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Comic-Besprechung - Rachel Rising 3: Grabgesänge

Geschichten:
Rachel Rising 3: Grabgesänge (Rachel Rising: Cemetary Songs)
Autor / Zeichner: Terry Moore


Story:
Jet wurde in der Kapelle, wieder einmal, ermordet und diesmal dauert es länger bis sie wieder auferstehen kann. Währenddessen wird Manson von einer Rattenplage heimgesucht, welche sich durch die Wasserrohre ihren Weg bahnt. Während Rachel und Jet versuchen Licht in das Dunkel zu bringen, geht der Hexenzirkel seinen nächsten Schritt an und die kindliche Mörderin bekommt einen unerwarteten Beschützer.


Meinung:
Es gibt Autoren die eine Serie erschaffen, welche ein Geniestreich ist und dann ihr Pulver verschossen haben. Dieser Verdacht liegt nahe bei David Lapham mit Stray Bullets, wobei es da unklar ist, da er das Genre komplett gewechselt hat, und Brian O`Malley mit Scott Pilgrim, da man danach nichts mehr von ihm hörte. Natürlich gibt es auch viele Autoren, die von ihrem Ruf zehren oder immer wieder hervorragendes lancieren können. Bei Terry Moore konnte man nicht so richtig sicher sein. Strangers in Paradise ist eine wundervolle Serie gewesen und da war man mehr als gespannt, wie der Nachfolger Rachel Rising wohl ausfallen würde.

Vor allem da er das Genre gewechselt hatte und nun eine Horrorserie schrieb, konnte man etwas stutzig werden. Strangers in Paradise war ja auch zunächst eine Soap. Mit viel Witz allerdings, wurde die Serie aber später mit Krimielementen aufgewertet, die durchaus blutig und tragisch waren. Aber Moore konnte alles: Emotion, Witz und Härte mit scheinbar leichter Hand verweben und dieses gelingt hm auch bei Rachel Rising. Die Serie besitzt einen schönen, lockeren Tonfall, obwohl sie ungleich düsterer, ernster und blutiger als ihre Vorgängerin ist.

Moore legt einen Horrorcomic vor, der aber auf die weitgehenden Zutaten verzichtet und sich so auch allen Klischees enthält. Es geht um reanimierte Tote, die aber nichts von Zombies haben, Hexen, den Todesengel, Serienmörder, die dämonische Lilith etc. Das ist immer wieder überraschend und spannend. Manchmal aber auch sehr schockierend und erstaunlich blutig. Dennoch gibt es immer wieder schönen Humor der nie albern ist und zwischen den Figuren existiert eine Wärme, die auf den Leser ansteckend wirkt. Zudem wird keine Figur rein gut oder rein böse gezeichnet. Selbst die führende Schurkin bekommt hier einen tragischen Aspekt, der beim Leser Mitleid erwecken kann und ihre Handlungen halbwegs nachvollziehbar werden lässt.  Dazu gibt es noch Überraschungen am laufenden Band mit einigen hervorragenden Ideen. Gegen Ende gibt es auch noch eine kleine Hommage an seine eigene Serie wenn Moore ein Bild von Katchoo ausstellen lässt, welche ja die Heldin aus Strangers in Paradise gewesen ist.

Moore besitzt einen wunderbaren Strich bei dem man alle widersprüchlichen Emotionen einfangen kann, bei dem aber dennoch alles leicht wirkt. Es geriert sich zum Vorteil das sich Moore für einige Szenen Zeit nimmt und seinen Charakteren Raum zum Atmen lässt, da sie so geerdet werden und in einen realistischen Zusammenhang gestellt werden, der es auch dem Leser erlaubt bedingungslos in diese Welt einzutauchen. Grandios.


Fazit:
Hervorragend. Die Spannungsschraube wird noch mal angedreht und es kommen einige schockierende Entwicklungen dazu. Trotz all dem Horror gelingt es Moore eine Wärme herzustellen, das man sich mit den Figuren verbündet und der trockene Humor lockert alles schön auf.

Rachel Rising 3: Grabgesänge - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Rachel Rising 3: Grabgesänge

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Schreiber und Leser

Preis:
€ 14,95

ISBN 10:
3943808645

ISBN 13:
978-3943808643

128 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Zeichnungen
  • Wärme und Humor
  • Genrestück ohne Nutzung von Klischees
  • Spannung
  • Schocks
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 24.03.2015
Kategorie: Alben
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