SplashpagesSplashbooksSplashcomicsSplashgamesComicforumImpressumEntertainweb


In der Datenbank befinden sich derzeit 14.056 Rezensionen. Alle Rezensionen anzeigen...
Rezensionen Splash! Hits Covergalerie Checkliste Gesammelte Leseproben

Comic-Besprechung - Fear Itself Sonderband 4: Epilog

Geschichten:
Captain America (Originaltitel: “Captain America“ Fear Itself 7.1)
Autor: Ed Brubaker
Penciller: Butch Guice
Colorist: Bettie Breitweiser

Thor (Originaltitel: “Thor“ Fear Itself 7.2)
Autor: Matt Fraction
Penciller: Adam Kubert
Inker: Mark Roslan
Colorist: Laura Martin

Iron Man (Originaltitel: “Iron Man“ Fear Itself 7.3)
Autor: Matt Fraction
Penciller: Salvador Larroca
Colorist: Frank D’Armata

Seht, der Beobachter (Originaltitel: “Behold the watcher“ Point One)
Autor: Ed Brubaker
Penciller: Javier Pulido
Colorist: Javier Rodriguez

Todesbote (Originaltitel: “Nova:Harbinger“ Point One)
Autor: Jeph Loeb
Penciller: Ed McGuinness
Inker: Dexter Vines
Colorist: Morry Hollowell

Ende der Menschheit (Originaltitel: “The Myth of Man“ Point One)
Autor: David Lapham
Penciller: Roberto de la Torre
Colorist: Lee Loughridge

Yin & Yang (Originaltitel: “Coldmoon & Dragonfire: Yin & Yang“ Point One)
Autor: Fred van Lente
Penciller: Salvador Larroca
Colorist: Guru eFX

Der Schamane von Greenwich Village (Originaltitel: “Dr.Strange: The Shaman of Greenwich Village“ Point One)
Autor: Matt Fraction
Penciller: Terry Dodson, Rachel Dodson
Colorist: Sonia Oback

Das Zeitalter von Ultron (Originaltitel: “Avengers: Age of Ultron“ Point One)
Autor: Brian Michael Bendis
Penciller: Bryan Hitch
Inker: Paul Neary
Colorist: Paul Mounts



Story:

Steve Rogers erfährt ein schockierendes Geheimnis, das seine moralischen Werte zutiefst erschüttert.

Thors Opfer wird betrauert. Odin zieht daraus Konsequenzen und überträgt die Führung der Asen an die lichten Frauen. Außerdem erhebt sich ein neuer Donnergott.

Iron Man konfrontiert den Grey Gargoyle mit seinen schrecklichen Verbrechen in Paris. Bei einem letzten Treffen mit dem Allvater wird Tony Stark deutlich, wie unbedeutend sein Handeln ist.

Beim Versuch Visionen eines Beobachters zu stehlen wird Unvorstellbares offenbart. Selten war die Zukunft des Marvel Universums so ungewiss und bedrohlich.



Meinung:

Neben dem Finale von Fear Itself spendiert Marvel dem Crossover einen dreiteiligen Epilog, der von der Nummerierung an die Point One Initiative angelehnt ist. Diese Hefte sollen einen möglichst einfachen Einstieg ermöglichen und die zukünftige Entwicklung einleiten. Mit der relativ ungewöhnlichen Nummerierung Fear Itself 7.1 - 7.3 trägt man aber eher zur Verwirrung bei und führt den lobenswerten Ansatz ad absurdum.

Glücklicherweise fasst Panini die Ausgaben in einem Sonderband zusammen und legt mit Point One noch eine Ausgabe, die die Zukunft des Marvel Universums andeutet obendrauf. Dadurch wird den Lesern der deutschen Ausgabe zumindest die eigenwillige Nummerung erspart. Der Band beginnt gleich mit einer überraschenden Enthüllung. Ed Brubaker wagt einen riskanten Ritt auf Messers Schneide, der sicherlich manchen Leser ebenso empört wie Captain America. Seine Episode lässt sogar ein Kapitel der Secret Avengers in einem ganz anderen Licht erscheinen. Nichtsdestotrotz gibt die Entwicklung Brubaker auch in Zukunft die Möglichkeit überaus spannende Agentengeschichten zu entwerfen.

Das Artwork von Butch Guice ist sehr düster, passt aber hervorragend zur Atmosphäre und der inhaltlichen Ausrichtung. Überraschend ist sicherlich auch, dass diese Episode nahezu ohne maskierte Verbrechensbekämpfer auskommt. Umso besser, dass der Künstler in der Lage ist differenzierte Gesichter mit emotionalen Ausdrücken aufs Papier zu bringen.

