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Comic-Besprechung - Dead Love

Geschichten:

Dead Love

Autor & Zeichner: Stephan Hagenow



Story:

Wir haben Zombieapokalypse. Mal wieder. Jeff Hicks und seine Freundin Jennifer Lang leben in einer glücklichen Beziehung, bis zu dem Tag an dem sie sich entschließen im neuen Supermarkt ihrer Kleinstad einzukaufen. Nachdem es ihnen schon die ganze Zeit komisch vorkam, dass sowohl auf der Straße als auch im Laden keine Menschenseele zu sehen war wird Jennifer von einem Zombie gebissen. Jeff nimmt sie mit nach Hause um sie dort zu Pflegen. Als sie sich dann endgültig verwandelt beschließt er trotzdem sie nicht aufzugeben, und stattdessen weiter mit ihr zusammen zu leben.

 



Meinung:

Die Story von Dead Love erzählt etwas ausführlicher eine aus diversen Zombiefilmen und Serien bekannte Nebengeschichte, nämlich die des verliebten Paares von welchem die eine Partei infiziert wird woraufhin die andere verzweifelt versucht mit diesem neuen Umstand fertig zu werden. Neben der eingeschränkten Kreativität bei der Hauptthematik hilft es dann leider auch nicht, dass die gesamte Geschichte in einem ungeheuren Tempo vorangetrieben wird. Ganze „Kapitel erstrecken sich so teilweise nur über vier oder fünf Seiten, wodurch der ganze Erzählstil extrem Hektisch und übereilt wirkt.

Der zweite Punkt ist der Eigentliche Inhalt von Dead Love. Sowohl Gespräche als auch Off-Texte wirken größtenteils normal, wenn allerdings etwas diesen Fluss stört, dann tut es dies richtig. Als Beispiel: Wenn der Protagonist sagt, dass er sich in einer Zombieapokalypse zurechtfindet und mit einer Axt Köpfe einschlagen kann, weil er früher bei den Pfadfindern war, so wäre dies in einer Komödie ein echter Brüller. Tätigt man so eine Aussage allerdings in einem Werk, das sich selbst so ernst nimmt wie Dead Love wirkt es einfach nur lächerlich und bringt einen dazu sich zu fragen was den Autor wohl dazu gebracht hat so einen Müll zu verzapfen.

Zu dieser Frage gesellen sich aber an anderer Stelle auch noch andere Ereignisse der Geschichte wie beispielsweise folgende: Als die verwandelte Jennifer sich nach einem Bild streckt, strengt sie sich dabei so sehr an, dass die Haut an ihrem Arm reißt bist sie das gewünschte Objekt endlich greifen kann. Das dies totaler Käse ist, da die Reichweite eines Arms nicht durch die Haut, sondern viel mehr die Länge des Knochens, begrenzt wird scheint dem Autor dabei vollkommen egal zu sein.

Auch bei der grafischen Ausgestaltung gibt es leider keinen wirklichen Lichtblick, denn diese ist freundlich gesagt ziemlich gewöhnungsbedürftig. Als erstes stellt sich hierbei die Frage, wieso die Figuren, mit ihren Schlabbershirts und Baggypants, gekleidet sind wie ein paar schlechte, deutsche neunziger Jahre Hip-Hopper. Auch die krummen Körperhaltungen, die einen unweigerlich an die Fernsehserie Ed, Edd n Eddy denken lassen wirken viel zu Cartoonig für die im Grunde eher ernste Thematik, die diese Geschichte ja eigentlich behandeln will. Am schlimmsten allerdings ist der eigentliche Zeichenstil. Dieser hat praktisch keine Details und sowohl Figuren als auch Andere Objekte sind extrem unförmig. Auch die Kolorierung fällt leider so simpel aus, dass man teilweise das Gefühl bekommt der Comic wäre vielleicht besser schwarzweiß geblieben.



Fazit:

Ein interessanter Ansatz, der aber aufgrund mangelhafter Ausarbeitung und offensichtlicher Fehler nicht überzeugen kann. Auch Grafisch kann dieser Titel leider nicht überzeugen. Die zehn Euro für ein vielleicht zwanzig minütiges, recht zweifelhaftes, Lesevergnügen werden hier vielleicht besser nicht investiert.

 



Dead Love - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Dead Love

Autor der Besprechung:
Michael Schreiber

Verlag:
Gringo Comics

Preis:
€ 9.80

ISBN 13:
9783940047526

80 Seiten

Dead Love bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Kreativer Ansatz
Negativ aufgefallen
  • Wirkt aufgrund von Fehlern oft lächerlich
  • Viel zu hohes Erzähltempo
  • Zu Simpler Zeichenstil
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Rezension vom: 25.10.2015
Kategorie: One Shots
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