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Comic-Besprechung - Vanilla Fiction 1

Geschichten:
Vanilla Fiction 1
Autor und Zeichner
: Megumi Osuga

Story:
Bisher konnte sich Shinobu Sato auf seinen Lorbeeren als Bestsellerautor ausruhen. Der unverbesserliche Pessimist und Zyniker feierte mit seiner bisschen Sicht auf die anderen Menschen und ihr Leben bisher Erfolge, weil die Leser davon sehr fasziniert waren. Allerdings beginnt dieser Ruhm langsam aber sicher zu schwinden und sein Verleger bittet ihn nun darum, seine nächste Geschichte nicht wieder als Tragödie enden zu lassen.

Diese Krise stürzt Shinobu in eine schwere Krise. Während der Abgabetermin näher rückt, schlägt er sich mit einer Schreibblockade herum und hat mit sich zu kämpfen, ist seine böse Feder doch nur ein Ausdruck des Neides gegenüber dem Glück, das andere Menschen genießen. Was also soll er tun? Tatsächlich neue Wege gehen oder sich selbst treu bleiben?

Die Entscheidung wird ihm aus der Hand genommen, als er einen Mord beobachtet und dadurch als Augenzeuge ebenfalls in tödliche Gefahr gerät. Von nun an lebt er nicht nur in seiner Phantasie in einer dunklen und grausamen Welt, nun wird er selbst von den realen Auswirkungen der Taten eines kranken Geistes in Mitleidenschaft bezogen und muss eine bittere Pille schlucken, denn vermutlich kann nur er der Menschheit ein Happy End bescheren – und das nicht nur auf dem Papier.



Meinung:
Vanilla Fiction beginnt eigentlich als ruhiges Drama. Die nicht gerade sympathische Hauptfigur, der Schriftsteller Shinobu Sato, der den Rest der Menschheit bisher nur mit zynischer Herablassung gestraft hat, wird damit konfrontiert, dass genau dieses Verhalten jetzt nicht mehr funktioniert und er umdenken muss, wenn er nicht völlig mit seiner Kunst untergehen will. Noch während er mit seinen persönlichen Befindlichkeiten kämpft, wird die Fiktion, die er bisher genüsslich breitgetreten hat, zur Wirklichkeit. Denn jetzt beobachtet er nicht nur einen brutalen Mord, sondern gerät auch noch in das Visier des Killers, der ihn fortan nicht mehr in Ruhe lässt.

Der Autor in Shinobu ist hin- und hergerissen. Wäre das jetzt nicht seine größte Chance, um wieder auf den Markt zu kommen, denn so gewinnen seine Werke neue Tiefe. Andererseits droht er jetzt genau das zu verlieren, was ihm wichtiger ist, als er dachte – sein Leben! Letztendlich kann er nicht mehr lange darüber nachdenken, sonder muss handeln – und das geschieht auf eine gänzlich unerwartete Weise.

Die Geschichte ist ein ausgewachsener Psycho-Thriller. Ob und wie weit übernatürliche Elemente eine größere Rolle spielen werden, lässt sich jetzt noch nicht absehen – aber je mehr sich der Autor im Netz seines mordlüsternen Feindes verstrickt, um so mehr kommen Horrorelemente ins Spiel. Natürlich bedient der Künstler dabei auch einige Klischees, so dass zumindest am Anfang einige Wendungen vorherzusehen sind

Alles in allem steigert sich die Spannung bis zum Ende und verschont den Leser nicht mit Gewaltausbrüchen, so dass die Altersempfehlung nicht von der Hand zu weisen ist. Immerhin konzentriert sich die Handlung dabei nicht nur auf Schockeffekte und die Action, sondern erlaubt es auch, dass sich die Hauptfigur weiterentwickeln kann und so zusätzliche Anreize bietet, die Serie weiter zu verfolgen.



Fazit:
Als dramatischer Psychothriller um einen Romanautor, der seine Phantasien Wirklichkeit werden sieht und einen Serienkiller, der ihm zu schaffen macht, wagt Vanilla Fiction einen dramatischen und actionreichen Auftakt, der vor allem Crime und Mystery Fans gefallen dürfte.

Vanilla Fiction 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Vanilla Fiction 1

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 7,50

ISBN 13:
978-3770483525

194 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Eine actionreicher, geschickt aufgebauter Psycho-Thriller
  • Auch der Held darf sich glücklicherweise weiter entwickeln
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 16.02.2015
Kategorie: Vanilla Fiction
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