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Comic-Besprechung - Surcouf 2: Der Tiger der sieben Meere

Geschichten:
Surcouf 2: Der Tiger der Meere
Original:
Surcouf: Le Tigre des Mers
Text: Arnaud Delalande und Erick Surcouf
Zeichnungen: Guy Michel
Farben: Sebastien Bouet
Übersetzung: Tanja Krämling

Story:
Eigentlich hat der Spion Jonas Wiggs den Auftrag Robert Surcouf zu töten, der seit einigen Jahren der britischen Marine ziemlich zu schaffen macht. Doch er ist auch Journalist genug, um erst einmal der Geschichte des Mannes nachzuspüren, um so den Menschen hinter der Legende kennen zu lernen.

Unter falschem Namen macht sich Wiggs in einem der Piratennester auf Spurensuche und erfährt so sehr interessante Dinge über sein Opfer, die ihn mehr uns mehr faszinieren. Schließlich kommt er in Port Louis sogar in Berührung mit Robert Surcouf und fährt in den folgenden Jahren mit ihm zur See. Dabei erlebt er so manches Abenteuer mit und wird zum Vertrauten des Korsaren.

Deshalb begleitet er ihn auf wilden Verfolgungsjagden auf See und zulande, zu einem Prozess nach Paris, bei dem es für Surcouf kurzfristig sehr brenzlig wird, weil ihm ein paar wichtige Papiere fehlen, die seine Räubereien legitimieren und nach San Malo, wo er endlich seine Manon heiratet und eine kurze Zeit des Glücks verbringt.

Doch auch als Freibeuter feiert Surcouf weiter Erfolge. Zusammen mit seinem Bruder Nicholas entwickeln sich die "Clarisse" und "Confiance" immer mehr zu einem Ärgernis für die Admiralität Großbritanniens. Eigentlich müsste Jonas Wiggs jetzt handeln ... aber kann er das jetzt noch, wo Surcouf zu einer Art Freund geworden ist.



Meinung:
Der Tiger der sieben Meere widmet sich als zweiter Band von Surcouf der weiteren Lebensgeschichte des französischen Piraten und Freibeuters, der den meisten älteren Lesern vermutlich nur durch zwei französische Abenteuerfilme aus den 1960ern bekannt sein dürfte. Nachdem man zuerst einiges über seine Herkunft, Jugend und seinen Werdegang erfahren konnte, bleibt die Geschichte mehr oder weniger in der Gegenwart.

Interessant ist die Rolle von Jonas Wiggs. Auf der einen Seite hat er einen klar umrissenen Auftrag - Surcouf zu töten, auf der anderen Seite lernt er eine charismatische Persönlichkeit kennen, die eigentlich genau das getan hat, was Männer in der britischen Marine auch geschafft haben - sich aus einfacheren Verhältnisse in die Stellung eines Kapitäns hochzuarbeiten.

Schließlich ist er zwischen Pflichterfüllung und Treue zu einem Freund gefangen, was immer wieder durchschimmert, auch wenn die Geschichte selbst von weiteren Abenteuern und Heldentaten erzählt - von den Problemen, die auch ein Freibeuter mit seinem eigenen Land haben kann, und den Momenten, in denen er auch einmal nur Mensch sein darf.

Gut recherchiert sind die Hintergründe, Schiffe, Architektur innen und außen, aber auch Kleidung und Frisuren des ausgehenden 18. Jahrhunderts erwecken die Zeit zum Leben. Die Handlung macht einem Film alle Ehre und bietet viele unterschiedliche Abenteuer, aber auch Momente, in denen der Charakter der Figuren herausgearbeitet wird - was vor allem im Fall von Surcouf und Wiggs sehr gelungen ist und den Leser an die Geschichte fesselt.



Fazit:
Auch im zweiten Band Der Tiger der sieben Meere, bietet Surcouf spannende Abenteuer zur See, die nicht nur der Action in Seeschlachten und Zweikämpfen Raum geben, sondern auch den Figuren, die man in dieser Geschichte noch besser kennen und schätzen lernt. Dazu kommen atmosphärische Zeichnungen, die durch gute Recherchen die damalige Zeit zu filmischem Leben erwecken.

Surcouf 2: Der Tiger der sieben Meere - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Surcouf 2: Der Tiger der sieben Meere

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Splitter Verlag

Preis:
€ 13,80

ISBN 13:
978-3868696264

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Die Geschichte wird weiterhin vielschichtig erzählt
  • Atmosphärische Zeichnungen und gute Recherchen erwecken die damalige Zeit zum Leben
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 28.04.2014
Kategorie: Alben
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