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Comic-Besprechung - Death Note - Black Edition 6

Geschichten:
Bd. 11: Page 89 – 98 + Bd. 12: Page 99 - 108
Autor:
Tsugumi Ohba
Zeichner: Takeshi Obata
Tuscher: Takeshi Obata

Story:
Weil Near der entscheidende Beweis fehlt, dass Light Yagami sowohl mit dem neuen L als auch dem Massenmörder Kira identisch ist, fordert er ihn heraus. Near hofft, indem er selbst den Köder spielt, Light zwingen zu können, sich zu offenbaren. Dieser geht darauf ein und stimmt einem Treffen zu, um Nears wahren Namen zu erfahren und den Gegner zu töten.

Light wünscht sich diese Begegnung genauso sehr wie Near, denn alles erinnert ihn an die geistigen Duelle, die er mit dem wahren L austrug. Aber längst geht es Light nicht mehr darum, Verbrecher zu eliminieren und eine bessere Welt zu schaffen, da ihn die Macht, die ihm das Death Note verleiht, korrumpiert hat und größenwahnsinnig werden ließ. Er will der Gott einer von ihm geformten Gesellschaft sein und beweisen, dass seiner Genialität niemand ebenbürtig ist.

Obwohl Mello nur vermuten kann, was Near, sein Rivale um die Nachfolge von L, plant, handelt er, um Kiras Strategie zu durchkreuzen und Near einen Vorteil zu verschaffen. Die Folgen sind für die Beteiligten fatal, denn Light kennt Mellos richtigen Namen und opfert sogar eine junge Frau, die ihn, Light, liebt, um die Zahl der Gegenspieler weiter zu reduzieren.

Zwischen Kira und der Allmacht stehen jetzt bloß noch die vier von Zweifeln an Light geplagten Männer des Ermittlungs-Teams sowie Near und seine vier Getreuen …


Meinung:
Der 12. Band von Death Note bzw. die 6. Black Edition-Ausgabe treibt den spannenden Mystery-Thriller auf einen weiteren grandiosen Höhepunkt zu und bringt ihn zum Abschluss. Über hundert Kapitel lang durfte man dem spannenden Duell zwischen zwei Genies, Kira und L, der später durch Mello und Near ersetzt wurde, beiwohnen.

Die Geschichte ist sehr komplex und textlastig und wurde gelungen von Tsugumi Ohba inszeniert. Als Leser ist man widerwillig von Kiras Skrupellosigkeit und Intelligenz fasziniert, obwohl man ihm keine Sympathien entgegenbringt. Auch L, Near und vor allem Mello zeigten sich immer wieder zu fragwürdigen Handlungen bereit, um Kira zu überführen, doch bemühten sie sich (außer Mello), unnötige Opfer zu vermeiden, weshalb man ihnen wünscht(e), dass sie Erfolg haben.

Beim finalen Duell schließt sich der Kreis. Kira stellt fest, dass ihm Mello und Near nicht gewachsen sind – und dem stimmt Letzterer zu. Sie haben Schwächen, die L nicht kannte und die sie gemeinsam hätten ausgleichen können, wären sie, wie ihnen nach Ls Tod vorgeschlagen wurde, als Team seine Nachfolger geworden.

Die Auflösung bietet noch so manche ausgeklügelte Überraschung, und das Ende verläuft etwas anders, als man erwartet hätte. Tsugumi Ohba hat ‚den Sack zum richtigen Zeitpunkt zugemacht‘, denn er hat das Maximum aus dem Thema herausgeholt; mehr hätte früher oder später zu Wiederholungen geführt.

Fans der Serie müssen jedoch nicht traurig sein, denn es liegt noch ein 13. Extra-Band vor, ferner sind zwei Light-Novels erhältlich, ein sehr schönes oversized Artbook (nur auf Japanisch) und mehrere Anime-Episoden.


Fazit:
Death Note – Black Edition ist ein grandios erzählter und gezeichneter Mystery-Thriller, der sich an ein Publikum ab 15 Jahre wendet, das niveauvolle Unterhaltung zu schätzen weiß. Hat man Freude an Serien wie Spiral, Monster, Pluto etc., wird man auch von diesem Titel, der beweist, das moderne Mangas nicht zwangsläufig hysterischer Herz-Schmerz oder krawalliger Klamauk sein müssen, überaus begeistert sein.


Death Note - Black Edition 6 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Death Note - Black Edition 6

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 14,00

ISBN 13:
978-3-86719-675-8

424 Seiten

Death Note - Black Edition 6 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • mitreißender, niveauvoller Mystery-Thriller für das reifere Publikum
  • interessante Charaktere
  • großartige Illustrationen
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Rezension vom: 17.11.2012
Kategorie: Death Note
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