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Comic-Besprechung - Justice League Dark 6: Das verlorene Paradies

Geschichten:
Justice League Dark 6: Das verlorene Paradies (Justice League Dark 30-34, Justice League Dark: Futures End 1)
Autor: J. M. De Matteis, Len Wein, Zeichner: Andres Guinaldo, Inker: Mark John Irwin, Raul Fernandez, Allen Martinez, Walden Wong, Colorist: Brad Anderson, Chris Sotomayor


Story:
Der Kampf gegen Blight ist vorüber und die Magier aus den Fängen des Crime Syndicates gerettet. Doch um die Justice League Dark steht es nicht gut. Constantine und sein Verhalten lassen das Team zerbrechen, das nun Zatanna leitet. Als der britische Kettenraucher die Aussprache sucht, muss er sogar gegen seine Gefährten antreten. Zudem werden Deadman und die Nightmare Nurse von ihrer Vergangenheit heimgesucht.


Dieser Comic wurde mit dem Splash-Hit ausgezeichnet Meinung:
Die Autoren DeMatteis und Len Wein sind Veteranen der amerikanischen Superheldencomics, die nun die Feder in die Hände genommen haben, um die Geschicke der Justice League Dark nach dem Megaevent des Forever Evil zu leiten. Um die Gruppe steht es nicht gerade zum Besten. John Constantine hatte nie sonderlich viel Skrupel seine Freunde und Verbündete zu verraten und auszunutzen, um seine eigenen Ziele zu erlangen. Während des Kampfes gegen das Crime Syndicate war sein einziges Bestreben Zatanna zu retten, in die er immer noch verliebt ist. Aber die Welt retten? Ohne ihn. Ein Dämon aus seinem Inneren musste dafür sorgen.  So ist er gerade nicht sonderlich beliebt und er meidet seine einstigen Teamgefährten. Zatanna führt nun die Gruppe an, kann aber nicht vermeiden, das das Team auseinanderbricht.

Natürlich braucht ein Verbund von Superhelden eine mächtige Bedrohung, die einen solchen Zusammenschluss legitimiert. Wenn die Justice League gegen einfache Bankräuber vorgeht, so ist das nur bedingt glaubwürdig. Ähnlich verhielt es sich bei der Justice League Dark, doch hatte man bislang schmerzlich das detektivische vermisst. Man stolperte von einer großen Bedrohung zur nächsten und hatte keinen sonderlich großen Plan und die Hintergründe wurden als gegeben hingenommen. Da blieben manche Charaktere etwas auf der Strecke und vor allem Constantine erlangte bislang nie wieder eine derart komplexe Tiefe wie in seiner Soloserie unter dem Vertigo-Sublabel. Hier wird nun aber einiges wettgemacht, denn die Bedrohungen die nun hauptsächlich die vereinten Kräfte erfordern, sind, von einigen Ausnahmen abgesehen, weniger von außen, sondern erwachsen aus den Charakteren selber.

Nicht nur die psychischen Auswirkungen des Verrats von Constantine machen sich bemerkbar. So muss er gegen seine Gefährten kämpfen und einige verlassen aufgrund der Stimmung das Team. Aber im Zentrum stehen hier die Nightmare Nurse und Deadman, welche unfreiwillig zu einer Bedrohung werden oder die von finsteren Kräften als unfreiwillige Marionetten benutzt werden. Alles wurzelt in diesen Charakteren und deren jeweiliger Geschichte und so werden sie auch für andere bedrohlich. Das ist eine neu gefundene Stärke der Serie, denn indem man den Figuren Tiefe verleiht, kann man sich auch eher mit ihnen identifizieren und somit mitfiebern.

Es ist vor allem die Unberechenbarkeit der Figuren, welche die Spannung erhöht. Man kann nie sicher sein: werden sie manipuliert oder verfolgen sie eine eigene Agenda? Und wie reagieren die anderen, da das Team mittlerweile von starken Animositäten geprägt wird. Gerade das Swamp Thing, welches hier dazu stößt, hat schon seit jeher seine Probleme mit Constantine, der im Übrigen während des Runs von Alan Moore sein Debüt auf den Seiten des Sumpfdings gegeben hat.

Zeichnerisch ist das alles sehr gut und fantasievoll ausgefallen, wenngleich manche Fehler beim Tuschen dafür sorgten, das mal Augenbrauen fehlen. Aber hier ist endlich mal eine charakterliche Tiefe zu finden, die man ansonsten sehr vermisst hat und somit einer der stärksten Bände der Serie vorliegend.

Fazit:
Da die Bedrohung aus den Charakteren selbst und deren Vergangenheit erwächst, hat man hier endlich eine charakterliche Tiefe, welche den Leser viel mehr emotional involviert als bisher und dementsprechend einen der bislang besten Bände der Serie.

Justice League Dark 6: Das verlorene Paradies - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Justice League Dark 6: Das verlorene Paradies

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,99

ISBN 10:
3957983827

ISBN 13:
978-3957983824

132 Seiten

Justice League Dark 6: Das verlorene Paradies bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Spannung aus den Charakteren
  • Zeichnungen
  • Glaubwürdigkeit
  • psychische Folgen der letzten Konflikte
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 17.05.2015
Kategorie: JLA
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