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Comic-Besprechung - Wonder Woman 3

Geschichten:
Wonder Woman 3
Original:
Wonder Woman # 13-18
Autor: Brian Azarello
Cover: Cliff Chiang
Zeichner: Tony Akins, Cliff Chiang, Dan Green, Amilcar Pinna, Goran Sudzuka
Tuscher: Cliff Chiang, Dan Green, Tony Akins, Rick Burchett, Amilcar Pinna, Goran Sudzuka
Farben: Matthew Wilson, Nick Filardi
Übersetzung: Steve Kups

Story:
Wonder Woman weiß jetzt, dass die Geschichte, sie sei von ihrer Mutter aus einem Stück Ton geformt worden, nur eine Lüge ist, eine Behauptung ihrer Mutter unter der sie als junge Amazone sehr gelitten hat, wie sie sich noch sehr gut erinnern kann. Und das führte zu einem gefährlichen Abenteuer, in dem sie mit dem Krieg in Berührung kam.

Sie ist wie Zolas Nachwuchs, der inzwischen geboren wurde, ein Kind von Zeus. Und Hera, die nun erst davon erfahren hat, zögerte nicht, ihren Zorn an Hippolyta und den Amazonen auszuleben. Dennoch nahm Diana keine Rache für die Verwandlung ihrer Mutter in eine Steinstatue und die der anderen Kriegerinnen in Schlangen. Inzwischen ist nämlich klar, dass nicht nur die betrogene Ehefrau des Zeus, sonder auch noch andere Götter ein großes Interesse an dem jüngsten Nachwuchs des Göttervaters haben.

Einer alten Prophezeiung zufolge soll ein Kind aus dem Blut des Zeus die Götter, speziell seinen Vater, zu Fall bringen. Das ist sehr interessant für diejenigen, die nach dem Thron gieren. Und so ist Wonder Woman nicht zur dazu gezwungen, mit Hera zusammenzuarbeiten, sondern sich weitere Verbündete zu suchen, als Zolas Kind einfach entführt wird.

Wer läge da näher als ihre Halbbrüder und Halbschwestern um Hilfe zu bitten, die irgendwo auf der Erde noch leben könnten. Diana macht sich auf die Suche nach ihnen und erlebt dabei nicht nur unangenehme Überraschung, sondern auch die Tatsache, dass sie die Schatten der Vergangenheit schneller einholen als ihr lieb ist. Und welche Rolle spielt Orion von den New Gods?



Meinung:
Ob das erste Abenteuer wirklich aus der klassischen Zeit von Wonder Woman stammt, sei einmal dahin gestellt - es fühlt sich zumindest so an, denn die Welt für die Amazonenprinzessin war dort noch in Ordnung, die Kriegerinnen hatten ihre eigene Kultur, die doch immer wieder von männlichen Einflüssen berührt wurde. Aber schon damals konnte Diana beweisen, dass sie eine Heldin ist.

In der dritten Graphic Novel wird ansonsten die Geschichte weitergesponnen, die schon die beiden ersten Bände beherrschte - angefangen mit der Entführung des Kindes bis hin zu der erbitterten Suche Dianas, die weit weniger heldenhaft handelt als früher und auch schon einmal ihre dunklen Seiten herauskehrt. Nur in den richtigen Momenten zeigt sie, dass sie ihre Menschlichkeit nicht ganz vergessen hat.

Dennoch kann auch die Fortführung der Geschichte nicht wirklich überzeugen. Die Entführung von Zolas Sohn dient nur als Aufhänger für weitere actionreiche Begegnungen und Kämpfe, Diana wird mehrfach nur auf ihre physische sehr zornige Seite reduziert und darf nur sehr selten Mitgefühl und Verstand zeigen, etwas, was sie früher eigentlich mehr auszeichnete.

Die Handlung ist sehr dünn gestrickt, bleibt oberflächlich und actionbetont, bemüht sich nicht wirklich, den Figuren um die Amazonenprinzessin Leben einzuhauchen. Das wirkt sich sehr negativ auf die Spannung aus - die Geschehnisse um Wonder Woman schaffen es, den Leser nicht wirklich zu fesseln, auch wenn es gelegentlich ein paar lichtere Stellen gibt, wenn die alte Mythologie und der Geist der früheren Serie aufgegriffen werden.



Fazit:
Wonder Woman bietet im dritten Band in erster Linie ein Actionfeuerwerk, in dem sich die Amazonenprinzessin wieder mit illustren Gegnern herumschlagen darf, bleibt aber inhaltlich ansonsten eher oberflächlich und simpel gestrickt. Wer nicht mehr als ein seichtes Kampfspektakel unter Superhelden und Göttern erwartet, wird durchaus gut bedient, Leser, die nach mehr Tiefe und Überraschungen in Figuren und Handlung suchen, werden jedoch eher enttäuscht.

Wonder Woman 3 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Wonder Woman 3

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,95

ISBN 13:
978-3862017249

152 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Ein solides Action-Abenteuer mit vielen Kämpfen
Negativ aufgefallen
  • Handlung und Figuren sind sehr simpel gestrickt und bleiben oberflächlich
  • Die Heldin fällt eher durch ihre physische Präsenz und ihren Zorn auf, als durch Verstand und Mitgefühl wie früher
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Rezension vom: 25.12.2013
Kategorie: Wonder Woman
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