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Comic-Besprechung - Magical Girl of the End 4

Geschichten:
Magical Girl of the End 4
Autor / Zeichner: Kentaro Sato


Story:
In letzter Sekunde kann Kii Kaede vor den Zombies retten und in den Hubschrauber ziehen. Doch bevor sie sich in das Auffanglager auf einer Insel retten können, wollen sie die Verletzten Yoruka und Ren aus dem Krankenhaus holen. Doch dieses sieht sich eines starken Angriffs durch die Magical Girls ausgesetzt.


Meinung:
Es geht in die nächste Runde. Im Gegensatz zum letzten Teil gibt es hier kaum einen Moment der Ruhe. Charaktere werden diesmal wieder nur selten eingehender betrachtet und inhaltliche Wendungen gibt es auch nur wenig. Stattdessen geht es in die Vollen und es wird wieder Action geboten und der Anteil von Splatterszenen ist wieder sehr hoch. Das treibt das Adrenalin nach oben und lässt einen manchmal durchaus schlucken.

Im letzten Teil wurden zwei neue Charaktere eingeführt, die hier nun aber wieder verschwinden. Man hatte kaum Zeit sie kennenzulernen. Dennoch gelingt das kleine Kunststück das man um sie bangt. Da suggerieren zum einen die Dialoge eine erotische Spannung zwischen den beiden und sie geben sich in Form eines Buddymovies immer wieder einen kleinen Schlagabtausch im Dialog. Als es dann ernst wird, ist eine sehr merkwürdige Rückblende eingebaut. Nachdem einer gefallen ist, kommt die Rückblende und erst im Nachhinein wird die Figur sympathischer weil man mehr über sie erfährt. Das kommt etwas spät und ist von Nachteil. Von Vorteil ist aber, dass dieses Gefühl des Bedauerns sich dann auf die andere Figur überträgt und man umso mehr mit ihr mitfiebert. Was dazu führt das man die folgenden Panel vom Anblick her kaum ertragen kann. Diese nur scheinbar misslungene Struktur führt also zu einer geschickten Projektion, welche die Spannung und den Schock enorm erhöht. Auch sonst gibt es Charakteristika mit dem Holzhammer und sie werden immer wieder mal schnell zwischen Splatterhorror und Action eingesetzt. Es ist etwas durchschaubar, da der Verdacht naheliegt, dass es dann bald um die jeweiligen Charaktere geschehen ist. Was sich in der Regel auch bewahrheitet. Dennoch fiebert man mit. Vielleicht weil die Gegner und die Atmosphäre zu monströs sind und man als Leser sich danach sehnt, das einiges gut ausgeht. Immerhin findet man hier wohl einen Weg, die Magical Girls zu besiegen.

Auch gibt es weiterhin einige schöne Anspielungen auf die Popkultur. So nimmt ein Magical Girl die Form von dem Computerspiel Pacman an und verschlingt einen Menschen. Ein anderes erinnert dann etwas an den Hulk und ebenso wie der grüne Wüterich, will sie dann mit dem Kopf durch die Wand. Überhaupt die Magical Girls. Das ist ja bekanntlich die Bezeichnung in Mangas für Mädchen die magische Kräfte besitzen und diese für das Gute einsetzen. Sailor Moon etwa könnte man da schon als Prototyp für sehen. In dieser Serie erfahren sie ihr düsteres Spiegelbild. Alle Konventionen werden auf den Kopf gestellt. Die Mädchen sind nicht süß, der Gothic-Lolita-Chic wird in das Morbide überhöht und die Zauberstäbe die durchaus so kitschig sind wie junge Mädchen es lieben, so in Form von Herzen und mit viel Glitter versehen, verursachen die grauenvollsten Dinge. Das alles reiht sich nahtlos ein in die vielen Anspielungen und Querverweise.

Die Magical Girls of the End sind definitiv nichts für Kinder. Aber diesmal wieder etwas für Adrenalinjunkies und Horrorfans. Und das Beste daran ist, das auch die rudimentären Charakterisierungen Mitleid mit den Figuren erschaffen kann.


Fazit:
Der Action- und Horroranteil ist wieder deutlich erhöht. Eine zuweilen geschickte Struktur sorgt aber dafür, dass man mit den Figuren mitfiebert. Zudem gibt es weitere böse Anspielungen auf die Popkultur. Für hartgesottene Adrenalinjunkies.

Magical Girl of the End 4 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Magical Girl of the End 4

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,95

ISBN 10:
3842010990

ISBN 13:
978-3842010994

208 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Spannung und Action
  • geschickte Struktur
  • Querverweise auf Popkultur
Negativ aufgefallen
  • Charakterisierung mit dem Holzhammer
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Rezension vom: 23.06.2015
Kategorie: Rezensionen
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