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Comic-Besprechung - Ekhö-Spiegelwelt 2: Paris Empire

Geschichten:
Ekhö – Spiegelwelt 2: Paris Empire
Original: Ekhö – Monde Mirorir: Paris Empire, Fr. 2014
Autor: Christophe Arleston
Zeichner: Alessandro Barbucci
Farbe: Nolwenn Lebreton

Story:
Eigentlich wollten sie in New York ihren Geschäften nachgehen und Verbindungen für die Zukunft knüpfen, so hatten es sich die Kunststudentin Ludmilla und der Ingenieur Juri eigentlich gedacht, als sie ein Flugzeug besteigen, das sie auf die andere Seite des Atlantiks bringen soll. Doch als eine kleine mausähnliche Gestalt auftaucht, wird alles anders.

Sie gelangen zwar nach New York, aber die Stadt sieht anders aus, als sie erwartet haben. Es gibt dort keine Technik, die Fluggeräte sind eher Drachen und auch die Gebäude haben das Flair einer mittelalterlichen Welt. Und zumindest Ludmilla scheint nicht ohne Grund an diesen Ort geholt worden zu sein, soll sie doch das Erbe ihrer Tante Petronella übernehmen – eine Künstleragentur.

Es braucht einige Zeit, bis sich die beiden Menschen der Moderne eingewöhnt und die Tatsache verdaut haben, das nichts so ist, wie sie es kannten vor allem Juri. Zudem muss Ludmilla erkennen, dass sie auch noch in der Lage ist, ruhelose Geister in sich aufzunehmen. Aber wenigstens hat sie in dem Ingenieur eine  Stütze, die sie hält.

Die Gabe wird ihr auch in Paris fast zum Verhängnis, denn der erst vor kurzem ermordete Thronerbe des dortigen Empire setzt sich in ihr fest, um zu seinem Vater zu gelangen und ihn vor einem Attentat und Umsturz zu warnen, ohne darauf zu achten, dass er jetzt ganz anders aussieht. So sind neue Turbulenzen und Schwierigkeiten vorprogrammiert...



Meinung:
Das Fantasy-Epos Ekhö – Spiegelwelt wechselt in Paris Empire zurück auf den alten Kontinent, auf dem auch nichts mehr so ist, wie es einmal war. Auch hier schaffen Szenarist Christophe Arleston und Zeichner Alessandro Barbucci eine schräge phantastische Welt, in der die Revolution niemals stattgefunden hat und die Nachfahren Napoleons immer noch an der Macht sind.

Die beiden genießen es, sich weitere Verrücktheiten einfallen zu lassen, was sich vor allem in den Zeichnungen wieder spiegelt. Man erhält auch weitere Einblicke in die Hintergründe, die Preshauns scheinen doch mehr Fäden zu ziehen als man denkt und bisher nur die halbe Wahrheit zu erzählen.

Das Abenteuer selbst ist leidlich spannend, selbst aber vor allem auf humorvolle Szenen. Wieder einmal muss sich Ludmilla mit einem Mann in ihrem Inneren herumschlagen und mit ihren Gefühlen gegenüber Juri kämpfen. Der tollpatschige Ingenieur ist nämlich recht nett und sie fühlt sich in seiner Gegenwart recht wohl, aber ist das wirklich schon genug.

Mit einem Augenzwinkern führen die Künstler durch ein quirliges Abenteuer, das zwar eine ganz einfache Geschichte erzählt, aber dennoch recht abwechslungsreich aufgemacht ist und immer wieder kleine Überraschungen bietet. Der Humor gibt der Saga eine leichtfüßige Note und das Abenteuer selbst ist am Ende in sich geschlossen, so dass man nicht auf die Fortsetzung warten muss.

Auch hier kommen als Bonus kommen mehrere Seiten von Konzeptzeichnungen und einige wenige Hintergrundinformationen dazu.



Fazit:
Paris Empire ist der zweite in sich geschlossene Band von Ekhö-Spiegelwelt und wieder eine humorvoll-verspielte Fantasy-Geschichte mit einem guten Schuss Abenteuer. Zwar ist auch diesmal einiges vorhersehbar, aber man nimmt es den Künstlern nicht übel, da es gerade durch die Gags und die Kulissen viele kleine, abwechslungsreiche Details gibt, die man genießen kann.

Ekhö-Spiegelwelt 2: Paris Empire - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Ekhö-Spiegelwelt 2: Paris Empire

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Splitter Verlag

Preis:
€ 14,80

ISBN 13:
978-3868696769

64 Seiten

Ekhö-Spiegelwelt 2: Paris Empire bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Das Fantasy-Abenteuer ist vielleicht nicht neu, aber abwechslungsreich gehalten
  • Die Geschichte wird leichtfüßig und verspielt erzählt
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 09.09.2014
Kategorie: Alben
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