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Comic-Besprechung - Azimut 1: Jäger der verlorenen Zeit

Geschichten:
Azimut 1 : Jäger der verlorenen Zeit
Original:
Azimut: Les Adventuriers du Temps Perdu
Autor: Wilfried Lupano
Zeichner: Andreae
Übersetzung: Tanja Krämling

Story:
Irgendwo in den Tiefen des Alls gibt es eine Welt, auf der nicht alles seinen Lauf so nimmt, wie man es eigentlich erwartet und das Chaos sich immer wieder Bahn bricht, ausgelöst durch die kleinsten Ereignisse. Gelehrte suchen mehr als anderswo nach einem Weg, die Zeit aufzuhalten und damit auch den Tod. Die Fauna und Flora gibt ihnen die Möglichkeit dazu, so einiges auszuprobieren.

Zu ihnen gehört auch der alte Professor Albrecht Uhrmacher, der auf einem Schiff in der Welt unterwegs ist, um dort mit Hilfe der Instrumente in seinen Laboratorien die Launen der Zeit zu untersuchen – oder die Wunder, die Wesen wie der Haubenticker in sich bergen.

Doch alles überschlägt sich, als ein Schiff von seinem Kurs abkommt und nicht auf dem neuen Kontinent landet, den man eigentlich entdecken und erobern wollte, sondern doch wieder nur in der Heimat. Während die Entdecker tief betroffen sind, amüsiert sich der Fürst, nur um kurze Zeit später zu entdecken, dass er selbst keinen Grund dazu hat, zu lachen.

Denn seine hübsche und leidenschaftliche Braut treibt doppeltes Spiel mit ihm und ist nicht die, die sie vorgibt zu sein. Hinter der schönen Fassade steckt eine eiskalte und gerissene Diebin, die vielleicht nicht mehr und nicht weniger als den Nordpol an sich gerissen hat, der seit einiger Zeit verschwunden ist - oder?




Meinung:
Schon die ersten Seiten von Azimut: Die Jäger der verlorenen Zeit verraten, dass man die Geschichte ja nicht all zu ernst nehmen sollte. Die Geschichte wartet nämlich gleich mit skurrilen Typen, verrückt-exotischen Wesen und nicht zuletzt einer chaotischen Erzählweise auf, die die Handlung zunächst sehr abgehakt wirken lässt.

Denn was haben die Untersuchungen eines Forschers und seines Sohnes im Dschungel mit der Reise eines Schiffes zu tun, dessen Besatzung frohgemut an einer ihnen unbekannten Küste anlanden, um dann festzustellen, dass sie in Wirklichkeit einfach nur im Kreis gefahren sind. Und welche Bedeutung haben die Klagen eines jungen Mannes über eine Frau, die ihn so grausam betrog.

Nach und nach fügen sich die einzelnen Verbindungsstränge zusammen und verraten mehr über den eigentlichen Hintergrund – auch wenn immer noch nicht klar wird, auf was die Geschichte eigentlich wirklich hinaus will. Denn einen roten Faden hat sie zunächst einmal nicht. Zwar spielt der verschwundene Nordpol eine größere Rolle, nicht aber die Suche nach der Unsterblichkeit.

So muss mal wohl oder übel abwarten, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. So lange kann man sich über die humorvollen Ideen und kauzigen Gestalten amüsieren, die die Seiten von Azimut bevölkern. Das Abenteuer selbst bleibt weiter außen vor, auch die phantastischen Elemente folgen – bis auf wenige Ausnahmen – den gängigen Klischees, einschließlich der wichtigsten Figuren. Gerade letztere bleiben ziemlich blass und zweidimensional.

Die Zeichnungen geben der Handlung immerhin die richtige Atmosphäre, sie sind lebendig gehalten und arbeiten die Eigenheiten der Figuren zumindest optisch gut hervor.



Fazit:
Jäger der Verlorenen Zeit, der erste Band von Azimut mag zwar vor lustigen Ideen und amüsanten Begebenheiten nur so sprühen, bietet durch die kauzigen Gestalten und komische Momente humorvolle Entspannung, aber noch fehlt der Geschichte eine wirklich spannendes Fantasy-Abenteuer mit facettenreichen Figuren. So lange man nicht mehr als eine Sammlung von spaßigen Szenen erwartet, kann man also durchaus zufrieden sein, nur darüber hinaus muss man einige Abstriche machen.

Azimut 1: Jäger der verlorenen Zeit - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Azimut 1: Jäger der verlorenen Zeit

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Splitter Verlag

Preis:
€ 13,80

ISBN 13:
978-3868696332

48 Seiten

Azimut 1: Jäger der verlorenen Zeit bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Der Humor bietet kurzweilige und freche Unterhaltung
  • Die Zeichnungen sorgen für die passende Atmosphäre
Negativ aufgefallen
  • Die Handlung lässt einen roten Faden vermissen
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Rezension vom: 04.06.2014
Kategorie: Alben
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