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Comic-Besprechung - Justice League 1: Der Anfang

Geschichten:
Justice League 1: Der Anfang (Justice League 1-6)

Autor: Geoff Johns
Zeichner: Jim Lee
Inker: Matt Banning, Sandra Hope, Mark John Irwin, Scott Williams, Joe B. Weems V
Colorist: Tony Avina, Gabriel A. Eltaeb, Alex Sinclair

Story:
Der dunkle Ritter Batman verfolgt ein seltsames Wesen, welches eine geheimnisvolle Box im Hafen von Gotham anbringen wollte. Doch da Superhelden noch nicht sonderlich bekannt sind, wird er zugleich von der Polizei gejagt. Bis ihm Green Lantern zu Hilfe kommt. Auch er hat eine solche Box gefunden und da sie außerirdisch zu sein scheint, entschließen sie sich dazu, den einzigen Alien zu konfrontieren, von denen sie schon einmal gehört haben: Superman.

Meinung:
Dieser Band versammelt die ersten sechs Kapitel, welche bereits in Deutschland im Heftformat erschienen sind. In einem solchen prallen Tradepaperback kann man aber die komplette erste Storyline wunderbar in einem Zug genießen. Und durch dieses Format fallen einem dann auch andere Vorzüge erst so richtig auf. Denn erst dann enthüllt sich, wie kompakt die Geschichte eigentlich erzählt wird. Zu keinem Zeitpunkt kommt ein inhaltlicher Bruch vor und auch die Kapitelanfänge, sprich die Heftanfänge, gehen immer fast unmerklich ineinander über. Was keinesfalls eine Selbstverständlichkeit ist. Zu oft sind in Sammelveröffentlichungen Sprünge und Brüche zu bemerken, da die Kapitel des Buches ja immer einzelne Hefte im Original waren. Da musste man sich nicht immer um einen nahtlosen Übergang kümmern, was sich in einem Paperback aber sehr negativ auswirken kann. Auf jeden Fall spricht es nur für den Autor Geoff Johns wie sehr er die Fäden der Handlung dirigiert.

Faszinierend ist die diese Neuauflage der Justice League allemal. Vom ersten Panel an ist man gefangen und wenn man beim letzten angelangt ist, will man immer noch weiter lesen. Das hängt allerdings weniger mit der eigentlichen Story zusammen. Inhaltlich passiert nämlich nicht sonderlich viel, eine universale Bedrohung führt dazu, dass sich Helden im Kampf vereinen,  und es wird der übliche Bombast geboten. Schließlich muss die Bedrohung schon groß genug sein, damit sich ein Team von Superhelden zusammenraufen muss. Von denen mancher alleine, wie etwa Superman, Green Lantern und Wonder Woman schon über eine enorme Macht verfügen. Natürlich wird es dann intergalaktisch, etc. Letzteres ist ja typisch für die JLA und Stories in der Form hat man schon oft gelesen. Angesichts des Neustarts des DC-Universums profitiert aber auch die Liga enorm. Die einzelnen Helden werden angesichts des Relaunchs ja unterschiedlich stark neu gewichtet. So gibt es bei Batman an sich wenige Änderungen (eher in seinem Umfeld und bei den Schurken), wobei Superman schon einiges mehr an Neuerungen erfahren hat. In einem Team wie der JLA können aber die einzelnen Figuren nicht näher betrachtet werden, da keine separat zu Lasten einer anderen großen Raum einnehmen darf.

Dennoch besitzt der Band nicht nur aufgrund der oberflächlichen Action eine hohe Dynamik. Was eben mit dem Team an sich zusammenhängt. Die Helden kennen sich nämlich nicht zu Beginn und mögen tun sie sich erst recht nicht. Was natürlich alles mit dem Neustart des DC-Universums zu tun hat. Zudem sind alle noch ziemlich unerfahren und kommen weder mit sich selber noch mit ihren Kräften zurecht. Wie sollen sie dann mit anderen von Ihresgleichen klar kommen? Diese Konfrontationen untereinander mit den unterschiedlichen Kräften und Charakteren und Hintergründen macht den Band extrem spannend. Und teilweise erstaunlich witzig. So gibt es den gelungenen Running Gag, dass wirklich jeder Held sich darüber wundert, das Batman keine besonderen Kräfte hat. Und akzeptieren ihn umso mehr als strategischen Anführer, da er sie damit beeindruckt.

Bei den detailverliebten Zeichnungen und den hervorragenden satten Farben gewinnt man ein zusätzliches wahres Vergnügen und alles bei der neuen JLA wirkt frisch und kraftvoll wie schon lange nicht mehr. Ein unbedingtes Muss für alle Superheldenfans.



Fazit:
Angesichts des Relaunchs ist die JLA so frisch und kraftvoll wie schon lange nicht mehr. Dabei ist die Story an sich der übliche Bombast und nicht gerade innovativ, aber die erste Storyline lebt davon, dass sich die Helden noch nicht kennen und vor allem nicht mögen. Was zu einprägsamen Situationen führt. Zugreifen.

Justice League 1: Der Anfang - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Justice League 1: Der Anfang

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,95

ISBN 10:
3862016064

ISBN 13:
978-3862016068

176 Seiten

Justice League 1: Der Anfang bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Tempo, Action, Dynamik
  • Aufeinanderprall der Charaktere
  • realistische Zeichnungen und satte Farben
  • Spannung durch Figuren
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 25.08.2013
Kategorie: JLA
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