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Comic-Besprechung - Hamatora 02

Geschichten:

Hamatora Band 1
Original Story: Yuuki Kodoma, Natsu Matsumai
Manga: Yuuki Kodma
Scenario: Yukinori Kitajima
Übersetzung: Hirofumi Yamada 



Story:

Der Kampf um die Minimum Holder Murasaki geht weiter. Es existieren viele verschiedene Fraktionen, die großes Interesse daran haben, sie in ihren Besitz zu kriegen. Doch das Superhirn Nice gibt nicht so leicht auf.



Meinung:

Mit Band 2 der Reihe "Hamatora" knüpft das Kreativteam von Yukinori Kitajima (Szenario) und Yuuki Kodama (Manga) nahtlos an die Story der vorherigen Ausgabe an.

Minimum Holder sind Menschen, die über besondere Fähigkeiten verfügen. Der eine kann für eine bestimmte Zeit superschnell sein, während der andere Elektrizität erzeugen kann. Wer über eine entsprechende Gabe verfügt, wird normalerweise Teil der Akademie, die diese Leute in der Ausübung ihrer Fähigkeiten schult. Auch Nice war an der Akademie, verließ diese allerdings vorzeitig und gründete eine eigene Detektei.

Sein aktueller Fall ist das Mädchen Murasaki, das über ein starkes Minimum verfügt. Und deshalb sind alle hinter ihr her. Sogar die Akademie hat großes Interesse an ihr, jedoch aus nicht ganz uneigennützigen Gründen. Nur Nice kann sie noch retten, auch wenn der Fall alles von ihm abverlangt.

Es geht gleich gut los, mit dem zweiten Band von "Hamatora". Das Kreativteam zeigt, wie sich die Helden gegen andere Minimumholder durchsetzen müssen, die ebenfalls starkes Interesse an Murasaki haben. Und das ist nicht die einzige Auseinandersetzung, die es im Laufe der Ausgabe gibt.

In dieser Hinsicht ist die Reihe eben ein typischer Shounen-Manga. Wobei hier allerdings die Kämpfe nicht langgezogen werden, wie zum Beispiel bei "Naruto" oder "One Piece", sondern allerhöchstens ein, zwei Kapitel dauern. Auch wird hier viel mehr strategisch agiert. Besonders die Intelligenz von Nice wird dabei hervorgehoben. Denn er hat immer einen Trick auf Lager, wie er eine schier aussichtslose Situation beheben kann.

Dass es bei den Auseinandersetzungen nicht gerade zimperlich zugeht, zeigt eine Szene, in der der Minimum Holder Birthday einfach so mit einem Stromstoß das Herz von Hajime zum Stillstand bringt. Und später gibt es ebenfalls Momente, in denen der Tod deutlich in den Vordergrund gerückt wird. Allerdings haben diese Sequenzen keinerlei Konsequenz. Sie geschehen einfach, ohne dass aus ihnen zumindest eine längerfristige Folge entsteht. Der Tod von Hajime? Nur wenige Seiten später ist sie erneut putzmunter, ohne dass erklärt wird, wie genau das passieren konnte. Und für den Mörder selbst bleibt seine Tat ebenso ohne Folgen. Er taucht in den zukünftigen Kapiteln wiederholt im Hintergrund auf und scheint Teil des Inventars der Detektei zu sein.

Auch das muss man kritisieren. Das Kreativteam führt regelmäßig neue Figuren ein, die ansatzweise charakterisiert werden, nur um sie dann am Ende zu besseren Statisten werden zu lassen, die ab und an Sprüche ablassen dürfen. Das führt dazu, dass im Prinzip nur zwei Charaktere handlungsentscheidend auftreten dürfen: Nice und sein Konterpart Harusaki. Der Rest erhält einige Szenen, in denen sie ein klein wenig agieren können. Doch ansonsten werden sie nicht weiter in ihrer Persönlichkeit weiterentwickelt.

Immerhin gibt es immer noch nette visuelle Gags. Vor allem das Hajime als allererstes nach ihrer Auferstehung etwas isst, passt einfach zu der Figur und sorgt für einen aufhellenden Lacher. Aber auch das an Details gedacht wird, wie eben Harusakis angekratztes Handydisplay, ist eine gute Tatsache. Ansonsten hätten manche Panels ein paar mehr Hintergründe gebrauchen können.

Deshalb ist der Manga am Ende auch eher ein "Ganz Nett".



Fazit:

»Hamatora 2« hat viele lustige Momente, verschont den Leser aber auch nicht vor der Konsequenz der Gewalt, wenn Minimum-Holder sich gegenseitig bekämpfen. Allerdings handelt es sich dabei um keine längerfristigen Folgen, da sowohl Opfer als ebenso Täter in aller Seelenruhe weiterhin nebeneinander leben. Diese Inkonsequenz ist schaden, ebenso wie die Tatsache, dass einige Charaktere vielversprechend eingeführt werden, dann aber anschließend zu bloßen Statisten verkommen.



Hamatora 02 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Hamatora 02

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Kazé

Preis:
€ 6,95

ISBN 13:
978-2889216925

200 Seiten

Hamatora 02 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Konsequenzen der Gewalt..
  • Lustige Momente
Negativ aufgefallen
  • .. die allerdings längerfristig inkonsequent dargestellt werden
  • Vielversprechende Figuren werden zu bloßen Statisten
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Rezension vom: 06.11.2015
Kategorie: Hamatora
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