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Comic-Besprechung - Feuer und Stein 1: Feuer und Stein: Prometheus

Geschichten:
Feuer und Stein 1: Prometheus
Autor: Paul Tobin, Zeichner: Juan Ferreyra, Colorist: Eduardo Ferreyra

Story:
Im Jahre 2219 macht sich ein Team von Bergungsleuten auf den Weg zu dem Mond LV-223. Insgeheim hofft der weibliche Captain Foster, Spuren des verschwundenen Wirtschaftstycoons Weyland zu finden, doch was sich ihnen auf dem Planeten offenbart, erstaunt sie über alle Maßen. Doch die Schönheit des Dschungels birgt auch große Gefahren.


Meinung:
Es ist immer etwas zwiespältig wenn Comics auf Filmen basieren. Wenn sie direkt eine Adaption eines erfolgreichen Streifens darstellen sind sie meist überflüssig. Andere stellen den meist nur wenig kaschierten Versuch dar, den Fans der Filme das Geld aus der Tasche zu ziehen. Meist ruhen sich die Comics dann auf dem bekannten aus und vermeiden irgendwelche Innovationen, sondern ermüden sich in Wiederholungen des immer gleichen und werden so zum Klischee und langweilig. Zeichnerisch sind es dann oft Gebrauchsgraphiken, die sich schlimmstenfalls noch daran versuchen die Gesichter der Schauspieler naturgetreu wieder zugeben und daran meist scheitern.

Bei der Saga Feuer und Stein ist es aber schon auf den ersten Blick wohltuend anders. Zum einen basiert die Geschichte nicht direkt auf einem Film, sondern greift  die Mythologie auf die durch die Filmreihen um Alien und Predator geschaffen worden ist, sowie den Film Prometheus, der auch bald fortgesetzt werden wird. Man ist also nicht gezwungen die Darsteller zu treffen, da die vorliegende Story originär ist. Zwar muss man sich bei den außerirdischen Jägern an die durch die Filme vorgegebenen Regeln halten, kann aber ansonsten eine eigenständige Geschichte erzählen.

Es sind vor allem die naturalistischen Bilder, ja Gemälde, von Juan Ferreyra die einen einfach umwerfen und nur so von schönen Einfällen strotzen. Sein Stil im Verbund mit dem Einfallsreichtum einen außerirdischen Dschungel zu entwerfen, lässt allein schon optisch alles einen einzigen Augenschmaus werden. Aber es gibt noch viele andere schöne Einfälle wie der geschickte Einsatz von Licht und Schatten die auch dramaturgische Bedeutung bekommen. Wenn sich etwa aus der Dunkelheit langsam die Kontur eines schwarzen Aliens herausschält, so ist das ein richtiger Gänsehautfaktor. Sehr gut gewählte Perspektiven lassen alles auch sehr filmisch wirken. Viele Schnitte und Perspektivwechsel erhöhen das Tempo und erinnern im Kern an das cineastische Erzählen. Im Grunde ist es angesichts der hohen Qualität der Zeichnungen kein Wunder, das im Bonusmaterial der Schwerpunkt denn auch auf den Zeichnungen liegt.

Dem gegenüber ist die Handlung an sich etwas überschaubar geworden. Aber wenn man ehrlich ist, war es ja auch nicht gerade die ausgefeilte Dramaturgie der Filme um die Aliens und die Predatoren was ihren Reiz ausmachte. Einzig Prometheus versuchte dem ganzen etwas mythologische und sogar spirituelle Tiefe zu geben, was hier aber wenig aufgegriffen wird. Man konzentriert sich auf den Abenteuercharakter und der ist gelungen. Die Story ist sehr rasant und greift manches aus den Filmen auf ohne sie zu kopieren oder sich auf bekannten Elementen auszuruhen. Sie verbindet vielmehr die Alien-Reihe mit Prometheus. Ein Schritt den viele Zuschauer im Film von Ridley Scott vermisst haben. Inwiefern das offiziell ist, muss sich noch herausstellen. Zunächst ist dies jedenfalls ein vielversprechender Auftakt zu einem vierbändigen Crossover, der Lust auf mehr macht.

Fazit:
Allein zeichnerisch ist der Auftakt eines vierbändigen Crossovers ein einziger Genuss. Die Story ist rasant und spannend und kann die bekannten Filmmonster gut einbeziehen. Mehr.

Feuer und Stein 1: Feuer und Stein: Prometheus  - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Feuer und Stein 1: Feuer und Stein: Prometheus

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 14,80

ISBN 10:
3864256801

ISBN 13:
9783864256806

104 Seiten

Feuer und Stein 1: Feuer und Stein: Prometheus  bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Zeichnungen
  • sehr filmisches Erzählen
  • Spannung und Action
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 19.12.2015
Kategorie: Alben
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