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Comic-Besprechung - Star Trek Archive - 40 Jahre Sci-Fi-Kult

Geschichten:
Star Trek Archive - 40 Jahre Sci-Fi-Kult
Kapitel Eins - Acht
Nachwort
Danksagung
Über den Autor

Autor: Scott Tipton
Übersetzung: Barbara und Veronika Knesl 

Story:
Als Mitte der 1960ger Jahre eine Science Fiction-Serie mehr schlecht als recht in drei Staffeln über die amerikanischen und später auch europäischen Bildschirme flimmerte, ahnte noch niemand, welch ein Kult daraus entstehen würde. "Star Trek", bei uns besser bekannt als "Raumschiff Enterprise" faszinierte nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern brachte auch manchen Kritiker zum Nachdenken, wagte Schöpfer Gene Roddenberry doch gelegentlich Grenzen zu überschreiten, um die Menschheit daran zu erinnern, was sie eigentlich auszeichnen sollte.

Auch wenn eine Zeichentrickserie in den 1970er Jahren nicht den Erfolg brachte, so war die Fanbasis und das Interesse doch so groß, dass man nur ein paar Jahre später erst einen Neustart im Kino wagte und die alten Helden diesmal auf die große Leinwand zurückholte, sondern um 1987 herum die Geschichte auch noch weitererzählte.

Diesmal im 24. Jahrhundert erlebte eine weitere Crew Enterprise ihre Abenteuer in "Star Trek: The next Generation". In wirklich unbekannte Regionen der Galaxis stießen indessen die Besatzung der Raumstation "Deep Space Nine" im Gamma-Quadranten vor, nur um eine unbekannte Gefahr aufzuschrecken. Die "Voyager" verschlug es sogar auf die andere Seite der Milchstraße - im Delta-Quadranten versuchten sie nicht nur den Heimweg zu finden, sondern stießen auch auf die Urheimat der Borg.

Schließlich wagte man noch einmal einen Blick in die Vergangenheit der Förderation und erzählte in "Star Trek: Enterprise" von den ersten neugierige Vorstößen der Menschheit in unbekannte Regionen und nicht zuletzt die Konflikte, die zur Stärkung des intergalaktischen Völkerbundes führten...



Dieser Comic wurde mit dem Splash-Hit ausgezeichnet Meinung:
Star Trek Archive ist eine Hommage an das klassische Star Trek in all seinen Ausprägungen. Autor Scott Tipton klammert den Reboot von J.J. Adams komplett aus und konzentriert sich nur auf das Universum, das Gene Rodenberry geschaffen hat und über zwei Generationen Zuschauer und Leser begleitete.

Er erzählt nicht nur von den Serien selbst und dem Kult, der dadurch entstand, sondern auch von kleinen Anekdoten und dem Merchandise, der gerade in den USA dafür entstanden ist. Einige Repliken von Malbüchern, Sammel-Bildern, - karten und -wimpeln, aber auch Storybords und Blaupausen sind in dem großformatigen Hardcover im Schuber in kleinen Taschen enthalten. Durch das schwere und klare Kunstdruckpapier kommen natürlich auch die vielen farbigen Bilder gut zur Geltung.

Star Trek lebte nicht nur auf dem Bildschirm fort. Autoren setzten die Abenteuer der Crew schon früh in Romanen und Comics fort, und nicht immer nur die bekannten Ereignisse nach. Einige Auszüge und Cover - vor allem der Bildergeschichten - geben Auskunft darüber, wie wenig man sich etwa in den 1960er Jahren noch um das exakte Aussehen der Figuren scherte. Hauptsache, die Gestalten waren durch Uniform und Haarfarbe erkennbar. Ähnlich hielt man es bei den Actionfiguren, die den Schauspielern lange nur bedingt ähnlich sahen. Das änderte sich erst in den 1980er Jahren, als Detailtreue- und Genauigkeit wichtiger wurden und setzte sich bis heute fort.

Der von vielen Bildern durchsetzte Text konzentriert sich weniger auf den Inhalt der Serien als das ganze Drumherum und die Folgen, die sich daraus entwickelte. Natürlich wird beschrieben, worum es in den Serien ging, werden Eck- und Wendepunkte genannt und die wichtigsten Figuren vorgestellt, aber dem Autor liegt letztendlich doch mehr daran zu beschreiben, wie die Öffentlichkeit Star Trek wahrnahm, welche Anekdoten und Mythen sich um die Serien ranken und welchen Einfluss sie nicht nur auf technische, sondern auch gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen hatten.

Dabei geht er zwar nicht sonderlich in die Tiefe, gibt aber interessante Einsichten, vor allem für die Leser, die sich bisher noch nicht so intensiv mit Star Trek beschäftigt haben und mehr über alles erfahren wollen um zu verstehen, warum die Serie eine solche Resonanz fand. Aber auch eingefleischte Fans können das ein oder andere Neue über ihre Serie erfahren.



Fazit:
Star Trek Archive - 40 Jahre Sci-Fi-Kult erweist sich als gelungener und stimmungsvoller Überblick über ein Serienuniversum das zu Recht auch heute noch immer unzählige Fans begeistert und wenn nicht mehr auf Bildschirm und Leinwand, so doch in anderen Medien fortlebt. Gerade weil sich das Buch mehr auf das Drumherum konzentriert und weniger auf die Inhalte können sich ältere Leser daran erinnern, wie sie die Serie im Laufe der Jahre annahmen und jüngere verstehen, warum sich vielleicht auch schon ihre Eltern von Star Trek begeistern ließen, auch wenn sie das heute nach außen nicht mehr zeigen mögen.

Star Trek Archive - 40 Jahre Sci-Fi-Kult - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Star Trek Archive - 40 Jahre Sci-Fi-Kult

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 49,95

ISBN 13:
978-3833226557

128 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Ein interessanter Einblick in eine Serie die zu Recht über drei Generationen Kult wurde!
  • Stimmungsvolle und unterhaltsame Schilderungen bringen durchweg Lesespaß und vermeiden Langeweile
  • Das Buch ist durch die aufwendige Gestaltung, das gute Papier und die interessanten Repliken sein Geld mehr als wert
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
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Rezension vom: 02.07.2013
Kategorie: Rezensionen
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