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Comic-Besprechung - Khaal - Chronik eines galaktischen Herrschers:: Erstes Buch

Geschichten:
Khaal - Chronik eines Galaktischen Herrschers: Erstes Buch
Original:
Chroniques d'un Empereur Galactique: Livre Premier, Frankreich 2011
Autor: Louis
Zeichner: Valentin Sécher
Farbe: Valentin Sécher

Story:
Das einstmals große und mächtige Reich von Empyreon liegt nach einem langen Vernichtungskrieg in Trümmern und wartet nur auf die Männer und Frauen, die dazu bereit sind, die Herrschaft zu übernehmen. Aber noch scheint es niemanden zu geben, der die Kraft und Stärke dazu hat, die Welten wieder zu vereinen.

Auf E.T.H.E.R. hat man allerdings nicht viel davon mitbekommen. Das galaktische Gefängnis ist eine autarke Welt für sich, Heimstatt der schlimmsten Verbrecher und ihrer Nachfahren. Hier regiert mehr denn je das Recht des Stärkeren, alle anderen haben sich ihm unterzuordnen.

Im Moment ist dies der kalte und rücksichtslose Khaal. Er macht nicht nur jeden Gegner nieder, der sich ihm in den Weg stellt, sondern schafft es auch noch die Massen durch seine dominanten Reden und Furcht an sich zu binden.

Allerdings formiert sich im Stillen auch Widerstand gegen ihn, der nicht unbedingt mit roher Gewalt, sondern List und Tücke kämpft. Sie hoffen, ihm mit ihren geistigen Gaben überlegen zu sein - ahnen aber nicht, dass Khaal ein weiteres Ass im Ärmel hat.



Meinung:
Eigentlich ist es gar nicht relevant, zu wissen, dass einmal ein galaktisches Imperium existiert, denn der erste Band von Khaal spielt komplett auf dem Gefängnisplaneten und konzentriert sich ganz auf die kleine, geschlossene Welt in sich, die nur funktionieren kann, wenn alle Gruppen - Menschen, Immaterielle und Psy - zusammenarbeiten und die anderen nicht ausbooten.

Allerdings lernt man so nicht nur den Hintergrund in Ruhe kennen, sondern auch die Hauptfigur und ihre Machtspielchen. Wirkt Khaal zunächst nur wie ein hirnloser Muskelmann, so zeigt sich, dass er doch wesentlich mehr auf dem Kasten hat und seine Macht nicht nur auf seiner Körperkraft und Schnelligkeit beruht.

Die Geschichte wirkt zunächst sehr geradlinig - Khaal hat den unstillbaren Ergeiz, über E.T.H.E.R. zu herrschen und schlägt daher mit barbarischer Härte zu. Seine Gegenspieler versuchen ihn mit List und ihren Kräften zu besiegen - müssen aber erkennen, das auch er sich auf Tricks versteht. Es sind aber die kleinen Details, die die Handlung dann doch noch spannend und gelegentlich überraschend machen. Sympathisch ist allerdings keine der Figuren - das scheint auch nicht beabsichtigt zu sein.

Die klaren Zeichnungen spiegeln die gnadenlose Welt gelungen wieder. Sie erinnern ein wenig an die Optik von Computerspielen, so dass sich vermutlich vor allem Fans derselben angesprochen fühlen, die von Kampf und Gewalt nicht genug bekommen können und bei denen eine ausgefeilte Handlung eher Nebensache ist.



Fazit:
Khaal - Chronik eines galaktischen Herrschers entpuppt sich als grundsolider Actioncomic in Action-Game Optik, der vor allem Fans kampflastiger Science Fiction-Abenteuer ansprechen dürfte, die gerne böse Helden physisch und gelegentlich auch psychisch agieren sehen und nicht ganz so viel auf einen gut durchdachten oder facettenreichen Hintergrund geben.

Khaal - Chronik eines galaktischen Herrschers:: Erstes Buch - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Khaal - Chronik eines galaktischen Herrschers:: Erstes Buch

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Splitter

Preis:
€ 13,80

ISBN 13:
978-3868695731

46 Seiten

Khaal - Chronik eines galaktischen Herrschers:: Erstes Buch bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Dynamisch gezeichnete Action in Gamer-Optik
  • Kernige und nicht gerade nette Helden
Negativ aufgefallen
  • Die Geschichte ist eher simpel gestrickt und ohne große Überraschungen
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Rezension vom: 19.05.2013
Kategorie: Alben
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