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Comic-Besprechung - Heimliche Blicke 7

Geschichten:
Heimliche Blicke 7
Kapitel 55-63
Bonus Manga: Ganz schön schweißtreibend

Autor und Zeichner: Wakoh Honna

Story:
Tatsuhiko hat in Madok endlich ein süßes und liebevolles Mädchen gefunden, das er in die Kunst der Liebe einführen kann und an der er sehr hängt, weil sie all das besitzt, was er an Frauen so liebt – sie nimmt ihn ernst, benutzt ihn nicht nur und hat vor allem nur Augen für ihn – ganz anders als Yuri, die ihn durch ihre Untreue ins Mark getroffen hat.

Da ist allerdings auch noch Emiru seine aufgeweckte und schamlose Nachbarin, mit der er seit seinem Einzug einen Pakt hat. Sie liebt es, den Voyeur zu spielen und sich dabei selbst zu befriedige, etwas, was sie auch nicht aufgeben wollte, als sie Tatsuhiko einmal gefühlsmäßig näher gekommen ist.

So ist er nicht ganz erbaut darüber, dass seine Freunde ausgerechnet Emiru mit anderen Mädchen zu einem Wochenende im Wellness-Hotel einladen, weil sie sich guten Sex mit ihr erhoffen. Allerdings weiß die junge Frau genau was sie will – und das ist … die anderen zu beobachten.

Als Tatsuhiko und sie sich zufällig in einem der Schlafräume aufhalten, in das sich dann auch noch ein anderes Pärchen verirrt, müssen sie sich in einem Schrank verstecken … und der junge Mann spürt – angeregt durch die Leidenschaft der Liebenden – das ihm Emiru trotz seiner Gefühle zu Madoka doch nicht ganz so egal ist, wie er immer versucht hat, sich einzureden...



Meinung:
Auch im siebten Band von Heimliche Blicke geht das Spiel zwischen Tatsuhiko und Emiru weiter. Während der junge Mann sein Glück in der Beziehung zu Madoka zu finden versucht, macht sich das Mädchen einen Spaß daraus, ihn immer wieder zu verunsichern und zu ärgern, ihre Sexualität auszuspielen ohne sich jedoch dabei preisgeben zu müssen.

Leider gibt es aber auch für sie Momente, in denen sie sich der unangenehmen Wahrheit stellen muss. Aber so lange sie kann stellt sie dann ihre kalte und böse Seite heraus, versucht zu beweisen, dass sie die Liebe lieber zu ihrem Werkzeug macht, als sie von ihr beherrschen zu lassen, und gerade das ist es, was den Charakter ein wenig von den Klischees löst, die ansonsten mit solchen Geschichten einhergehen.

Der leichtfüßige Erzählstil wird beibehalten. Tatsuhiko gerät immer wieder zwischen die Fronten oder in die Klemme, weil ihn das Mädchen herausfordert und er selbst seine Hormone im Zaum halten kann wie er möchte. Wieder wird die Sexualität leidenschaftlich explizit ausgelebt, und nicht nur vom Helden und seinen Freundinnen genossen.

Gerade der Humor hebt den Titel ein wenig aus der Masse der ähnlich erotischer Geschichten heraus. Hier haben Männer und Frauen gleichermaßen Stärken und Schwächen, Naivität und Lust werden gezielt von beiden Geschlechtern eingesetzt und so passiv sind auch viele der Mädchen nicht, wie es auf den ersten Blick scheint, vor allem wenn sie erste Ängste überwunden haben. Das spiegelt sich auch in den Zeichnungen nieder, die nicht nur weibliche Vorzüge in den Vordergrund stellen, sondern auch noch ein wenig mehr zeigen.



Fazit:
Heimliche Blicke sorgte auch im siebten Band wieder für viele leidenschaftliche Momente, durchzogen mit liebenswertem Humor und vielen hübsch anzusehenden Körpern. Immerhin werden auch viele Klischees veralbert, so dass man es dem Künstler nicht übel nimmt, wenn er aus dem vollen schöpft und die ganze Bandbreite des Genres ausnutzt um seine Geschichte zu erzählen, deren Handlung zwar recht minimal ist, die aber trotzdem niemals langweilt.

Heimliche Blicke 7 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Heimliche Blicke 7

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Kazé

Preis:
€ 6,95

ISBN 13:
978-2889214891

190 Seiten

Heimliche Blicke 7 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Die Geschichte nimmt augenzwinkernd erotische Klischees auf die Schippe
  • Durch den frechen Humor wird die eigentlich flache Handlung dennoch niemals langweilig
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 17.05.2014
Kategorie: Mangas
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