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Comic-Besprechung - Forever Evil 7

Geschichten:
Forever Evil 7
Autor: Geoff Johns, Zeichner: David Finch, Inker: Richard Friend, Colorist: Sonia Oback


Story:
Die Streiter gegen das Crime Syndicate um Batman und Lex Luthor sind in den ehemaligen Wachturm der JLA eingedrungen und haben nun zu deren Leidwesen den mysteriösen Gefangenen erweckt. Dieser tritt nun gnadenlos gegen das Crime Syndicate an und mit jedem besiegten Gegner wird er stärker. Batman läuft die Zeit davon und es wird eiliger denn je, die verschollenen Helden zu befreien.


Meinung:
Es war ja eigentlich schon abzusehen, dass der große Schock der letzten Ausgabe etwas negiert wird und sich hier als ein großer Cliffhanger entpuppt. Man konnte es einfach nicht glauben, dass ein Jahrzehntelang existierender Held und erklärter Fanliebling seit ebenso vielen Jahren, einfach so über die Klinge springen muss. Obwohl im neuen DC-Universum ja so einiges möglich ist, was es eben auch spannender macht als die Jahre davor. Durch all die Umwälzungen haben die Redakteure und Autoren sehr viel Mut bewiesen und sind wirklich neue Strecken gegangen. Ein Mut der bei Marvel trotz allem Getöse um Marvel Now! fehlt. Nun geht also das große Crossover Forever Evil zu Ende. So ist dies die Finalausgabe der Miniserie, oder Maxi, je nachdem, in dem der Haupthandlungsstrang losgelöst von den anderen Serien erzählt worden ist. Ein solches Zusammenführen aller Fäden und Konflikte besteht dann natürlich weniger aus Dialogen, sondern vornehmlich aus Action da nun alle Emotionen gelöst werden und der Gegner letztendlich ausgeschaltet werden muss.

Aber werden wirklich alle Konflikte gelöst? Durchaus nicht. Geoff Johns beweist wieder einmal sein großes handwerkliches Können, da einige Taten und Aspekte noch Konsequenzen haben werden. Man sollte hier vor allem auf die Nebenszenen achten da dort einiges über die Charaktere ausgesagt wird und sich kleine feine Aspekte einbringen lassen. So ist die Zuneigung von Bizarro zu Luthor schon öfters in den letzten Heften vorgekommen, aber hier, wenn auch widerwillig, zeigt Luthor das Gefühle ihm nicht fremd sind. Dezent werden Weichen gestellt und Luthor trauert nicht nur, sondern entdeckt auch ein Geheimnis, welches für einen der beliebtesten DC-Helden noch Konsequenzen haben kann.
Aber gerade gegen Ende, wenn ein mächtiger Schurke auftritt den man 30 Jahre lang nicht gesehen hat, bleibt ein etwas mulmiges Gefühl übrig. Nicht wegen einer entstehenden Spannung in künftigen Storys, sondern es beschleicht einen durchaus der Verdacht, dass der so gelungene Relaunch des DC-Universums irgendwann wieder obsolet geworden sein könnte, was angesichts der hohen Qualität des momentanen Superheldenkosmos mehr als schade wäre. Auch wenn die kaltblütige Brutalität und die Düsternis von den derzeitigen DC-Serien wohl nicht jedermanns Sache ist und gerade ältere Fans abschrecken dürfte. Denn auch hier wird nicht gerade zimperlich miteinander umgesprungen und mit welcher Beiläufigkeit ein Mitglied des Crime Syndicates getötet wird ist schon nahezu erschreckend. Dennoch sollte man diese Finalausgabe nicht verpassen. Und sei es schon deswegen, um künftige Entwicklungen einordnen zu können.


Fazit:
Eine solch fulminante Finalausgabe ist ein Pflichtkauf. Nicht nur wird das große Crossover beendet, sondern auch noch einige Paukenschläge eingeführt, welche spätere Konsequenzen haben werden. Weichen sind gestellt. Allerdings lässt der am Ende auftauchende Schurke viel Diskussionsstoff zu.

Forever Evil 7 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Forever Evil 7

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 4,99

ISBN 13:
4198720404997

48 Seiten

Forever Evil 7 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Weichen werden gestellt
  • trotz aller Action Raum für die Charaktere
  • Dramatik
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 20.02.2015
Kategorie: JLA
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