen den beiden Heroen. Immerhin wird die Charakterisierung von Tony Stark vertieft und es stellt sich die Frage, was er mit Teen Abonomination machen wird. Die Zeichnungen von Yildiray Cinar unterstützen diesen Eindruck. Auf der anderen Seite steht da Thor, wo die finale Konfrontation zwischen den beiden Thors stattfindet. Das Ende dieser Auseinandersetzung ist eindeutig und logisch und lässt keinen Interpretationsspielraum auf. Malekith wird uns weiterhin erhalten bleiben und die Zeichnungen von Russel Dauterman sind einfach nur grandios!

Iron Man/Thor 4 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Iron Man/Thor 4

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Panini

Preis:
€ 4,99

52 Seiten

Iron Man/Thor 4 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Charakterisierung von Tony Stark
  • Was wird aus Teen Abonomination
  • Eindeutiges Ende des Konflikts Thor gegen Thor
  • Sehr gute Zeichnungen von Russel Dauterman
  • Malekith wird einem erhalten bleiben
Negativ aufgefallen
  • Aprubtes Ende der Konfrontation Daredevil und Iron Man
  • Finale Konfrontation der beiden Helden kann nicht überzeugen
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Rezension vom: 24.02.2016
Kategorie: Iron Man/Thor
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