Matt Fraction ist nicht nur der Autor von Fear Itself, er schreibt auch die aktuellen Thor und Iron Man Hefte. Dementsprechend nahtlos knüpfen die Epilogsequenzen der beiden Helden an das Crossover an. Besonders in Thors Welt werden große Veränderungen eingeleitet und die Fans der nordischen Götter kommen auf ihre Kosten. Thors Begräbnis ist ruhig und emotional in Szene gesetzt. Viele bekannte Figuren aus dem Umkreis des Donnergotts bekommen einen Auftritt. Die Veränderungen in der Welt der Asen sind nachvollziehbar und ermöglichen der Serie eine neue Ausrichtung. Adam Kubert greift den ruhigen Ton der Handlung auf und zeichnet überwiegend großflächig, setzt dabei aber immer wieder kleine emotionale Schlaglichter.

Schuld und Vergebung sind die Themen, die Tony Stark nach den erschütternden Erlebnissen in Paris bewegen. Matt Fraction zieht sich hier relativ einfach aus der Affäre und macht einen der intensivsten Momente von Fear Itself rückgängig. Ebenso eigentümlich erscheint Starks Verhalten in Bezug auf sein persönliches Opfer, das er für eine Audienz bei Odin brachte. Es beliebt abzuwarten, ob Fraction die Konsequenzen noch weiter beleuchtet oder ob dieser Handlungsstrang unter den Teppich gekehrt wird.

Salvador Larroca ist der reguläre Zeichner der Iron Man Serie. Die Leser werden seinen individuellen Stil also wiedererkennen und sich sogleich heimisch fühlen. Die Gesichter sind sehr ausdrucksstark und spiegeln die gesamte Bandbreite der Emotionen wieder. Variationen in den Panelgrößen sorgen für ein dynamisches Leseerlebnis, das sich der Handlung optimal anpasst.

Das Point One Heft greift die Intention der gleichnamigen Initiative auf und präsentiert das zukünftige Marvel Universum. Die Autoren schießen jedoch über das Ziel hinaus und hängen mit ihren Visionen die unbedarften und so heiß umkämpften Neuleser gnadenlos ab. Wenn man sich nicht mit dem Marvel Universum beschäftigt hat, erschließt sich einem nur bruchstückhaft, was es bedeutet, wenn Ultron zurückkehrt oder welches Schicksal die Menschheit im Konflikt mit den Mutanten erwartet. Stammleser bekommen jedoch interessante Einblicke, die Lust auf die kommenden Serien machen.



Fazit:

Emotionaler Epilog und vielversprechender Ausblick auf die Zukunft. Sicherlich sind manche Kniffe der Autoren frech und teilen das Lager der Leser in zwei Lager. Alles in allem aber ein gelungener Abschluss, der die Weichen für die Zukunft stellt.



Fear Itself Sonderband 4: Epilog - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Fear Itself Sonderband 4: Epilog

Autor der Besprechung:
Marcus Koppers

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 12,95

116 Seiten

Fear Itself Sonderband 4: Epilog bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Lose Fäden werden aufgenommen
  • Ausblick auf die Zukunft
Negativ aufgefallen
  • Freche dramaturgische Kniffe
  • Point One nur für Marvel Experten
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
Keine Bewertung vorhanden
Bewertung
Du kannst diesen Comic hier benoten.

Persönlichen Bookmark setzen für diese Seite
Diese Seite als Bookmark bei Blinklist hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei del.icio.us hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Digg hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Fark hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Furl hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Google Bookmarks hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Mister Wong hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei myYahoo hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Netscape hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Newsvine hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Reddit hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei StumbleUpon hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Technorati hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Yigg hinzufügen  
Oder diesen Dienst benutzen: Social Bookmark Button

Rezension vom: 17.09.2012
Kategorie: Fear Itself - Nackte Angst
«« Die vorhergehende Rezension
Kiss of Rose Princess 1
Die nächste Rezension »»
Wolverine 20
Leseprobe
Zu diesem Titel liegt derzeit keine Leseprobe vor. Sie sind Mitarbeiter des Verlags und daran interessiert uns für diesen Titel eine Leseprobe zu schicken? Dann klicken Sie hier...
Das sagen unsere Leser
Zu diesem Titel existieren noch keine Rezensionen unserer Leser.