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Comic-Besprechung - Secret Avengers 2: Die Augen des Drachen

Geschichten:

Die Augen des Drachen (Originaltitel: “Eyes of the dragon“ Secret Avengers 6 - 10)

Autor: Ed Brubaker
Penciller: Mike Deodato Jr.
Inker: Will Conrad
Colorist: Rain Beredo



Story:
Ein geheimnisvoller Orden macht Jagd auf mystische Artefakte, die der Legende nach einen Toten ins Leben zurückbringen können. Doch auch das Shadow Council ist hinter den Augen des Drachens her. Gemeinsam mit Shang-Chi wollen die Secret Avengers die Pläne der Bösen durchkreuzen. Während der Mission trifft Steve Rogers auf den ersten Supersoldaten John Steele. Es kommt unweigerlich zum Kampf zwischen den beiden ehemaligen Waffenbrüdern.

Meinung:
Ed Brubaker kramt tief in der Nostalgiekiste und präsentiert in Vergessenheit geratene Figuren aus dem unerschöpflichen Marvel Kosmos. Shang-Chi, der Meister des Kung Fu, ist der Sohn von Dr. Fu Manchu. Da der Verlag jedoch die Rechte an dieser Figur verloren hat, spricht man nur noch von “dem Vater”. Durch diese beiden Figuren ist die grobe Richtung bereits abgesteckt. Es gibt jede Menge fernöstliche Kampfkunst und asiatisch angehauchte Gegner. Doch Brubaker mischt noch eine gehörige Portion Agententhriller unter. Die Secret Avengers machen ihrem Namen alle Ehre und versuchen möglichst aus dem Verborgenen heraus zu agieren. Da wird schon einmal die gegnerische Organisation unterwandert und von innen heraus sabotiert. Außerdem schrecken beide Seiten nicht davor zurück Gefangene zu machen und so präsentiert der Autor auch einen traditionellen Gefangenenaustausch, der aufgrund der beteiligten Superhelden aber alles andere als klassisch endet. Brubaker versteht es eine spannende Geschichte zu erzählen und dabei den Leser mit Rückblenden die benötigten Informationen zur Verfügung zu stellen ohne dabei Langeweile aufkommen zu lassen. Die mystischen Artefakte, die der Amerikaner bei den Secret Avengers immer wieder einbaut , erinnern an die Glanzzeiten von Indiana Jones. Brubaker spendiert sogar diesen Artefakten einen plausiblen und nachvollziehbaren und dennoch legendären Hintergrund, der dem ganzen eine ungewohnte Tiefe verleiht. Das ungewöhnliche Team besticht durch eine homogene Chemie und jedes Mitglied hat seine Berechtigung innerhalb des Teams. Es scheint, als wären die Abenteuer perfekt auf die Zusammenstellung abgestimmt.

Mike Deodato jr. zeichnet sehr düstere aber durchaus ansprechende Bilder. Besonders die Seitenkompositionen mit den abwechslungsreichen und innovativen Panelanordnungen begeistern. Bemerkenswert sind auch seine Kampfsequenzen, die an ein Schattentheater erinnern. Immer wieder zeichnet der Künstler nur die Umrisse der Figuren und schwärzt die Konturen vollständig. Diese detailarmen Bilder verströmen dennoch eine ungeahnte Dynamik. Ein weiteres Merkmal des Künstlers ist der Verzicht auf Hintergrund. Nicht, dass Deodato jr. nicht in der Lage wäre detaillierte und abwechslungsreiche Hintergründe zu zeichnen. Doch hin und wieder präsentiert er seine Figuren vor einem weißen Hintergrund. So fokussiert man automatisch die handelnden Figuren und Deodato jr. macht klar, dass im Moment nichts anderes von Bedeutung ist als diese Szene.

Fazit:
Gelungene Mischung aus Material Arts Sequenzen und Spionagethriller. Auch im zweiten Band glänzt das geheime Rächerteam mit spannender Unterhaltung und beeindruckendem Artwork. Die Riege der Personen wird gut eingeführt und der Band enthält alle wichtigen Informationen. Somit kann man problemlos in die Serie einsteigen und sich gemeinsam mit Steve Rogers in ein packendes Abenteuer stürzen. Secret Avengers ist eine eigenständige und einsteigerfreundliche Serie wie es sie heutzutage leider zu selten gibt.

Secret Avengers 2: Die Augen des Drachen - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Secret Avengers 2: Die Augen des Drachen

Autor der Besprechung:
Marcus Koppers

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 14,95

124 Seiten

Positiv aufgefallen
  • gelungene Mischung unterschiedlicher Genre
  • glaubwürdiges Team ohne die üblichen Superhelden
  • dynamische Seiteneinteilung
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 13.12.2011
Kategorie: Die Rcher
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