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Comic-Besprechung - Aldnoah.Zero 02

Geschichten:
Aldnoah Zero 02
Autor, Zeichner:
Olympus Knights, Pinakes
Übersetzung: Rosa Vollmer

Story:
Der Konflikt zwischen der Erde und dem Planeten Vers droht zu eskalieren. Die Ritter letzterer Welt nutzen den scheinbaren Tod der Prinzessin Asseylum dazu, um weiterhin den Blauen Erdball anzugreifen. Und nichts und niemand scheint sich ihnen in den Weg stellen zu können.

Meinung:

Inzwischen ist auch Band von "Aldnoah.Zero" im Handel erhältlich. Und Teil 4 der Reihe ist für März nächsten Jahres angekündigt. Wie üblich stammt die Geschichte von dem Kreativteam Olympus Knighs und Pinakes.

Die Ritter des Orbits der Planeten Vers haben einen Anschlag auf ihre Prinzessin Asseylum ausgeübt. Ihr Ziel ist es, so einen Krieg zwischen ihrer Welt und der Erde vom Zaun zu brechen. Insgeheim hat die Prinzessin allerdings überlebt und ist jetzt in der Obhut einer terranischen Militäreinheit, die sie schützt.

Derweil greifen die Ritter die Erde weiterhin an. Und nur wenige Leute können sich ihnen in den Weg stellen. Darunter Slaine Troyard, der mit Hilfe seines Kataphrakts die gegnerischen Maschinen aufhält. Doch die Feinde der Erde geben natürlich nicht auf, sondern attackieren weiter und nutzen jeden Trick, um ihren Feldzug am Leben zu erhalten.

Im Vergleich zum Vorgängerband kommt "Aldnoah.Zero" Band 2 wesentlich actionreicher daher. Es gibt mehr Mechakämpfe, mehr Action. In dieser Hinsicht macht der Manga also definitiv einiges besser.

Wobei "actionreich" trifft es nur bedingt. Die Auseinandersetzungen zwischen den Kataphrakten der Menschen und Versianer glänzen vor allem dadurch, dass hierbei wiederholt die Überlegenheit der Aggressoren betont wird. Sie haben die besseren Maschinen und sind so in der Lage, gegen mehrere Menschenmechas gleichzeitig anzutreten und diese auf deutlich problemlose Art und Weise zu vernichten.

Doch gleichzeitig muss man betonen, dass hier hauptsächlich Kanonenfutter ums Leben kommt. Es handelt sich dabei um Charaktere, die einen Namen haben, allerdings keine Persönlichkeit. Falls man um sie trauern soll, dann hat das Kreativteam versagt, da man mit ihnen keine Emotionen in Verbindung bringt. Sie sind einfach nur existent, aber ansonsten langweilig.

Diese drastische Darstellung der Unterlegenheit der Menschen dürfte sicher nicht jedem gefallen. Doch in diesem Fall passt sie, eben weil so gezeigt wird, was für ein Genie Inaho Kaizuka ist, dass er mit seinem einfachen Übungskataphrakt mit etwas Planung und Strategie gegen die überlegeneren Versianer bestehen kann und so seine Freunde und Verbündete retten kann. Gleichzeitig wirkt das auch nicht forciert oder trägt dazu bei, dass seine Überlegenheit eher abstoßend wirkt. Im Gegenteil: Dadurch, dass er sich diese hart erarbeitet, kann man sich damit anfreunden.

Das Kreativteam gibt sich die Mühe, mehr über das Vers-Imperium und das Aldnoah zu verraten. Die Hintergründe bereichern diese Gegner an und machen sie etwas glaubwürdiger, als bisher. Vor allem die Beleuchtung der diversen Intrigen, die ausgetragen werden, um den Konflikt mit der Erde am Laufen zu halten, werden gut dargestellt. Davon bleibt selbst die herrschende Familie nicht verschont.

Der Kontrast zwischen Slaine Troyard und Inaho Kaizuka ist übrigens ein Plot, der den Manga vorantreibt. Slaine versucht alles, um die Prinzessin zu retten, scheitert jedoch damit, da er gegen die Intrigen der Ritter des Orbits nicht ankommt. Inaho hingegen bemüht sich im Gegensatz eben nicht großartig das Blaublut zu retten, schafft das allerdings dennoch, eben weil er sie als Teil seines erweiterten Freundes- und Bekanntenkreises sieht.

Wobei man allerdings ebenfalls die Emotionslosigkeit der Figur bemängeln muss. Im Prinzip läuft er die ganze Zeit mit nur einem Gesichtsausdruck durch die Gegend, der nur minimal abgewandelt wird. Selbst im Augenblick des Todes merkt man ihm keine Angst oder ähnliches an. Er wirkt wie ein Roboter, weshalb es so schwer ist, mit ihm warm zu werden.

Aber auch das Ego der Versianischen Kataphrakt-Nutzern nervt. Sie sind laut, pompös und eingebildet. Und diese Arroganz stört! Man kann sie nicht ernst nehmen, da sie laufende Klischees sind.

Immerhin sind die Zeichnungen weiterhin in Ordnung. Das Charakterdesign ist zwar auf Grund der Tatsache, dass jetzt quasi alle eine Uniform tragen nicht mehr ganz so gelungen. Aber man kann immer sehen, was diesen Manga so großartig macht. Das Panellayout ist klar und übersichtlich und die Kampfszenen packend inszeniert.

Und so ist dieser Band "Ganz Nett"



Fazit:
Was für »Aldnoah.Zero 02« spricht ist die Tatsache, dass der Band mehr Action parallel zu den guten Charakterisierungen aufweist. Die Auseinandersetzungen zwischen den Versianern und der Erde sind heftig und werden schonungslos dargestellt. Allerdings sind die Toten überwiegend bloßes Kanonenfutter, da man nichts für sie empfindet. Man erfährt mehr über das Vers-Imperium, was sehr gut ist. Und der Kontrast zwischen Slaine Troyad und Inaho Kaizuka ist ein guter Plot, auch wenn die Emotionslosigkeit der letzten Person nervt. Was übrigens auch für das Pompöse der Vers-Ritter gilt.

Aldnoah.Zero 02 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Aldnoah.Zero 02

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Kazé

Preis:
€ 6,95

ISBN 13:
978-2889211463

146 Seiten

Aldnoah.Zero 02 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Charakterisierung des Imperium von Vers
  • Actionreicher und Dramatischer
  • Kontrast zwischen Slaine Troyard und Inaho Kaizuka
Negativ aufgefallen
  • Gefallene Piloten sind bloßes Kanonenfutter
  • Emotionslosigkeit von Inaho Kaizuka
  • Pomposität der Vers-Ritter nervt
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Rezension vom: 03.12.2015
Kategorie: Aldnoah Zero
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