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Comic-Besprechung - Lobo Collection 1

Geschichten:

Lobo 1: Die Qigly Affäre, Teil 1

Autor: ALan Grant, Zeichner: Val Semeiks, Tusche: John Dell

Lobo 2: Die Qigly Affäre, Teil 2: Danke für die schöne Zeit

Autor: ALan Grant, Zeichner: Val Semeiks, Tusche: John Dell

Lobo 3: Die Qigly Affäre, Teil 3: Der große Stink!

Autor: ALan Grant, Zeichner: Val Semeiks, Tusche: John Dell

Lobo 4: Die Qigly Affäre, Teil 4: Ich, Fräggula!

Autor: ALan Grant, Zeichner: Val Semeiks, Tusche: John Dell 

Lobo 5: Bludhound Blood - Blutsbande

Autor: ALan Grant, Zeichner: Val Semeiks, Tusche: John Dell 

Lobo 6: Keep on Truckin´

Autor: ALan Grant, Zeichner: Val Semeiks, Tusche: John Dell




Story:

Lobo ist ein Außerirdischer mit ähnlicher Stärke und Resistenz wie Superman, der allerdings seiner Zeit bewusst die Bevölkerung seines Heimatplaneten auslöschte um der letzte seiner Art zu werden. Jetzt fristet er sein Dasein als krassester Kopfgeldjäger/Biker überhaupt, den neben der Jagt nur Zigarren, Alkohol und Frauen interessieren. In diesem Band begleiten wir Lobo zu Anfang auf seiner Suche nach dem Mafia Buchhalter Qigly, auf dessen Kopf ein stolzer Preis von 10 Millionen Credits ausgesetzt ist. In der zweiten Geschichte verfolgt er einen anderen Biker, der eine Spur der Verwüstung hinter sich herzieht, auf den glücklichen kleinen Planeten Harmonie und abschließend versucht er sich dann auch noch als interstellarer Trucker.



Meinung:

Auch wenn er vorher bereits kleinere Gastauftritte in anderen Serien hatte, entstand der Lobo, wie er in diesem Sonderband zu sehen ist, erst 1990 und wurde in dieser Form von Alan Grant und Simon Bisley geprägt. Die ersten sechs Einzelhefte der Lobo-Serie, die in diesem Sammelband zusammengefasst sind erschienen erstmals 1993 und 1994.

Lobo selbst lässt sich wohl am besten als ziemlich primitiv, vulgär und eigentlich auch ein ziemliches Arschloch beschreiben. Aus dieser Kombination ergibt sich ein recht derber Humor, der sicher nicht jedermanns Sache ist, andererseits aber auch bei vielen einen Nerv treffen dürfte. Auch an Blut und Gewalt mangelt es definitiv nicht. Ein weiteres Highlight sind zudem auch noch die vielen verschiedenen, zum Teil recht abgefahrenen, Alien-Rassen, denen Lobo auf seinen Reisen durchs Weltall so begegnet.

Zudem ist es auch lustig zu beobachten was 1993 noch akzeptabel war, als nicht jeder Witz und jede Geschichte von Political Correctness weichgespült wurde. So ist zum Beispiel die Hauptfigur absolut sexistisch und es wird sich lang und breit über militante Feministinnen lustig gemacht.

Einziges wirkliches Manko ist, wenn überhaupt, die Übersetzung. Diese wirkt stellenweise ein kleines Bisschen holprig, vor allem aber schlägt hier die eigenartige Übersetzung von Signaturbegriffen zu Buche. Im Englischen nutzt Lobo zum Beispiel gerne den Begriff „to Frag“ als Synonym für töten und auch im Deutschen wird der Begriff „Fraggen“ in diesem Zusammenhang inzwischen, besonders in Videospielen, oft verwendet. Bei Lobo wurde bei diesem Wort nun das a durch ein ä ersetzt, sodass sich das Wort Fräggen ergibt, was für Leser, die mit der englischen Sprache oder zumindest dem Spielerjargon vertraut sind, etwas befremdlich wirken kann.

Optisch hat Lobo, was Zeichnungen und Kolorierung angeht, einen für die 90er sehr typischen Stil, der sich allerdings aufgrund fehlender herausstechender Merkmale nicht wirklich gut beschreiben lässt. Gerne reichen dabei mal Elemente aus ihrem Panel heraus und erstrecken sich so weit, dass sie sogar Teile benachbarter Panels verdecken. Die Gutter dazwischen sind allesamt schwarz gefüllt, sodass keine hellen Stellen entstehen.



Fazit:

Die neunziger sind mit dem unehelichen Kind von Chuck Norris und Gene Simmons zurück! Die ganze Serie basiert auf der Tatsache, dass noch nie ein krasserer Typ, als Hauptfigur Lobo auf seinem Weltraumchopper, durch das Weltall gebrettert ist und die daraus entstehenden Geschichten sind einfach nur zum schießen. Dieser Comic ist definitiv das literarische Äquivalent zu einer Testosteron-Spritze!



Lobo Collection 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Lobo Collection 1

Autor der Besprechung:
Michael Schreiber

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16.99

ISBN 13:
9783957984968

164 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Schön derber Humor
  • Eine absolut geile Hauptfigur
Negativ aufgefallen
  • Teilweise etwas gewöhnungsbedürftige Übersetzung
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
Bewertung
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Rezension vom: 02.10.2015
Kategorie: Lobo
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