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Comic-Besprechung - Kala 1: In den Fängen der Wambuli

Geschichten:
Kala 1: In den Fängen der Wambuli
Autor / Zeichner / Colorist: Levin Kurio, Inker: Damir Hamidovic

Überleben!
Autor / Zeichner / Colorist: Levin Kurio, Inker: Roman Turowski


Story:
Kala ist eine junge Frau die eine geistige Verbindung mit einer Riesenechse herstellen kann. Gemeinsam mit ihrem Gefährten Tyr durchstreift sie die feindliche Welt der Steinzeit. Eines Tages aber gelingt es einem Stamm, Tyr gefangen zu nehmen und ihn mit Drogen zu zähmen. Kala will das nicht hinnehmen und ihren „Bruder“ befreien.


Meinung:
Angesichts dessen das die beliebte Heldin Kala aus dem Hause Weissblech nun ein eigenes Heft bekommt, was die Nummer Eins trägt, liegt der Eindruck nahe, das sie nun ihre eigene Serie erhält. Das ist aber so nicht ganz richtig. Die hier vorliegende Story wurde schon im Jahr 2009 in Welten des Schreckens 1 veröffentlicht, war dann aber lange vergriffen und erzielte horrende Sammlerpreise. Angesichts dessen entschloss man sich zu seiner Wiederveröffentlichung und rundet die Ausgabe mit einer ebenfalls in der Steinzeit spielenden Kurzgeschichte ab, die schon in Horror-Schocker 11 erschienen ist. Im Grunde also nichts Neues, sondern das Verwirrspiel um verschiedene Veröffentlichungsplattformen wird im Grunde fortgesetzt obwohl man es vereinfachen will. Kala trat ja nicht nur in Welten des Schreckens auf, sondern auch in einem Crossover mit Bella Star, in den XXX-Comics und in dem Sammelband Die Hardcore Abenteuer von Kala, welche pornographisch sind. Von Derber Trash mal ganz zu schweigen. Jetzt bekommt sie aber in der Tat eine eigene Reihe, in der nun nach und nach wohl alle alten Ausgaben erscheinen werden und wohl auch bald mal Neue.

Die Story an sich ist nicht gerade bedeutungsvoll, sondern man merkt das man noch nicht so recht wusste, was man mit der Figur anfangen soll, sondern entlehnt sich bei Jungle Girl und vor allem Sheena. Nur das die Heldin hier nicht wie die anderen genannten Damen einen sparsamen Bikini trägt, sondern barbusig ist. Ansonsten ist der Charakter noch nicht sonderlich ausgereift, nur physisch. Die Geschehnisse sind überschaubar und erstaunlicherweise verlässt man sich nicht auf den Effekt wie Sex und Gewalt, was eigentlich zu erwarten gewesen wäre. Aber einen gewissen Charme kann man dem ganzen nicht absprechen. Natürlich muss man dafür ein Faible für Trash haben und nichts weniger oder mehr will man mit dem Output bei dem Verlag erreichen. Hemmungslos frönt man im Hause Weissblech der Vorliebe an Trash und Pulp, reichert das Ganze aber mit einem gehörigen Schuss Selbstironie an.

Das Fehlen letzteres ist wahrscheinlich das, weswegen der Eindruck bei dieser Ausgabe eher schwächer ist. Jedenfalls ist der lange nicht so intensiv oder satirisch wie in vergleichbaren Publikationen. Auch ist das alles sehr textlastig geworden als ob man den Bildern nicht so ganz trauen mochte. Zwar bewegt man sich da auf einer traditionellen Schiene, aber es kommt etwas hölzern und antiquiert daher. Fans werden es nicht missen wollen, aber für Neueinsteiger empfehlen sich die neueren, ausgereifteren Geschichten, die auch zeichnerisch eleganter daherkommen. Hier sind die Bilder reines Transportmittel der Geschichte und liefern kaum eine zweite Ebene oder besondere Ideen ab.

Die Zusatzgeschichte kann durchaus als Horrorgeschichte gelten mit ihrem düsteren tragischen Ende, ist aber ebenso platt und nicht mehr als ganz nett.

Fazit:
Der ersten Kala-Geschichte die hier wieder aufgelegt wird, fehlt es noch an Selbstironie späterer Ausgaben und erweckt den Eindruck, dass man noch nicht genau wusste was man mit der Figur anfangen soll. Fans werden auf jeden Fall zugreifen, Neueinsteiger werden eher befremdet sein.

Kala 1: In den Fängen der Wambuli - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Kala 1: In den Fängen der Wambuli

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Weissblech Comics

Preis:
€ 7,80

ISBN 10:
3869590378

ISBN 13:
978-3869590370

52 Seiten

Kala 1: In den Fängen der Wambuli bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Trashhommage
  • Retrocharme
Negativ aufgefallen
  • Selbstironie fehlt
  • Textlastig
  • Verzicht auf Effekt
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Rezension vom: 27.12.2015
Kategorie: Independent
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