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Comic-Besprechung - Absolute Zero 1: Mission SibirienGeschichten:Zéro Absolu: Programme Siberia Konzept & Zeichnungen: Christophe Bec Story: Eine Gruppe Marines muss auf dem Planeten Siberia eine Forschungsstation erkunden. Sie erfährt nichts über den Grund dieser Mission, erkennt aber bereits nach einigen Minuten, dass es in der Station nicht mit rechten Dingen zugeht. Meinung:
Der Splitter Verlag veröffentlicht mit Absolute Zero eine neue Serie von Christophe Bec. Mittlerweile die siebente Reihe des Franzosen bei dem Verlag. Bec und Marazano setzen dem Leser eine Marines-Crew vor, welche sich auf 48 Seiten ständig gegenseitig runter macht und keine einzige Sekunde den Mund hält. Dazu gesellt sich der Umstand, dass diese Gruppe aus neun Personen besteht und diese optisch kaum auseinander zu halten sind. So ergibt sich ein riesiges Gewirr aus Namen und Gesichtern, dass selbst der hochkonzentrierte Leser nicht entknoten kann. Dadurch entsteht eine komplett wirre Storyline, die außer viel heißer Luft in Form von coolen Sprüchen, Beleidigungen und Nonsens, nichts, aber auch wirklich nichts zu bieten hat. Der interessante Ansatz von der Bedrohung in der Forschungsstation wird lediglich auf eine Handvoll Seiten abgefertigt. So kann man dieses Thema natürlich auch auf die drei geplanten Ausgaben strecken. Doch, ob das noch jemand lesen will, ist angesichts des seichten Inhalts mehr als fraglich. Es scheint fast so, als wenn Bec lediglich die Idee zu diesem Comic im Kopf hatte und dann gleich in den Produktionsprozess eingestiegen ist. Von einem klar ersichtlichen Handlungsfaden ist keine Spur vorhanden und bis auf die bekannten Fakten (Forschungsstation, Leichen, Virus/Unbekanntes Wesen) wird auch absolut nichts weiter vermittelt. Vielleicht ergibt sich daraus auch der Name der Serie. Muhahahaha Stattdessen gibt es Smalltalk, so weit das Auge reicht, und selbst der abgebrühteste amerikanische Regisseur lässt die Marines im Kinofilm ihre Macho-Sprüche einstellen, wenn der Kampf beginnt. Leider hat Bec diesen Punkt nie erreicht. Naja, seis drum. Fans von Christophe Bec werden ganz sicher auch diesen Band verschlingen, der Rest darf ganz genüsslich zu einem anderem Comic greifen. Fazit: Der Start der Serie geht voll nach hinten los. Seitenlanges Rumgeprolle von Marines, ständiges Nonsens-Gequatsche und gar keine inhaltliche Basis. Eine wirkliche Story ist nicht vorhanden und folglich muss der Leser sich auch anstrengen, dass er diesen Band überhaupt bis zum Ende durchblättert. Warum so etwas auf dem deutschen Markt veröffentlicht werden muss, ist fraglich. Wer nicht unbedingt ein riesiger Anhänger des französischen Künstlers Bec ist, sollte die Finger davon lassen. |
Absolute Zero 1: Mission Sibirien Autor der Besprechung: Christian Recklies Verlag: Splitter Verlag Preis: € 13,80 ISBN 10: 3868693246 ISBN 13: 978-3-868-69324-9 48 Seiten ![]() |
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| Rezension vom: | 13.11.2011 | |||||||
| Kategorie: | Absolute Zero | |||||||
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| Leseprobe | ||||||||
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