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Comic-Besprechung - Gin Tama 9

Geschichten:
Lektion 68-76
Autor:
Hideaki Sorachi
Zeichner: Hideaki Sorachi
Übersetzer: Daniel Büchner

Story:
Im zukünftigen Japan passiert verheerendes. Außerirdische erobern die Erde und reißen nach und nach die Macht an sich. Die Ära der stolzen Samurai ist unwiederbringlich vorbei, das Tragen von Schwertern wird verboten, und wer den neuen Herren in die Quere kommt, wird schikaniert oder verschwindet spurlos.
Kaguras Vater sieht ein, dass seine Tochter ihren eigenen Weg gehen muss und so bleibt sie der „Alles-Agentur“ erhalten. Nachdem Elisabeth von einem korrupten Shogunatsvorstand „einbehalten“ wurde, machen sich die Freunde auf den Weg sie zu befreien. Wieder einmal geraten Gintoki, Kagura und Shinpachi von einem Schlamassel bzw. Abenteuer ins andere.


Meinung:
Die Story ist eine Anspielung auf die Vorgehensweise der Amerikaner, die im 19.Jahrhundert die Öffnung Japans durchsetzten. Auch damals wurde das Tragen von Schwertern untersagt. Der Samurai-Manga "Rurouni Kenshin" bedient sich einer ähnlichen Thematik. So entsteht ein leichter Déjà-Vu Effekt. Die SF-Elemente fließen lediglich am Rand ein, um die Story aus dem klassischen Samurai-Milieu zu lösen und den Comedy-Charakter zu unterstreichen
Der Hauptcharakter Gintoki ist einer der wenigen Samurai, die noch den Mut aufbringen, ein Schwert zu tragen, obwohl dies von den Amanto, die vor zwanzig Jahren auf der Erde landeten, verboten wurde. Auf diese Weise leistet er passiven Widerstand gegen die Eindringlinge, denn radikale Aktivitäten, wie sein alter Freund Kotaru sie im Sinn hat, sind zwecklos und führen nur zu weiteren Sanktionen, unter denen die Menschen leiden müssen.

Gintoki liebt Süßes über alles und ist sich sicher dass er eines Tages an einem hohen Blutzuckerspiegel zu Grunde geht. Die niedliche Kagura entpuppt sich im Laufe der Reihe ebenfalls als Außerirdische. Ihr Wortschatz ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Außerdem ist sie mit einem guten Appetit gesegnet. Als Running Gag erweist sich die Interaktion mit der Barbesitzerin Otose-San. Diese beherbergt die Mitglieder der Alles-Agentur und verzweifelt daran die Mietrückstände einzutreiben. Trotz ihres ausgeprägten Geschäftssinns sind ihr die Aktivitäten der Mitglieder Recht. So duldet sie manchmal, allerdings nicht sehr häufig, die eine oder andere Eskapade ihrer „Mieter“.

Die Bilder wirken einfach aber energiegeladen. Bei den Illustrationen der Hauptpersonen wurde sich auf jeden Fall mehr Mühe gegeben. Die Nebendarsteller wirken auf den Entwürfen dagegen sehr einfach. Natürlich werden die meisten Figuren mit den verträumten Manga-Augen versehen.

Dank eines Rückblicks erfährt der interessierte Leser am Anfang des Bandes was bisher Geschah, Neueinsteiger dürften dennoch einige Schwierigkeiten haben um sich zu Recht zu finden. So sind die in sich abgeschlossenen Abenteuer trotz allem dazu geeignet ohne viel Vorwissen gut zu unterhalten. Eine Vorstellung der wichtigsten Protagonisten mit dazugehöriger Skizze und einer kleinen Vita erleichtert ebenfalls ein einlesen in die Reihe.

Männliche Jugendliche ab 13 Jahren bekommen ein wahres Feuerwerk an Shonen-Action geboten. Leserinnen die Romanzen und Liebeleien mit reichhaltiger Action mögen werden sich mit dieser Geschichte nicht so wohl fühlen, da die Romantik fehlt. Sie sind mit Serien wie „Buso Renkin“ von Nobuhiro Watsuki und „100% Strawberry“ von Mizuki Kawashita weitaus besser beraten.


Fazit:
Derbe Späße, ein wenig Science Fiktion, agile Kampfszenarien und absolut skurrile Protagonisten machen diesen actiongeladenen Band aus der Reihe „Gin Tama“ wieder einmal zu einem gewohnt knalligen Lesevergnügen.


Gin Tama 9 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Gin Tama 9

Autor der Besprechung:
Petra Weddehage

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-86719-009-1

192 Seiten

Gin Tama 9 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Untergrund-Samurais bekämpfen auf ihre ganz eigene Art die außerirdischen Invasoren
  • Skurrile Charaktere
  • Actiongeladene Kampfsequenzen
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 03.08.2012
Kategorie: Gin Tama
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