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Comic-Besprechung - Gestatten, Mr. Kill

Geschichten:
Das Klassentreffen
Autor: Henning Mehrtens, Zeichner: Thomas Wagner, Farben: Dennis „Bouncie“ Lehmann

Rendezvous in Paris
Autor: Henning Mehrtens, Zeichner: Joseba Morales

Picknick im Park
Autor: Henning Mehrtens, Zeichner Elbe-Billy

Story:
Mr. Kill ist ein Berufskiller. Er tötet Menschen auf kreativste und kaltschnäuzige Weise.
Und Mr. Kill macht seine Arbeit Spaß. Nicht, weil er ein gestörter Psychopath ist, sondern weil er gut in dem ist, was er tut. Und so stellt Autor Henning Mehrtens seinem Leser in drei Kurzgeschichten seine Titelfigur vor. Der Leser wird unter anderem Zeuge eines Jahrgangstreffens der etwas anderen Art, mit durchaus überraschendem Ende. Er zeigt uns, dass Mr. Kill auch zu tieferen Gefühlen in der Lage ist. Und die letzte Geschichte widmet sich einem ganz normalen Arbeitstag im Leben, an dem, wie bei jedem anderen Berufstätigen auch, nicht immer alles gerade geht, am Ende aber doch alles nur halb so schlimm ist.

Meinung:
„Gestatten, Mr. Kill“ schlägt in die lustigen Veröffentlichungen von PLEM PLEM Productions. Hier darf der geneigte Käufer und Leser keine tiefgreifenden sozialkritischen Themen und wissenschaftliche Abhandlungen erwarten. Aber das tut er auch nicht, sondern er möchte einfach gut unterhalten werden. Und das macht „Gestatten, Mr. Kill“. Das Heft unterhält gut.

Henning Mehrtens hat mit seiner Titelfigur einen sympathischen Antihelden geschaffen, dem man bei seiner Berufsausübung trotz des heiklen Themas gerne zusieht. In seinen besten Szenen erinnert der Comic an den Film „Grosse Pointe Blank“, einem Film von 1997, in dem John Cusack eine ähnliche Rolle spielt, wie Mr. Kill. Und es stellt sich beim Lesen leise die Frage, ob diese Hommage nicht auch gewollt war.

Die zweite Geschichte schlägt einen etwas gefühlvolleren Weg ein, die erste große Liebe von Mr. Kill wird offenbart. Aber auch in dieser Geschichte wird nicht auf derbe Tötungsszenen verzichtet. Überhaupt durchzieht die Gewalt effekthaschend das ganze Heft und damit auch die dritte Geschichte. Aber das soll auch so sein. Die Überzeichnung ist ein wichtiges humoristisches Element. Entweder man mag das als Leser oder man sollte einen weiten Bogen um diesen Comic machen.

Um die Gewalt so eindrucksvoll darzustellen, braucht es auch talentierte Zeichner.
Und die sind, so unterschiedlich die Stile auch ausfallen, in allen drei Geschichten vorhanden. Das Highlight stellen die Zeichnungen von Thomas Wagner aus der ersten Geschichte dar. Er könnte mit dieser Qualität auch mit den besten Zeichnern vom US-Markt konkurrieren. Dynamik, Details, Perspektiven, da hat nahezu alles Hand und Fuß. Aber auch Joseba Morales und Elbe-Billy geben mit ihren Zeichnungen eine eigene Note ab. Sie sind zwar mehr in dem Indepent-Comic-Bereich einzuordnen, aber nicht weniger stimmungsvoll und einprägsam.
Abgerundet wird das Heft mit fünf restaurierten Zeitungsstrips, die früher in einer Tageszeitung erschienen sind, und einem sympathischen Schlusswort des Autors, wie es zur Figur Mr. Kill kam.

Fazit:
„Gestatten, Mr. Kill“ ist ein Funny-Comic, das, wäre wenn es in Farbe veröffentlicht worden, rot austropft. Hier werden keine neuen Geschichten von Nobelpreisniveau serviert, aber dafür gute Unterhaltung. In drei Kurzgeschichten bringen uns Autor Henning Mehrtens und die ihm zur Seite stehenden Zeichner, den Charakter näher und landen dabei ein ums andere Mal einen Treffer direkt im Zwerchfell des Lesers.

Gestatten, Mr. Kill - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Gestatten, Mr. Kill

Autor der Besprechung:
Martin Ebert

Verlag:
Plem Plem Productions

Preis:
€ 4,90 €

32 Seiten

Gestatten, Mr. Kill bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • sympathische Hauptfigur
  • tolle Zeichnungen von allen drei Zeichnern
  • restaurierte Zeitungsstrips
  • tiefschwarzer Humor mit viel Gewalt ...
Negativ aufgefallen
  • ... was nicht für jedermanns Sache ist
  • keine besonders originelle Geschichte
  • schnell gelesen
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Rezension vom: 23.07.2015
Kategorie: Mr. Kill
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