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Comic-Besprechung - Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen

Geschichten:
Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen
Autor
: Jean Regnaud
Zeichner: Emile Bravo

Story:
Eigentlich ist Jean ein ganz normaler Junge. Sein Vater ist ein gut verdienender Firmenchef und lässt es seiner Familie an nichts mangeln. Das Kindermädchen Yvette kümmert sich liebevoll um ihn und seinen um ein Jahr jüngeren Bruder und weiß die beiden immer wieder aufzumuntern – vor allem mit ihrem Eiskakao. Die einzige, die fehlt ist die Mutter, aber bisher hat sich Jean keine Gedanken gemacht, warum sie nicht da ist.

Der erste Schultag ist daher der erste große Einschnitt in seinem Leben. Er erfährt durch Lehrer und Mitschüler, dass es auch andere Arten zu leben gibt und wundert sich darüber, dass ihn alle Erwachsenen so komisch behandeln, auch der Schulpsychologe. Glücklicherweise bedeutet der Besuch bei ihm nicht, dass er irgendwann auf eine Schule muss.

Zu den Kindern, die er besser kennenlernt, gehört auch ein um zwei Jahre älteres Mädchen aus der Nachbarschaft, eines Tages kommt die plötzlich mit einer Karte an, die von Jeans Mutter stammt. Es soll nicht die einzige bleiben – denn in den kommenden Monaten, gibt es immer mehr Lebenszeichen von ihr. Aus Spanien und schließlich sogar den USA.

Das tröstet Jean über die langweiligen Besuche bei den Großeltern und anderen Verwandten und Bekannten hinweg, die alle nicht nur komisch drauf sind, sondern ihn und seinen Bruder auch immer wieder bedauernd ankucken. Warum dem so ist … das erfährt er allerdings auch bald.




Dieser Comic wurde mit dem Splash-Hit ausgezeichnet Meinung:
Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen erschien bereits 2009 im Hardcover bei Carlsen und wurde damals als erster Comic überhaupt mit dem “Deutschen Jugendbuchliteraturpreis” ausgezeichnet. In diesem Jahr bietet der Verlag eine kostengünstigere Softcover-Ausgabe an, damit auch Leser in den Genuss der liebenswerten Geschichte kommen können, die ein ernstes Thema durchaus kindgerecht aufarbeitet.

Die Künstler richten sich durch die Art ihrer Erzählung nicht nur an Erwachsene, sondern auch schon an Kinder im Grundschulalter, die das Lesen gelernt haben. Jeans Erlebnisse und Gedanken dürften vielen im gleichen Alter bekannt vorkommen – das Getuschel der Erwachsenen, wenn sie glauben, die Kleinen hören ihnen nicht zu, das komische Gebaren der Großeltern und so fort.

Dazu kommen Wünsche, Hoffnungen und Träume – die ungebremste Phantasie, die vieles noch einfach macht und der Schrecken, wenn sich bisherige Wahrheiten – so wie über den Weihnachtsmann – plötzlich als Lügen entpuppen. In diesem Moment ist der Schritt zum Erwachsenwerden getan … und der ist schließlich doch oft anders als man in diesem Alter denken mag.

Aber auch ältere Leser werden ihren Spaß haben, bekommen sie doch einen netten Spiegel vorgehalten und haben selbst einiges zu entdecken. Selbst ihnen dürfte am Anfang nicht klar sein, was mit der Mutter passiert ist – dies enthüllt sich erst nach und nach, was aber für die passende Spannung sorgt. Alles in allem mag die Geschichte zwar simpel gestrickt sein, aber das machen die Stimmung und die warmherzige Erzählweise, die alle Altersstufen ansprechen vollständig wett.



Fazit:
Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen spricht mit seiner simplen aber wirkungsvollen Geschichte junge und erwachsene Leser gleichermaßen an. Warmherzig und glaubwürdig, vor allem ohne erhobenen Zeigefinger werden hier ernste Themen angesprochen und verarbeitet, die sicherlich so manches Kind selbst erlebt haben dürfte – und auch wenn nicht – sie werden sich in den Helden genau so wiederfinden können wie ältere Leser, die ebenfalls so einiges von sich in der Handlung wiederfinden werden.

Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 9,99

ISBN 13:
978-3551713759

128 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Ernste Themen werden kindgerecht behandelt
  • Die Geschichte wird warmherzig und feinfühlig erzählt
  • Auch erwachsene Leser dürfen sich über kleine Überraschungen in der Handlung freuen
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
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Rezension vom: 17.01.2015
Kategorie: One Shots
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