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Comic-Besprechung - Die vergessenen Legenden von Lemuria 1: Die Berge von Moran

Geschichten:
Die vergessenen Legenden von Lemuria 1: Die Berge von Moran
Original:
Lemuria: Le Bergen van Moran
Text: Sytse S. Algeria
Zeichnungen und Farbe: Apri Kusbiantoro
Textbearbeitung: Ger Apeldoorn
Übersetzung: James ter Beek & Mareike Viebahn

Story:
In den Legenden und Mythen der Menschen wird Lemuria wie Atlantis als verlorener Kontinent bezeichnet, einst von reißenden Meeresströmungen und stürmischen Winden umgeben und von grässlichen Monstern bewacht, die keinem noch so mutigen Seefahrer bisher erlaubten, sich diesem magischen Ort zu nähern oder diesen wieder zu verlassen.

Doch die Anzeichen häufen sich, dass die Geschichten einen Kern Wahrheit haben. Aus diesem Grund machen sich Russ und seine Brüder mit einem hochmodernen Schiff auf den Weg um einer wagen Spur zu folgen, die in den Bergen von Nepal entdeckt wurden. Aber auch die neue Technik, die Sonnenwinde und anderes nutzt kann nicht lange gegen die Monster bestehen.

Schließlich ist Russ auf sich allein gestellt und tappt durch eine Welt voller Wunder und Schrecken – in der fremdartige Wesen ihn gefangen nehmen und er sich letztendlich mit dem außerirdischen Carp verbünden muss, um überhaupt der Falle zu entkommen, in der er geraten ist.

Derweil versucht die Kriegerin Lyann an einem von der Welt vergessenen Ort den Sklavenhändlern zu entkommen, in deren Hände sie geraten ist. Diese machen einen Sport daraus, die stolze Frau brechen zu wollen, sind aber bisher nicht erfolgreich gewesen. Und es passt ihnen gar nicht in den Plan, als Lyann auch noch einem Jungen das Leben rettet und so die Aufmerksamkeit der Stadtbewohner erreicht.



Meinung:
Die Berge von Moran ist der erste Band von Die vergessenen Legenden von Lemuria und auch der Ort an dem die Protagonisten erstmals aufeinander treffen. Die Künstler machen keinen Hehl aus ihren Vorbildern, denn nicht nur im Verlauf der Geschichte, auch in den realistisch gehaltenen Zeichnungen ist der Einfluss von Storm zu erkennen.

Vor allem die leicht geschürzte Kriegerin ist eine Hommage an die leicht bekleidete und kriegerische Begleiterin des Helden aus unserer modernen Welt – unerschrocken, stolz und nicht zu brechen, aber mit dem Herzen auf dem rechten Fleck wie sie mehr als einmal beweist. Ihre Szenen sind auch die intensivsten in der Handlung.

Dagegen fällt die Geschichte um Russ und seine Ankunft in der vergessenen Welt eher blass und schablonenhaft aus. Auch wenn er von einer Gefahr zur anderen geschleudert wird, weiß man doch, dass weder er noch sein Begleiter all zu viele Schrammen abbekommen. Beide reagieren leider zu oft auf das, was auf sie zukommt und werden nicht selbst aktiv.

Alles in allem wird man, gerade wenn man Storm kennt, immer wieder künstlerisch und inhaltlich Parallelen entdecken. Auch ist die Geschichte nicht sonderlich überraschend, weil die meisten Entwicklungen ausgetretenen Pfaden folgen und auch die Figuren, ihre Gegenspieler und Freunde im Moment nicht mehr als Archetypen sind, die erst noch Profil entwickeln müssen.



Fazit:
Die Berge von Moran, der erste Band von Die vergessenen Legenden von Lemuria liest sich ganz nett, ist aber nicht sonderlich spannend, gerade weil viele Entwicklungen vorhersehbar sind und die Figuren zwar nett anzusehen sind, aber noch keinen Charakter haben. Auch klammert sich der Band zu sehr an das Vorbild Storm, um wirklich in den Bann schlagen zu können. Das ist auf jeden Fall etwas, was die Macher möglichst bald ändern sollten

Die vergessenen Legenden von Lemuria 1: Die Berge von Moran - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Die vergessenen Legenden von Lemuria 1: Die Berge von Moran

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Splitter Verlag

Preis:
€ 14,80

ISBN 13:
978-3868697285

48 Seiten

Die vergessenen Legenden von Lemuria 1: Die Berge von Moran bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Eine solide Fantasy Geschichte mit schönen Bildern
Negativ aufgefallen
  • Die Geschichte klammert sich zu sehr an bekannte Vorbilder wie Storm
  • Schöne Zeichnungen könnten nicht über die blassen Figuren hinwegtäuschen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
2
(1 Stimme)
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Rezension vom: 12.09.2014
Kategorie: Alben
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