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Comic-Besprechung - Horrorschocker 26Geschichten:Hexenhaus Autor und Farben: Levin Kurio, Zeichnungen: Kolja Schäfer Das Herz des Anton Plutonev Autor: The Lep und Levin Kurio, Zeichnungen: The Lep, Farben: Levin Kurio Abseits des Weges Autor, Zeichner und Colorist: Levin Kurio Story:
Diese Ausgabe enthält drei Geschichten: Ein junges Hamburger Pärchen ersteigern sich eine kleines Wochenendhäuschen auf dem Lande. Als sie es zum ersten Mal sehen, finden sie noch die Hinterlassenschaften der Vorbesitzerin. Diese taucht in dem Moment auf und wird gleich beleidigt und herablassend behandelt. Dafür verflucht sie das Pärchen, auf dass ihnen nichts rechtes in dem Haus gelingen soll. Der Fluch zeigt schon bald seine Wirkung … Meinung:
Der Weissblech Verlag veröffentlicht nach einer langen Sommerpause die neue Ausgabe der hammerharten Horrorschocker und bietet dem Leser damit drei neue trashige Gruselgeschichten, welche wieder einmal eine breite Palette des Genre abdecken. Ist es in der ersten Story noch die altbekannte "Fluch der Hexe"-Thematik, so geht es in Geschichte Nummer 2 schon mystischer zu. Ein Kuriositätenkabinett bietet sich immer für diese Art der Comics an, wobei Autor The Lep dem Ganzen eine andere Richtung verpasst und die Story mit vielen offenen Fragen endet. Das Grundgerüst von Das Herz des Anton Plutonev ist ziemlich interessant, kommt aber in dieser Ausgabe zu kurz. Die Handlung bietet genug Potential für eine längere Story, in welcher dann auch die Herkunft des Anton Plutonev geklärt werden kann, oder verrät der Name bereits die Lösung? Dem Autor gelingt mit der Story der Schritt zur realen Vergangenheit, in dem er die Handlung um das Tunguska-Unglück anordnet und somit die Figuren aus dem Reich der Fiction in die Realität holt. Genau wie das Hexenhaus, so spielt auch Abseits des Weges mit altbekannten Urängsten des Menschen. Verirrt in fremden Gelände, hilflos und dann auch noch unheimliche Personen mitten im Wald. Dieser Stoff reicht seit vielen Jahren für Märchen und Gruselgeschichten, wobei Levin Kurio zeigt, dass das Thema deswegen immer noch nicht ausgelutscht ist. Zu Beginn denkt der Leser zwar noch, er kennt bereits den weiteren Verlauf, doch dann macht die Story eine Wendung, mit der niemand rechnen kann. Dadurch erhöht sich der Gruselfaktor noch einmal enorm. Zusammengefasst bietet diese Ausgabe eine interessante Mischung verschiedener Gruselideen, welche selten vorauszusehen sind und durchaus Potential weit über den Kurzgeschichtenstil hinaus haben. Fazit: Auch die 26. Ausgabe der Gruselreihe kann vollkommen überzeugen und Herausgeber Levin Kurio zeigt, dass ihm selbst bei altbekanntem Inhalt noch eine Pointe gelingt, mit der niemand rechnet. Demzufolge kann es wieder einmal für die hammerharten Horrorschocker nur eine Empfehlung geben: Zugreifen! |
Horrorschocker 26 Autor der Besprechung: Christian Recklies Verlag: Weissblech Comics Preis: € 3,90 36 Seiten ![]() |
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| Rezension vom: | 10.11.2011 | |||||||
| Kategorie: | Horrorschocker | |||||||
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| Leseprobe | ||||||||
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