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Comic-Besprechung - Justice League Dark 7: Im Bernstein dieses Augenblicks

Geschichten:
Justice League Dark 7: Im Bernstein dieses Augenblicks (Justice League Dark Annual 2, Justice League Dark 35 - 40)
Autor: J. M. DeMatteis, Zeichner: Klaus Janson (Annual), John Stanisci (Annual), Tom Derenick (Heft 35), Andres Guinaldo (Heft 36-40), Inker: Klaus Janson (Annual), John Stanisci (Annual), Scott Hanna (Heft 35), Walden Wong (Heft 36-40), Colorist: Steve Buccellato (Annual), Chris Sotomayor (Heft 35-40)

Story:
Die Justice League Dark ist am Ende. Zu viel ist geschehen und gerade John Constantine hat es sich mit allen verscherzt. Als alle aktiven und ehemaligen Mitglieder auf einmal in den Kampf zwischen dem Haus der Mysterien und demjenigen der Geheimnisse hineingezogen werden, so führt das emotionale Band zwischen Constantine und Zatanna dazu, dass die Recken in Risse des Zeit-Raum-Kontinuums verschwinden.


Meinung:
Mit dem siebten Band der Justice League Dark liegt hier schon das Finale der Serie vor. Im Grunde ist das nicht sonderlich verwunderlich, da die meisten der bisherigen Abenteuer immer im Zusammenhang mit den bisherigen Events wie etwa Forever Evil zu tun hatten. Und es wäre etwas unlogisch wenn immer wieder große Störungen auftreten welche die Einmischung solch mächtiger Magier und Wesen benötigt. Im Zuge des Endes von Forever Evil sind ja auch weitere Serien wie Pandora und Phantom Stranger eingestellt worden. Warum dann nicht auch die Justice League Dark? So bedauerlich das sein mag. Allerdings ist im DC-Universum wieder ein großes Event angekündigt, was wohl wieder einmal einiges auf den Kopf stellen wird und danach soll die Truppe um die Magier und Monster neu aufgelegt werden. Angesichts dessen was sonst immer so vollmundig an Großereignissen angekündigt wird, kann da einem angst und bange werden. Vor allem da der Relaunch des DC-Universums so gut gelungen war, das sich die Macher davor hüten sollten, allzu  viel daran zu ändern.

Ist es da eine Ironie oder Tragik, das der (vorerst) letzte Band der Justice League Dark einer der besten, wenn nicht sogar der beste, der Serie ist? Die Story ist zwar etwas verwirrend und rätselhaft, aber graphisch ist das herausragend. Alles ist angefüllt mit einer tollen Fantasie und anregenden Details. Nur die Gesichter zerfließen etwas und wirken wie angeheiztes Plastik. Da gleiten die Gesichtszüge mal nach unten oder zur Seite als ob die Tinte verschmiert wäre. Auch sehen sich die Charaktere in direkt nachfolgenden Panels nicht immer sonderlich ähnlich. Ob das die Schuld des Zeichners oder des Inkers ist kann hier nicht beurteilt werden. Angesichts der Qualität der anderen Zeichnungen besonders in den Hintergründen, Nebenfiguren und den vielen kleinen schönen Ideen die eingebaut worden sind, liegt die Vermutung nahe, das der Inker eine zittrige Hand hatte. Das ist nämlich wirklich ein Störfaktor aber ansonsten ist diese Reise in verschiedene Welten sehr packend. Wenngleich manchmal auch etwas hirnverdrehend. Manche der hier vorgestellten Dimensionen muss man einfach akzeptieren.

Überraschend sind alle. Man fragt sich wirklich wie die Helden aus den jeweiligen Situationen und Universen entkommen sollen. Wobei das ja nicht ihre einzige Sorge ist. Schließlich muss der Zeitfluss repariert werden, bevor das komplette Universum vernichtet wird. Man hatte schon kleinere Aufgaben. Im Fokus steht dabei Zatanna, welche hier ihr Unbewusstes erforscht und dieses die Beziehungen zu einigen anderen Charakteren beleuchtet. Das ist noch eine der spannendsten Situationen und in sich schlüssig. Wenn allerdings eine Welt aus einer einzigen Stase besteht, also ein Moment eingefangen ist und dort ansonsten keine Zeit existiert, wie können die denn dann reden? Das geht ja auch nur in einem zeitlichen Ablauf. Im Grunde müsste in dieser Dimension alles still stehen wie in einem Bild. So könnte man allerdings nicht sonderlich viel erzählen. Aber man befindet sich hier ja schließlich in einer anderen Dimension und da gelten wohl andere Zeitgesetze. Soll man halt nicht so eng sehen. Abgesehen von einigen kleineren Ungereimtheiten ist diese Geschichte aber sehr packend und vermag von der ersten bis zur letzten Seite zu unterhalten. Wirklich einer der besten Bände der Serie. In dieser Form kann man nur hoffen, dass man die Justice League Dark bald wieder sieht.

Fazit:
Ausgerechnet der Finalband ist einer der besten der Serie was den Abschied schmerzlich macht. Zwar ist nicht alles logisch, aber durchgehend spannend und die Fantasie wird voll entfaltet. Störfaktor sind aber die missgestalteten Gesichter der Charaktere.

Justice League Dark 7: Im Bernstein dieses Augenblicks - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Justice League Dark 7: Im Bernstein dieses Augenblicks

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 19,99

ISBN 10:
3957984947

ISBN 13:
978-3957984944

188 Seiten

Justice League Dark 7: Im Bernstein dieses Augenblicks bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • fantasievolle Zeichnungen
  • Spannung, Action, Dramatik
  • Psychologie der Figuren
Negativ aufgefallen
  • zerfließende Gesichter
  • Logik nicht immer vorhanden
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Rezension vom: 22.11.2015
Kategorie: Hefte
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