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Comic-Besprechung - Hack / Slash 9: My first Maniac - Wie alles begann

Geschichten:
Hack / Slash 9: My first Maniac - Wie alles begann

My first Maniac
Autor: Tim Seeley
Zeichner: Daniel Leister
Colorist: Mark Englert

Ich ohne Dich
Autor: Tim Seeley
Zeichner: Daniel Leister
Colorist: Mark Englert

Gesichtsgulasch
Autor: Chris Burnham
Zeichner: Stephen Molnar
Colorist: Ben Ellebracht

Zu süss
Autor: Dennis Hopeless
Zeichner: Kyle Strahm

Blut auf der Tanzfläche
Autor / Zeichner: Kevin Mellon

In Leichen suhlen
Autor: Mike Olivieri
Zeichner: Sean K. Dove

Schoss mit Aussicht
Autor: B. Clay Moore
Zeichner: Daniel Leister
Colorist: Jeff Balke

Fummelkiste
Autor: Mike Norton
Zeichner: Brent Schoonover
Colorist: Nate Lovett

Psyche
Autor: J. Torres
Zeichner: Joe Song


Story:
Cassandra hat es nicht leicht. Nachdem sie ihre von den Toten wieder auferstandene Mutter endgültig tötete, lebt sie nun bei einer Pflegefamilie. Doch der erlebte Horror hat sie für den Alltag unbrauchbar gemacht und in der Schule wird sie gemobbt. Schließlich steigt Cassie aus, um Slasher zu jagen. In einer kleinen ländlichen Stadt trifft sie dann auf ihren ersten Gegner. Doch in dem Wunsch nach sozialen Kontakten, begeht Cassie einen möglicherweise tödlichen Fehler.


Meinung:
Wozu gibt es eigentlich ein Prequel zu Hack / Slash? Wieso und weshalb Cassie zu einer Slasherjägerin wurde ist doch schon allgemein bekannt. Ihre Mutter ermordete alle Kinder, welche ihre heißgeliebte Tochter ärgerten und bei der drohenden Verhaftung beging sie Selbstmord. Nur um später wieder als übernatürlicher Slasher aufzuerstehen und  weiter zu morden, bis ihre eigene Tochter sie stoppte und endgültig tötete. Auf dieses Geschehen wurde schon in fast jedem Abenteuer Bezug genommen. Was nicht weiter verwundert, da es ja die Motivation unserer Heldin beinhaltet. Wozu also ein Prequel?

Um zu schildern, was das damalige Geschehen mit Cassie gemacht hat und wie sie ihr sicheres, normales Leben aufgab, um ihrer selbstgewählten Bestimmung nachzugehen. Denn zum Glück geht es hier weniger um die Mutter, sondern was danach geschah. Und das erlaubt einen guten Einblick in die Psyche der Helden. So ist der titelgebende „First Maniac“ auch nicht die Mutter, sondern der erste Gegner mit dem unsere Gothiclady es zu tun bekommt. Und die Unerfahrenheit und ihr heimlicher Wunsch nach Anerkennung verleitet sie zu tödlichen Fehlern. Insofern macht es Tim Seeley genau richtig, indem er kein Prequel im eigentlichen Sinne erzählt, bei dem in diesem Falle nichts Neues zu berichten wäre, sondern vielmehr die Zwischenstufen zum aktuellen Geschehen thematisiert.

Da hier der Fokus auf der Psyche von Cassie liegt, ist der Tonfall durchaus ernster als sonst in der Serie. Was ihr gut tut, schließlich geht es um ein sehr verletztes Mädchen, welches von der Gruppe Gleichaltriger ausgeschlossen worden war.  Aus der auferlegten wird dann eine selbstgewählte Einsamkeit. Dieses muss sein, um das Innere und andere Menschen vor den möglichen Folgen zu schützen. Cassie wählt sich selber ihr Schicksal. Natürlich spielt da ein gewisses Schuldgefühle aufgrund der Taten der Mutter eine wesentliche Rolle. Somit ist hier das Thema, auch bei Vlad, dessen Origin hier ebenfalls erhältlich ist, die Psyche und die nur teilweise selbsterwählte Einsamkeit. Dennoch müssen Fans nicht auf die satirischen und ironischen Spitzen verzichten.

Es gelingt zudem ein kleiner Clou, denn Cassie verzichtet auf ein normales Leben, um ausgerechnet jene zu schützen, die sie verabscheut. Und doch in gewisser Weise zu ihnen gehören möchte. All dieses macht sie noch einsamer und so ist die Freundschaft zu Vlad nicht hoch genug zu schätzen.

Der ganze Band ist trotz des Horrors, der Gewalt, der Action und des teilweise aufblitzenden Humors sehr bewegend und spannend. Vor allem die One-Shots gegen Ende zünden mit ihren vielen Anspielungen auf bekannte Horrorfilme. Besonders die kurze Geschichte zu Psycho ist sehr lohnenswert. In diesen One-Shots gibt es dann wieder die bekannten Gags und den Gore.

Zusammenfassend ist dieser mittlerweile schon neunte Band sehr gut geraten, wenngleich passagenweise etwas zu zahm.

Fazit:
Zwar ist der mittlerweile neunte Band ernster als sonst ausgefallen, aber führt die Serie zu alter Stärke zurück. Nicht nur gibt es wie gehabt einige ironische Spitzen, sondern vor allem psychologisch kann Seeley hier wieder punkten, indem die Einsamkeit von Cassie aufgedeckt wird.

Hack / Slash 9: My first Maniac - Wie alles begann - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Hack / Slash 9: My first Maniac - Wie alles begann

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 19,80

ISBN 10:
3864251044

ISBN 13:
978-3864251047

160 Seiten

Hack / Slash 9: My first Maniac - Wie alles begann bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • gute Psychologisierung
  • Spannung, Tempo, Dramatik
  • unerfahrene Heldin
  • Gags und ironische Seitenhiebe
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 10.10.2013
Kategorie: HACK/slash
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